Forum


 

Appell aus Italien: Monti drängt Merkel zu direkten Bankenhilfen

REUTERSBelehrung aus Rom: "Gründlich, aber schnell" soll die Bundesregierung nach dem Willen des italienischen Premiers Mario Monti über Wege aus der Krise nachdenken. Deutschland müsse direkten Hilfen für Banken zustimmen, sonst gefährde es seinen "Exportschlager" - die Stabilität.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836239,00.html
  1. #60

    mal ehrlich sein

    ich wünsche mir mehr Ehrlichkeit, dazu würde z.B. zählen wenn in Deutschland für jeder welcher unter 5000 Euro Brutto verdient eine Bankensteuer von 10 Prozent eingeführt wird aber nur bis zum Jahr 2099. Wer mehr verdient hat natürlich nichts zu zahlen.
    Aber so wird nur immer versteckt vom Normal Bürger abkassiert und rumgelogen.
  2. #61

    Ich kann das nicht mehr hören: Merkel,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Belehrung aus Rom: "Gründlich, aber schnell" soll die Bundesregierung nach dem Willen des italienischen Premiers Mario Monti über Wege aus der Krise nachdenken. Deutschland müsse direkten Hilfen für Banken zustimmen, sonst gefährde es seinen "Exportschlager" - die Stabilität.

    Italiens Premier Monti drängt Deutschland zu direkten Bankenhilfen - SPIEGEL ONLINE
    Merkel hier und Merkel da! Merkel ist nicht Europa, Merkel ist nicht die EU, Merkel ist noch nicht einmal Deutschland! Merkel ist höchstens die Kanzlerin und das noch für "17" viel zu lange Monate.

    Merkel ist noch nicht einmal die Stimme der EU. Sie ist nicht die alleinige Herrscherin, das möchte sie zwar, aber die anderen EU Staaten haben was dagegen!
    So sollte sich Monti an Junker wenden, denn die EU ist eine Staaten Gemeinschaft und die entscheidet, ob direkte Hilfen an die Banken fliessen können, oder nicht!
  3. #62

    Zitat von axt119 Beitrag anzeigen
    Ich wäre sehr froh darüber, wenn die Deutschen hier in den SPON-Foren aufhören würden andauernd zu behaupten sie würden alleine für die Krise bezahlen, da Deutschland alleine überhaupt nicht imstande wäre solch eine Last zu tragen. Nettozahler sind: die Niederlande, Luxemburg, Belgien, Finnland, Deutschland,Frankreich, Slowenien, Estland und Österreich.
    Soweit ich weiß bezahlen die deutschen 1/4 des Betrags für die Eurorettung. Hier in den Foren führt man sich aber andauernd auf, als hätte man gerade alleine ganz Europa aufgekauft.
    Meine lieben Deutschen: trennt euch doch bitte mal von eurer selbstgewählten Opferrolle und nehmt eure Eier in die Hand.
    Hier wird seit Monaten nur noch gejammert. Man hat fast das Gefühl Deutschland wäre pleiter als Griechenland.
    Wenn das so ist, dann sollte der Professore halt seine Forderungen an die restlichen Länder stellen, die 75 Prozent der Beiträge bezahlen. Auf das läppische Viertel, das Deutschland beiträgt, ist doch ein solches Finanzgenie nicht angeweisen. Er macht's aber trotzdem. Warum wohl? Im Übrigen können die italienischen cavaliere das mit den Eiern viel besser, täglich zu bestaunen auf den Flaniermeilen überall in Europa. Weltmeisterliche Taschenbillardspieler.
  4. #63

    Die Karre ist im Dreck

    und geht da nicht mehr raus, egal ob die Banken Geld bekommen oder nicht. Soll die Merkel wenigstens ,,lieb Kind" spielen
  5. #64

    Nicht Deutschland sollte den Banken Geld zur Verfügung stellen, sondern die EZB - und zwar in unbegrenzten Mengen!

    Die Renditeaufschläge auf Spanische und Italienische Anleihen sind in letzter Zeit wieder stark gestiegen, während der Euro stark gefallen ist.
    Wenn man nun eine schlimmere Krise bei einem Staatsbankrott beider Länder erwartet, muss man diesen im Europäischen und Deutschen Interesse verhindern und Vertrauen schaffen.
    Wenn dieses Vertrauen nicht da ist, (stattdessen aber Krisenstimmung) sind die Renditen auf Staatsanleihen hoch, sonst aber sind sie niedrig und die derzeitige Finanzkrise wird behoben.
    Ein Grund für die Finanzkrise in Spanien ist ja gerade die Bankenkrise.
    Wenn die nicht behoben wird, bleibt Spanien in der Rezession und Deutschland wird am Ende ebenso stark finanziell haften müssen (da es immer neue Gelder zur Verfügung stellt), wie bei Hilfen durch die EZB.

    Es ist keine Lösung, immer nur das Allernötigste zu tun und den Pessimismus und damit die Rezession enorm zu verschärfen.
    Wegen der Rezession in den südlichen Euroländern muss Deutschland immer mehr haften. Gleichzeitig sinken durch die Rezession die Chancen der Sürdeuropäischen Staaten ihre Schulden zurückzubezahlen.
  6. #65

    Ja und Nein....

    Zitat von axt119 Beitrag anzeigen
    Ich wäre sehr froh darüber, wenn die Deutschen hier in den SPON-Foren aufhören würden andauernd zu behaupten sie würden alleine für die Krise bezahlen, da Deutschland alleine überhaupt nicht imstande wäre solch eine Last zu tragen. Nettozahler sind: die Niederlande, Luxemburg, Belgien, Finnland, Deutschland,Frankreich, Slowenien, Estland und Österreich.
    Soweit ich weiß bezahlen ......
    ... offiziell sind es 27%, nur Sie wissen was passiert, wenn andere Zahler ausfallen? Dann wird das auf den Rest umgelegt.
    Betragsmäßig sind wohl Frankreich und Deutschland am meisten betroffen. Luxemburg ist da ein Nasenwässerchen.

    Vergessen haben Sie z.B. Target2 Forderungen allein der deutschen Notenbank, die bereits mehr als 600 Milliarden betragen. Diese Beträge leigen bereits über den Rettungsschirmsummen und betreffen uns ALLEINE.
    Über ELA, LTRO usw. entstehen weitere versteckte Risiken.

    Sooooo unberechtigt wie Sie das darstellen ist das "Jammern" nicht.
  7. #66

    Na ja, umtriebig ist er, der Hr. Monti!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Belehrung aus Rom: "Gründlich, aber schnell" soll die Bundesregierung nach dem Willen des italienischen Premiers Mario Monti über Wege aus der Krise nachdenken. Deutschland müsse direkten Hilfen für Banken zustimmen, sonst gefährde es seinen "Exportschlager" - die Stabilität.

    Italiens Premier Monti drängt Deutschland zu direkten Bankenhilfen - SPIEGEL ONLINE
    Erst verspricht er wilde Strukturreformen, gegen Bares, versteht sich!
    Jau prima! Umsetzungsstatus: Einstelliger Prozentsatz.

    Dann droht er vor laufenden Kameras des TV-Senders LA7 am vergangenen Wochenende, Italien könne auch aus dem Euro austreten.
    Reaktion der Kanzlerin: Keine!
    Uff, Glück gehabt, obwohl, telefoniert haben werden die ob dieser Äusserungen wohl schon.
    Mein Kommentar: Wie wärs wenn wir als erste austreten und euch allen eine lange Nase machen.
    Da kiekste, wah? ;oP

    Nun sollen wir die südeuropäischen Banken mit Steuergeldern stützen.
    Wenn der weiter solche Forderungen parat hat, dann sollten wir uns vielleicht alle schon mal bei den Tafeln anmelden, unser erarbeitetes Geld wird wohl nach Steuern, Miete und Versicherungen fürs Essen dann nicht mehr reichen!

    Und, nicht zu vergessen, die EZB muss ran! Na klar, deren Interventionen helfen gleich, die negativen Folgen merkt man erst später.

    Was denken die eigentlich, wie wir unser eigenes Land in Ordnung halten sollen, bei so vielen Bankern, die seit 2008 durchgefüttert werden müssen?
    Und gerade Banker, dass sind die Mitmenschen, die in ihren schicken Häusern und mit ihren tollen Autos nicht mal im selben Bezirk mit denen Wohnen möchten, die jetzt ihre Boni retten sollen!
    Hmmpff, wer solche Freunde hat....


    Phh, kam auf Sie schon mal eine Bank zu mit einem Stützungsangebot, weil es mit dem Kredit klemmte? Womöglich aus dem Süden?
    Also bei mir hat sich noch keiner gemeldet!

    Irgendwann muss doch mal Schluss sein!
  8. #67

    Aber,

    Zitat von roland56 Beitrag anzeigen
    ... offiziell sind es 27%, nur Sie wissen was passiert, wenn andere Zahler ausfallen? Dann wird das auf den Rest umgelegt.
    ist das nicht der springende Punkt?
    In der Aussenhandelsbilanz Deutschlands tauche einige Kandidaten auf, die hier im Forum jeder gerne Pleite gehen sehen würde. An wen exportiert dann Deutschland? Wie erklärt man dann Stellenabbau wegen rückläufigen Exporten?

    Ausserdem schimpft jeder über die Banken, die zugegebenermassen nicht unschuldig an der Misere sind.
    Aber wenn eine Bank ein Tagesgeldkonto mit 2%, 3% oder 4% Zinsen anbietet, da rennen doch alle gleicht hin und keiner überlegt sich, wie die Banken soetwas überhaupt anbieten können. Sie sind ja nicht die Wohlfahrt und müssen das Geld nunmal anderweitig erarbeiten.
    Die wichtigste Abteilung einer Bank ist, neben der IT, das Investmentbanking.
  9. #68

    OK! Ich nehme Sie

    Zitat von axt119 Beitrag anzeigen
    Ich wäre sehr froh darüber, wenn die Deutschen hier in den SPON-Foren aufhören würden andauernd zu behaupten sie würden alleine für die Krise bezahlen, da Deutschland alleine überhaupt nicht imstande wäre solch eine Last zu tragen. Nettozahler sind: die Niederlande, Luxemburg, Belgien, Finnland, Deutschland,Frankreich, Slowenien, .....
    beim Wort und trete schon mal für mich allein und meine Eier aus dem Euro aus!
    Zufrieden? ;oP
  10. #69

    wann endlich???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Belehrung aus Rom: "Gründlich, aber schnell" soll die Bundesregierung nach dem Willen des italienischen Premiers Mario Monti über Wege aus der Krise nachdenken. Deutschland müsse direkten Hilfen für Banken zustimmen, sonst gefährde es seinen "Exportschlager" - die Stabilität.

    Italiens Premier Monti drängt Deutschland zu direkten Bankenhilfen - SPIEGEL ONLINE
    besinnt man sich auf die deutsche Verfassung und befragt endlich mal das Volk was es zu ESM, Eurobonds und Sozialisierung der Verluste der Banken und kompletten Südländer sagt??!!

    Dann kommt es zu dem was längst überfällig ist: Deutschland tritt aus dem Euro aus! Dann können die Südschuldner soviele Bonds drucken und Banken "retten" wie sie wollen....
    Es ist ekelhaft, wer inzwischen der Fnanzlobby alles hörig ist. Welche Altpolitiker sich für Unterschriften bezahlen oder erpessen lassen. Mit dem Ergebnis ganze Generationen eines funktionierenen Staates dem Finanzmarkt zu versklaven.








TOP



TOP