DPA/ Katja KuhlPop-Skandal abgesagt: Die Linkspartei hatte Anzeige gegen Xavier Naidoo und Kool Savas erstattet, ihr Song "Wo sind sie jetzt" sei homophob und volksverhetzend. Doch die Staatsanwaltschaft Mannheim sieht keinen ausreichenden Anfangsverdacht - und leitet kein Ermittlungsverfahren ein.
Volksverhetzung: Staatsanwaltschaft ermittelt nicht gegen Naidoo und Savas - SPIEGEL ONLINE
Schade, bei dem Text wäre die Anklage als auch eine indizierung des Songs angebracht gewesen.
Schön, dass hin und wieder auch mal die Vernunft siegt.
Aber vielleicht verlangen die Jungen Linken jetzt eine Gewinnbeteiligung.
Es ist immer wieder faszinierend auf welch lächerliche Art und Weise "Die Linke" auf sich aufmerksam machen will. Ich nehme an das liegt daran weil man im Tagesgeschäft der Politik wirklich nichts reissen kann, versucht man es über weniger bedeutsame Kanäle.
Dafür gibts jetzt den COURAGE-BAMBI!!!
Gückwunsch XAVIER, der sichja auch gerne SAVIOUR nenne lässt....
Lächerlich.
Wer sich mal den Songtext durchgelesen hat, der wird merken, dass sämtliche Zitate daraus komplett aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Natürlich sind da ein paar Worte unter der Gürtellinie, das muss aber bei so einem Thema angebracht sein... Dagegen zu klagen ist lächerlich. Gut dass nicht alle so naiv denken!
ich mag Xavier Naidoo nicht sonderlich - Auftreten, Musik nerven mich. Aber ihm "Volksverhetzung" und "Homophobie" vorzuwerfen (ich habe die Lyrics mehrfach durchgelesen, und an nichts bin ich hängengeblieben) wäre wirklich absurd.
So lange in unserem Land Demagogen und Hetzer wir Udo Pastörs ihr Unwesen treiben dürfen, sollte unsere Justiz beim Thema "mehrdeutige Liedingerpretation" ganz, ganz kleine Brötchen Backen. Oder, liebe Staatsanwaltschaft, ist Naidoo ein viel besser zu gängelndes Opfer als die Brut der Neonazis? Merkt ihr aber selbst, was da verkehrt läuft, oder?