Anzeige wegen Hochverrats: Grieche klagt gegen Griechenhilfe
Dimitris Antoniou hat die Griechenlands gesamte politische Führungsschicht angezeigt. Ihre Zustimmung zu Reformen im Gegenzug für Finanzhilfen hält der Chirurg für Hochverrat und "Versklavung". Solche Thesen stoßen im Land auf wachsende Zustimmung.
Ich habe den Artikel gelesen, und wer im Ernst glaubt Deutschland sei auf eine Versklavung Griechenlands hinaus der muss mal dringend zum Psychiater.
Was kann den Griechen den besseres passieren, als das der Rest der Eu nun einspringen will um das Ruder nochmals rum zu reissen. Natürlich gibt man dann Souverän ab, vor allem dann wenn man den Rest der EU mit frisierten Bilanzen mächtig hinters Licht geführt hat, dann aber um Hilfe ruft.
Wenn überhaupt muss sich dieser Zorn, bei allem Verständnis was ich für die Bürger Griechenlands habe, gegen die eigene Regierung richten die das Land erst in eine solch prekäre Lage gewirtschaftet hat. Es grenzt eigentlich an ein Wunder das diese Regierung sich nicht einfach freiwillig auflöst. Das sie nicht Regieren können haben sie dem Volk in GRL bewiesen. Das Volk ist nun der Leidtragende einer Politik die keine Verantwortung ggb. der eignen Heimat kennt.
Zurecht sind die Bürger wütend, doch die Schuld kann man nicht auf EU und IWF oder auf Deutschland schieben. Die Bundesregierung versucht doch bereits GRL deutschen Investoren als Standort in der EU schmackhaft zu machen. Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze. Mit der Hilfe deutscher Technologien, zum Beispiel im Straßenbau, kann neue Infrastruktur entstehen. Und ich bin mir sicher man findet Wege dies auch Kostengünstig zu realisieren.
Die Wut-Bürger verstehe ich sehr wohl.
Die Einschnitte für die Bevölkerung in GRL sind hart.
Auf der anderen Seite; so oder so ist das Kind, ob der Regierung die nicht in der Lage zum Haushalten war, in den Brunnen gefallen.
Hätten die Deutschen sich nach dem zweiten Weltkrieg Wütend auf die Straße gestellt und mit dem Schicksal, das Hitler DL in eine Zwangslage brachte, gehadert? Dann wäre hier heute noch alles in Schutt und Asche und die Deutschen würden in Erdlöchern Wohnen. Die Lage ist in GRL wohl nicht so schlimm wie nach einem Krieg.
Vielleicht fangen die Griechen an die guten Dinge zu sehen und beginnen, wenn auch anfangs mit Wiederwillen, das Land von neuem Aufzubauen.
Jammern und Demonstrieren vergeudet wertvolle Zeit.
"Anpacken Aufbauen- mein lieber Rudi Dutschke"
Das sang einst Hannes Wader, ohne zu ahnen das er damit eine Ur-Deutsche Tugend anspricht, die auch Nachkriegskinder verinnerlicht haben.