"'Fuck you! Tut Ihr nicht. Würdet Ihr bitte den CIA ausschalten? Puff!'"
Ja, Funktion des CIA war sicherlich schwer beeinträchtigt als man die öffentliche Webseite angegriffen hat - da ging gar nichts mehr! So ein Quatsch...
Peter SpagnuoloDer New Yorker Anwalt Stanley Cohen verteidigt eine Anonymous-Aktivistin und hält sich seitdem für den Advokaten der ganzen Bewegung. Er will dem Kollektiv helfen - und wirkt dabei so radikal und unberechenbar wie die Netz-Anarchisten selbst.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...848604,00.html
"'Fuck you! Tut Ihr nicht. Würdet Ihr bitte den CIA ausschalten? Puff!'"
Ja, Funktion des CIA war sicherlich schwer beeinträchtigt als man die öffentliche Webseite angegriffen hat - da ging gar nichts mehr! So ein Quatsch...
Die Arbeit des CIA war sicherlich nicht beeinträchtigt, nur ist eine öffentliche Homepage ja immer auch Werbung für das eigene Unternehmen/Behörde. Und wenn es die CIA nicht einmal schafft ihre eigene Homepage zu schützen, wie dann das ganze Land? Insofern doch schon ein Imageschaden.
ich wunder mich immer wieder, wie im zusammenhang mit anonymous-berichterstattung auf personen geschaut wird, aber ich vermute mal sonst lässt sich keine so schöne geschichte schreiben. man sucht sich einen verschrobenen berufs-jugendlichen der gaaanz viel ahnung hat und lässt ihn einfach brabbeln, schon schreibt sich der artikel mit coolen tags wie anonymous, cia und internet von alleine, viele klicks garantiert. das ist schwach und nimmt das thema nicht ernst.
jeder der mit seinem real-namen und foto auftritt ist nicht mehr anonym, kann also nicht für anonymous sprechen. jeder der anonym auftritt und für anonymous spricht ist keine verlässliche quelle. man lässt taten sprechen, so einfach ist das.
wer im nachinein aus welchen gründen was in diese taten hineininterpretiert ist irrelevant, genauso wie die motivaton der beteiligten.
OP fag much?
zumindest sind diese "maulhelden" personen, die politisch agieren und für die rechte des einzelnen eintreten, was man in ihrem agressiven kommentar entnehmen kann dass sie sich um weniger kümmern (ihren rasen mähen, kleine kinder nachmittags beim spielen stören, polizei anrufen etc)Stimmt, ich habe mich auch schon immer gewundert, wo die Medien "Anonymous-Sprecher" auftreiben. Nehmen sie da einfach den erstbesten Maulhelden, der sich wichtig tun will?
Es war klar, daß es vor allem junge Leute sind, die sich daran beteiligen. Auch die lautstarken Meldungen in Internetforen, die sich gegen Urheberrechte und für "Freiheit im Netz" (womit oft Gesetzlosigkeit gemeint ist) stammen meist von jungen Leuten.
Das Problem ist nicht die Meinungsäußerung. Das Problem ist oft nicht, daß den jungen Leuten nicht erklärt wird, warum Dinge so sind, wie sie sind. Daß die GEMA einen Zweck erfüllt. Daß Urheberrechte wichtig sind. Daß Unternehmen nicht grundsätzlich böse sind und daß Fernsehsender Geld benötigen, das irgendwie eingetrieben werden muß, z.B. durch die GEZ.
Die jungen Leute glauben, sie müßten deshalb alles erstmal "abschaffen" oder grundlegend erneuern. Revolution. Sie glauben, daß die anderen "böse" sind oder gar "Verbrecher". Dabei ignorieren sie geflissentlich, daß Raubkopierer oder Lausauger auch nicht die "guten Jungs" sind, sondern Leute, die von Werken anderer profitieren. Im Fall von kino.to sogar massiv und monetär. Trotzdem werden die Taten dieser Leute regelmäßig verharmlos und es werden Rechtfertigungen dafür gesucht, warum sie nicht bestraft werden sollten. All das steht zuhauf in Internetforen, auch bei Spiegel Online.
Leider verzerren diese Äußerungen die Realität sehr. Die Mehrheit ist meiner Meinung nach *nicht* der radikalen Ansicht dieser lautstarken Menschenmenge.
ersteinmal: thema verfehlt. hätten sie nicht den artikel zitiert könnte man auf den gedanken kommen sie hätten im falschen thread gepostet.
mir ist schleierhaft wie sie sich so sicher seinen können, es wären in der mehrzahl "junge leute" die hier ewas fordern. und hätten sie sich mit dem thema ernsthaft auseinander gesetzt, wüssten sie das so gut wie niemand das urheberrecht abschaffen will. ihre angst vor der nächsten generation scheint tief zu sitzen.
sie haben also recht, es versteht sie nur keiner, sonst wären alle ihrer meinung? die gema erfüllt einen zweck, wie fast jede erfindung der menschheit. die frage sollte nicht lauten "erfüllt xyz einen zweck" sondern "welchen zweck erfüllt xyz". der zweck der gema ist im sinne der knapp 8000 "ordentlichen mitglieder" geld zu sammeln wo es nur geht (denken sie zb an die kindergärten, welche abgaben für die privat kopierten noten zahlen müssen, die gema-vermutung und ähnlichen unzeitgemäßen unfug). das problem ist also systemisch.
unternehmen sind nicht grundsätzlich böse, genauso wie wilde tiere. trotzdem möchte ich beim einkaufsbummel keinem löwen über den weg laufen, denn beim gefressen werden zu denken "ist ja nichts persöhnliches" hilft dann auch nix. und was jetzt auch noch die gez hier zu suchen hat die ja nun nicht im entferntesten etwas mit urheberrecht, anonymous oder auch nur dem internet zu tun hat....
was haben sie nur mit den "jungen leuten"? wie auch immer... nichts spricht gegen grundlegende erneuerung, gegen revolution, ohne das streben der jungen alles besser machen zu wollen, würde die menscheit wohl immer noch in höhlen hausen.
vor 50 jahren wäre man im gefängnis gelandet wenn man einem unverheiratet paar unterkunft gewährt, als homosexueller ebenso und den 118 gabs da auch noch. die liste der gesetze, vorschriften und regelungen die im laufe der zeit als überholt und veraltet im giftschrank landen ist lang, und es ist ein privileg der jugend die welt neu zu erfinden.
sie sollten politiker werden!
alles was nicht ihrer linie folgt ist "radikal", sie wissen die schweigende mehrheit hinter sich und reden fleißig wie uninformiert am thema vorbei! bravo!!!
Was heißt hier nicht bestraft? Zwei Stunden gemeinnützige Arbeit sind sicher eine angemessene Strafe für die Beteiligung an einer virtuellen Sitzblockade, bei der es weder zu Personen- noch zu Sachschäden gekommen ist. Sie teilen doch wohl nicht die krude Ansicht, es handele sich bei diesen Kerlen um gefährliche Cyberterroristen?
Natürlich kann man die Welt in gut und böse einteilen. Nur Idioten lassen sich einreden, daß dem nicht so sei. Und Staaten sind in der Mehrheit eben nicht ihren Bürgern verpflichtet, sondern tun alles mögliche andere, Waffen produzieren und verkaufen z.B. Kein "gewöhnlicher" Mensch käme auf die Idee mehr als 500 Mrd. in den "verteidigungshaushalt" zu stecken, und trotzdem tun dies die USA, dabei hat nicht mal jeder Einwohner eine anständige Gesundheitsversorgung zu erwarten. Soll das gut sein? Nein, das ist böse. Gleiches gilt für Deutschland, dessen Kanzlerin noch jeder Diktatur Panzer verschachert. Mit wessen Legitimation eigentlich? Wollen die Bürger, daß Saudi-Arabien Leopard Panzer bekommt? Ich glaube nicht. Was ist eine Demokratie eigentlich wert, in der die Mehrheit gegen deutsche Soldaten in Afghanistan ist, was aber Tag um Tag ignoriert wird?