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Anwalt der Smolensk-Angehörigen: Polens Quälgeist
Norbert Michalke / DER SPIEGELDer Absturz der Präsidentenmaschine 2010 ist für viele Polen ein Trauma - auch wegen der Ermittlungspannen. Ausgerechnet ein Rechtsanwalt aus Berlin will aufklären, wie es zu der Tragödie von Smolensk kam. Stefan Hamburas Feldzug ist auch ein Kampf gegen die polnische Regierung.
Smolensk: Rechtsanwalt Hambura will den Flugzeugabsturz aufklären - SPIEGEL ONLINE
- #1 03.01.2013 16:06 von
...
Das ist ein Feldzug reaktionärer katholischer Spinner die es einfach nicht mit ihrem Selbstbild vereinbaren können das ihr heiliger Held Polens und die anderen polnischen Masterminds gestoben sind aus purer Dummheit.
Da werden jetzt die wirresten und abstrustesten Theorien gestrickt wie man das sonst nur aus dem USA kennt. Daran ist überhaupt nix spannend oder toll. Es ist ein Armutszeugnis für die Demokratie das Menschen die offensichtlich unter Wahnvorstellungen leiden politsche Ämter bekleiden können. - #2 03.01.2013 16:07 von
- #3 03.01.2013 16:18 von
Ketzer
Er fühlt sich wohl in der Rolle des Ketzers, damit hilft er und damit schadet er,aber immer pflegt es sein Ego
- #4 03.01.2013 16:20 von
da ist jemand ohne Wurzeln
und nirgends wirklich zu Hause - dieser Kampf für Polen ist vielleicht eine Art Helsinki-Syndrom. Auf jeden Fall sind da Probleme die er nie aufgearbeitet hat. Ich habe in meiner Verwandtschaft auch Spätaussiedler, die haben nicht solche Probleme gehabt, die Schlesier die als Kriegsflüchtlinge in ihrer "neuen Heimat" ankamen hatten es unendlich schwerer als dieser Advokat.
- #5 03.01.2013 16:21 von
Sympathisch der Mann
Die Verachtung der Russen für ihre Nachbarn ist seit Jahrhunderten eminent. Dass im Zusammenhang mit der Katyn-Gedenkzeremonie russische Fanatiker einen Anschlag unternommen haben ist durchaus vorstellbar. Aber: So lange noch die Weichsel fliesst, ist Polen nicht verloren...
- #6 03.01.2013 16:43 von
Nichts ist vorstellbar!
Vom Polarkreis bis zum Balkan ist es schon immer eine merkwürdige Eigenheit der Slawen gewesen, zwar ständig in kollektiver Erinnerung zu halten, was dem eigenen Volk von Fremden angetan wurde, aber ebenso konsequent zu verdrängen, was man selbst den anderen Völkern angetan hat.
Man ist grundsätzlich das unschuldige Opfer und keinem Nachbarn ist wirklich zu trauen, allein unter diesem schon fast neurotischen Aspekt sind diese Anschlagsspekulationen erklärbar.
Dabei ist schon der Gedanke, ein weit entfernt in seinem Tower hockender russischer Fluglotse habe die im Nebel in niedriger Höhe kreisende Präsidentenmaschine in ihr Verderben ferngesteuert oder es sei eine Bombe an Bord gewesen, die das Flugzeug beim x-ten missglückten Landeanflug (warum nicht vorher?) zum Absturz bringt, völlig absurd. - #7 03.01.2013 16:52 von
Man schaufle sich als Tor sein eigenes Grab
Nationalkonservative wie Kaczynski & Co.? Es geht dieser Zielgruppe nicht nur um die Aufrechterhaltung eines alten Feindbildes,
welches die Basis ihrer eigene Existenzberechtigung legitimieren soll, sondern um die Ausrichtung ihres Gedankengutes: Homophobie, Ausländerfeindlichkeit, Intoleranz etc.
Dieses Gedankengut deckt sich mit den der deutschen rechtskonservativen. Kaczynski ein Freund der NPD? So ist man sich dem unsagbar verhassten Feind doch viel näher als dem eigenen Volk! Welch ein Paradoxon und Ironie des Schicksals!
Dziękuję państwu i dobranoc! - #8 03.01.2013 16:58 von
Es wird immer sowas geben...
Da gibt es doch immer genug Leute, die alles so sehen wie es ihnen in den Kram passt. Dem Anwalt mache ich keinen Vorwurf, denn er macht gutes Geld mit diesen Verschwörungsheinis, vermutlich nimmt er sie aus wie eine (polnische) Weihnachtsgans, ergo ist er eher auf der Seite der Vernünftigen, nach außen schön empört und nach innen lacht er sich ins Fäustchen.
- #9 03.01.2013 17:20 von
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