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Anti-Piraten-Einsatz vor Somalia: Kampf um die Zwei-Kilometer-Marke
REUTERSZur Bekämpfung der Piraten vor Somalia sollen deutsche Soldaten und ihre Verbündeten künftig auch einen schmalen Küstenstreifen beschießen dürfen. Experten sind skeptisch, ob der Plan aufgeht. Die Piraten könnten sich rasch auf die neue Taktik einstellen, wird befürchtet.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...828293,00.html
- #1 18.04.2012 17:37 von
Ein Danke an China!
Die sind dort auch in Sachen 'Piratenbekämpfung' aktiv und lt. kundigen Quellen mit großem Erfolg. Wer hätte je gedacht, dass Kommunismus doch zu was gut ist?
- #2 18.04.2012 17:48 von
Na, das kann ja heiter werden...
Eine offen ausgerufene 2 km (!!!) Sperrzone, da werden sich "die Piraten" aber fürchten.
Und mit was sollen diese Einsätze bitte geflogen werden?
Mit den Sea-Lynx der Bundesmarine?
Sorry, aber was für eine Schnapsidee. Ja, es sind gute Hubschrauber, jedoch ausgelegt für ASW-, SAR- und Verbindungsaufgaben.
Das sind keine Angriffs-, oder Angriffsunterstützungshubschrauber!!!
Das wird ein Fest, wenn diese unter Klein- oder Maschinenwaffenbeschuss geraten. Ganz zu schweigen von RPG-Beschuss oder Fliegerfausteinsatz.
Fazit: So wie es jetzt geplant ist, ein untaugliches Mittel, um die maritime Komponente zu unterstützen und des Weiteren äußerst riskant für die eingesetzten Soldaten.
Wie schön der Dienstherr wieder mal seiner Fürsorgepflicht nachkommt. - #3 18.04.2012 18:06 von
Piratennester
Piraten sind ja nicht Neues. Diese Gefahr kann nach Erfahrung von Jahrtausenden nur bekämpft werden, indem man die Piratennester ausräuchert. Es handelt sich um schwerste Kriminalität.
Die somalische Regierung (falls es sowas überhaupt noch gibt) ist unfähig oder nicht Willens, hier einzugreifen. Also kann die Nato sich von denen die Genehmigung holen und loslegen. Es gibt sehr überzeugende Argumente. Bis hin zum Ausschluss aus der UN.
Alles andere ist doch wichtigtuerisches Geschwätz einer Kaste, die glaubt, dass sich mit Geschwätzigkeit und Herausschieben die Probleme von selbst lösen. - #4 18.04.2012 18:16 von
Alibi-Aktion der Nato
Eine typische "Nato"-Lösung, die 2 km-Sperrzone, einfach lächerlich. Helfen würden nur Luftangriffe rund um die Uhr auf alles in Somalia, was bewaffnet ist. Aber da wäre die glorreiche deutsche Bundeswehr eh außen vor mangels geeigneten Flugzeugen vor Ort. Also was soll's: der übliche Alibi-Scheiß der Nato halt. Wir tun mal so als ob wir wirklich was gegen die Piraten-Seuche unternehmen würden. Vielleicht wird ja irgendwann mal ein US-Schiff oder - noch besser - ein israelisches Schiff von den Somaliern gekapert. Dann allerdings würde es in Somalia heftigst krachen....
- #5 18.04.2012 18:17 von
Hier sprechen die Blinden von der Farbe. Nur mit weniger Sachverstand.
Erstens steht keine Fregatte vor Somalia, sondern der Einsatzgruppenversorger Berlin.
Zweitens sind dort keine Sea Lynx an Bord, sondern Sea King.
Drittens sind Sea Lynx nicht für SAR ausgerüstet sondern die Sea Kings im Einsatz in Deutschland.
Drittens haben alle dort eingesetzten Hubschrauber als Bewaffnung ein Maschinengewehr an Bord. - #6 18.04.2012 18:37 von
Da kann ich nur sagen UPPS,..
bzgl. der SAR-Fähigkeit des Lynx war ich in der Eile ungenau, das machen diese nur innerhalb schwimmender Verbände.
Aber der EGV Berlin ist dort ja nicht ständig im Einsatz, oder soll die sich permanent mit der FFM abwechseln?
Die Bonn wird ja erst im Herbst in Dienst gestellt.
Und da vorher bei dem Einsatz häufig Fregatten eingesetz wurden, war ich davon ausgegangen, dass das weiterhin so ist. Ich gucke ja nicht permanent welche Schiffe dort gerade im Einsatz sind.
Daher der Bezug auf die Lynx.
Aber Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass Sie die Kings, trotz ihrer Bewaffnung, für solche Einsätze als voll geeignet ansehen, oder? - #7 18.04.2012 18:40 von
Symptombehandlung
Überall Piraten, daheim die Partei und am Horn von Afrika, die Echten. Mit beiden ist man unfähig oder unwillig adäquat umzugehen. Man kümmert sich, im Falle Somalia, wieder einmal um die maximale Symptombehandlung, anstatt die wahren Ursachen zu beseitigen. Nämlich: Armut, Hunger, Trostlosigkeit. Aber, was kümmert das, wenn man sich primär um den reibungslosen Schiffsverkehr kümmern muss, damit der coole Lebensstil zuhause nicht leidet. So wird man sicher nicht die Piraten in Somalia los, im Gegenteil, man hilft auf`s Neue radikalen Nachwuchs aus den Reihen der loser dieser Welt zu rekrutieren. Aber egal, erst macht man mal peng peng und die bösen Piraten sind weg. Was für ein menschenverachtendes, arrogantes Verhalten der Reichen dieser Welt. So nährt man denn immer und immer weiter den Terrorismus, den man so ja dann auch immer und immer wieder bekämpfen muss. Welch schauderhaftes, irres unerträgliches Treiben.
- #8 18.04.2012 18:51 von
Ich habe immer noch nicht begirffen warum das Leben von deutschen Soldaden riskiert wird um Schiffe zu beschuetzen, die zum Nutzen der Reeder unter eine Billigflagge fahren .
- #9 18.04.2012 18:57 von
wenn hier etwas schauderhaft ist dann sind es ihre ausführungen.
aufzählungen von klischees, ohne kenntnis der realen situation.
es gibt nämlich internationale hilfslieferungen in grössenordnungen für somalia.
allerdings werden diese dann angegriffen von - na raten sie mal.
sie werden wohl nicht drauf kommen: von piraten aus somalia !
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