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Anti-Piraten-Einsatz vor Somalia: Kampf um die Zwei-Kilometer-Marke

REUTERSZur Bekämpfung der Piraten vor Somalia sollen deutsche Soldaten und ihre Verbündeten künftig auch einen schmalen Küstenstreifen beschießen dürfen. Experten sind skeptisch, ob der Plan aufgeht. Die Piraten könnten sich rasch auf die neue Taktik einstellen, wird befürchtet.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...828293,00.html
  1. #10

    Blanker Aktionismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zur Bekämpfung der Piraten vor Somalia sollen deutsche Soldaten und ihre Verbündeten künftig auch einen schmalen Küstenstreifen beschießen dürfen. Experten sind skeptisch, ob der Plan aufgeht. Die Piraten könnten sich rasch auf die neue Taktik einstellen, wird befürchtet.

    Anti-Piraten-Einsatz*vor Somalia: Kampf um die Zwei-Kilometer-Marke - SPIEGEL ONLINE
    Was für ein Unsinn das Ganze.

    Die Piraten verfügen über leistungsfähige SUV* mit Trailer. Die Verladung eines Skiffs ist völlig unproblematisch. Versorgung mit Treibstoff ebenso : Ladefläche eines geländegängigen Pick-up fasst locker 2-4 Benzintonnen à 100 Liter.
    Aktionismus ohne wirkliche und sinnvolle Auswirkungen.
    Alberne Beschlussfassung…..


    * Die finanzielle Ausstattung der Piraten-Organisation bezahlt ein solches Fahrzeug aus der berühmten Kaffee-Kasse
  2. #11

    Darum

    Zitat von abrigal Beitrag anzeigen
    Ich habe immer noch nicht begirffen warum das Leben von deutschen Soldaden riskiert wird um Schiffe zu beschuetzen, die zum Nutzen der Reeder unter eine Billigflagge fahren .
    1. Es gibt da UN-Konventionen, die zur Bekämpfung von Seeräubern verpflichten.

    2. Wenn sie doch nur unter einer andere Flagge fahren würden! Dann dürften sie sich wenigstens selber schützen, aber das verbietet der dt. Rechtsstaat, der grade drei Piraten auf Hamburg losgelassen hat. Vmtl. für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.
  3. #12

    Anti-Pirateneinsatz

    Was ich nicht verstehe: Warum blockiert man nicht einfach die wenigen somalischen Häfen und hindert die Piratenboote am Auslaufen sowie am Einlaufen der gekaperten Schiffe?
  4. #13

    Dazu noch: in Somalien sind doch Piraten und Regierung dasselbe, die Piraterei die wichtigste Einnahmequelle. Deshalb wird auch in Zukunft problemlos weiter gekapert.
    Ich moechte mal einem blaueugigen EU-Politiker empfehlen, sich die Verhaeltnisse vor Ort anzusehen. Danach hoeren alle Debatten ueber Pirateneinsaetze auf.
  5. #14

    <->

    Zitat von passagier Beitrag anzeigen
    Was ich nicht verstehe: Warum blockiert man nicht einfach die wenigen somalischen Häfen und hindert die Piratenboote am Auslaufen sowie am Einlaufen der gekaperten Schiffe?
    Das ist wie mit Hightechland Deutschland und Breitbandinternet überall -> Die Region ist zu groß um Flächendeckend überall präsent zu sein.


    (Nur als Beispiel Internet: zwischen Neufahrn (Niederbayern) und München gibt es an der Bahnstrecke nichtmal UMTS oder Edge.)
  6. #15

    Da werden sich die Piraten aber wirklich fürchten.

    Luftangriffe hauptsächlich mit Hubschrauber fliegen.
    Was hat denn die BW an Kampfhubschrauber ???? Nichts rein gar nichts.
    Die ganze Hubi-Flotte ist eine Notlösung, bewaffnet mit MG 7,62 mm.
    Glauben die wirklich damit kann man Piraten einschüchtern ???????
    Egal ob Lynx, Sea-King, Tiger oder wer noch, kein einziger Hubi ist für Bodenangriffe auf Piraten oder Infantrie geeignet.
    Das einzigste was wir erleben werden, das die Hubis mit ihrer leichten Bewaffnung abgeschossen werden. Dann braucht es auch keine Rettungsaktion mehr für die Crew die werden die Piraten gleich lynchen.
  7. #16

    Werbung? ... Zielgruppe!

    Vielleicht etwas OT, aber bezüglich des Aufmacherfotos dieses Artikels durchaus relevant:
    Hat denn die Bundeswehr nicht mal mehr Geld um Schutzbrillen zu kaufen?
    Das sieht aus, als müßte sie sich diese als Werbegeschenke beschaffen!
  8. #17

    mit einem Sea King

    Zitat von Kenner Beitrag anzeigen
    Hier sprechen die Blinden von der Farbe. Nur mit weniger Sachverstand.
    Erstens steht keine Fregatte vor Somalia, sondern der Einsatzgruppenversorger Berlin.
    Zweitens sind dort keine Sea Lynx an Bord, sondern Sea King.
    Drittens sind Sea Lynx nicht für SAR ausgerüstet sondern die Sea Kings im Einsatz in Deutschland.
    Drittens haben alle dort eingesetzten Hubschrauber als Bewaffnung ein Maschinengewehr an Bord.
    ... einen bodenangriff an land fliegen ist ein selbstmord-kommando. a) das bord MG ist als bewaffnung fuer ein bodenangriff ein witz b) der Sea King ist gross und recht behaebig c) ein Sea King ist nicht sonderlich gepanzert und wurde nie fuer bodenangriffe konzipiert.....
  9. #18

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zur Bekämpfung der Piraten vor Somalia sollen deutsche Soldaten und ihre Verbündeten künftig auch einen schmalen Küstenstreifen beschießen dürfen. Experten sind skeptisch, ob der Plan aufgeht. Die Piraten könnten sich rasch auf die neue Taktik einstellen, wird befürchtet.

    Anti-Piraten-Einsatz*vor Somalia: Kampf um die Zwei-Kilometer-Marke - SPIEGEL ONLINE
    Heute zwei Kilometer, morgen fünf.
    Irgendwann sind die Grenzen eines Angriffskrieges komplett verwischt
    und später wird man uns erklären wollen warum und für wen wir Krieg führen.
  10. #19

    Ja....

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Die sind dort auch in Sachen 'Piratenbekämpfung' aktiv und lt. kundigen Quellen mit großem Erfolg. Wer hätte je gedacht, dass Kommunismus doch zu was gut ist?
    um ihre illegalen Fischgründe zu sichern und damit sie ihre geraubte Ware illegal in die EU importieren können.....
    Übrigens gehört Deutschland zu den größten Abnehmer dieser Ware und es ist kein Wunder das die ehemaligen Fischer und rechtmäßigen Eigentümer kriminalisiert und mit Waffengewalt verfolgt werden - Stören sie doch ein Geschäft dass jährlich 1 Milliarde bringt - TOLL


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