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Anti-Korruptions-Maßnahme: Griechische Justiz prüft Politiker-Vermögen

TMN/Griechische Zentrale für TourismusDas Parlament in Athen will die finanziellen Verhältnisse der griechischen Spitzenpolitiker klären: Das Justizministerium soll die Vermögensverhältnisse höchsten Politiker prüfen. Regierungschef Antonis Samaras schlug zudem vor, die Staatskasse mit dem Verkauf unbewohnter Inseln aufzubessern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...851781,00.html
  1. #1

    Auch wenn es um Griechenland geht, lebenswichtige Resourcen wie Grund und Boden gehören nicht in Privathand.
    Eine Verpachtung der Inseln für 10, 20, 30 Jahre sollte es ebenso tun.

    Und warum schafft es die öffentliche Hand nicht, Unternehmungen wie Häfen etc. wirtschaftlich zu betreiben um vom Ertrag die Schuldenlast abzubauen?
  2. #2

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen
    Auch wenn es um Griechenland geht, lebenswichtige Resourcen wie Grund und Boden gehören nicht in Privathand.
    Eine Verpachtung der Inseln für 10, 20, 30 Jahre sollte es ebenso tun.

    Und warum schafft es die öffentliche Hand nicht, Unternehmungen wie Häfen etc. wirtschaftlich zu betreiben um vom Ertrag die Schuldenlast abzubauen?
    Weil Beamte (viel zu häufig) nun einmal schlecht wirtschaften und Politiker in GR leider sehr korruptionsanfällig sind...
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Parlament in Athen will die finanziellen Verhältnisse der griechischen Spitzenpolitiker klären: Das Justizministerium soll die Vermögensverhältnisse höchsten Politiker prüfen. Regierungschef Antonis Samaras schlug zudem vor, die Staatskasse mit dem Verkauf unbewohnter Inseln aufzubessern.

    Anti-Korruptions-Maßnahme: Griechische Justiz prüft Politiker-Vermögen - SPIEGEL ONLINE
    Da haben unsere Spezis und Amigos aber Glück gehabt. Vorschlag: Wir helfen ihnen bei den Steuern, dafür sie, die Vermögensverhältnisse unserer Politiker zu überprüfen. Bin mal gespannt, wie lange unsere Vertreter des Volkes, ein Antikorruptionsgesetz noch verhindern.
  4. #4

    Wenn die griechische Regierung in diese Uberpruefung

    der Einkuenfte und der Besitztuemer von Politikern und deren Familien ebenfalls Auslandskonten, Immobilienbesitz, Stiftungen und Firmenbeteiligungen im Ausland einfliessen laesst, bin sogar ich geneigt dieser Administration das Erkennen der Notwendigkeit fuer tiefgreifende RTeformen zu attestieren. Ernsthaftigkeit wuerde zudem die Ueberpruefung der ca 10.000 "Komitees und Vereine fuer ..." in Athen und Thessaloniki beweisen. Diese existieren zum Grossteil zu dem Zweck Parteivermoegen, Schmiergelder und Schwarzgeld zu waschen und steuerfreie Einanhmen durch Veranstaltungen und Symposien zu generieren. Hier sitzen i.d. Regel minister, Staatssekretaere, Abgeordnete und deren externe Berater vor. Die 18 Monate Zeit, welche man seit 2010 "bereit stellte" bevor man nun ein Abkommen mit der Schweiz anstrebt, wurden wohl genutzt um den Schwarzgeldfluus von der Schweiz in Drittdestinationen umzuleiten. Mal sehen wie weit diese Regierung nun Taten folgen laesst!
  5. #5

    Wer wird wohl die Inseln kaufen?

    Mal gespannt, wer die Inseln dann kauft und woher das Geld stammt, mit denen sie gekauft werden. Auch das sollte man genau überprüfen. Vielleicht schließt sich dann der Kreis.
  6. #6

    Traurig

    Mir tun die Griechen so leid. Anstatt ganz vorne Bescheidenheit zu zeigen, auf z.B. 50% der Bezüge zu verzichten, die Abgeordnetenzahl zu halbieren- also echt Notmaßnahmen...verzocken Politiker weiter das Volksvermögen und greifen sogar das Eigentum von Privaten an.
    Institutionalisierter, korrupter Unrechtsstaat, wie seit Jahrzehnten. Und vom EU-Regime unterstützt.
    Das wird böse Folgen für die griechische Gesellschaft haben.

    Aus dem Euro kommen sie sowieso, bitte, bitte schnell- den Griechen zuliebe.
    Die angeblichen Europa-Freunde verachten das Land, lassen es kriechen und zwingen es in Knechtschaft.
    Schlag endlich zurück, Hellas! Zahl' nicht!
  7. #7

    Zitat von emschneider Beitrag anzeigen
    Zitat: Schlag endlich zurück, Hellas! Zahl' nicht!

    Mein Vorschlag...
    schlag endlich zurück, Europa! Zahl´nicht!
    "Europa! Zahl' nicht"- zweitbeste Lösung, aber auch sehr gut!
    Nur wäre dann der Neuanfang in Griechenland nicht ganz so selbstbewusst möglich.
    Und wir hätten dann noch eine Verlängerung vor uns, weil die hiesigen Politiker doof genug sind, das gleiche Experiment mit den anderen Staaten nochmal zu versuchen. Anstatt mal von der Realität eingeholt zu werden.

    Aber Einigkeit sicher im Gedanken: diese Art von Kreditvergabe ist die Hölle für Europa.
  8. #8

    Die Vorschläge

    klingen ja interessant.
    Nur werden Sie auch umgesetzt?
  9. #9

    Raus aus dem Euro

    Also man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Jetzt, wo Griechenland kurz vor der Pleite steht, eigentlich schon pleite ist, werden mal die Politiker überprüft...
    Was für ein Filz muss in diesem Land geherrscht haben? Und herrscht wahrscheinlich immer noch. Das Land muss raus aus dem Euro!








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