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Anti-Klau-Chip: Hotels rüsten gegen Handtuch-Diebe auf

Ein herrlich flauschiger Bademantel, blütenweiße XXL-Bettwäsche - manch ein Urlauber lässt schon mal was im Koffer verschwinden, bevor er aus dem Hotel auscheckt. Ein amerikanischer Unternehmer schiebt dem Tuch-Klau nun einen Riegel vor. Oder besser gesagt: einen Mikrochip.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...758194,00.html
  1. #1

    Handtücher verkaufen

    Wenn die Hotels ihre Handtücher zu einem angemessenen Preis verkaufen würden, könnten sie sogar einen Extra-Gewinn machen. Die Preise in den Hotelboutiquen sind allerdings eher abschreckend (was das Klauen nicht entschuldigt).
  2. #2

    Längst bezahlt.

    Eigentlich hat man die Verluste durch Handtuchklau längst auf die Preise aufgeschlagen, die Mehrwertsteuerhalbierung hat man auch eingesackt, ohne sie an den Kunden weiterzugeben. Aber man kann den Hals ja nicht voll genug kriegen und jeder Selbständige in Deutschland glaubt ja, er müsse in einem Jahr zum Millionär werden.
  3. #3

    In gewisser weise

    Zitat von eigene_meinung Beitrag anzeigen
    Wenn die Hotels ihre Handtücher zu einem angemessenen Preis verkaufen würden, könnten sie sogar einen Extra-Gewinn machen. Die Preise in den Hotelboutiquen sind allerdings eher abschreckend (was das Klauen nicht entschuldigt).
    kann ich zustimmen. Aber vermutlich sind bei den meisten eh keine finanziellen Nöte ausschlaggebend. Sogesehen muss es andere rümde für das "aneignen" geben...
  4. #4

    Irrational

    Was will man mit einem geklauten Hotelhandtuch eigentlich anfangen? In eine private Asservatenkammer geklauter Gegenstaende tun, spaeter ein Privatmuseum eroeffnen?
    Oder in den eigenen Gebrauchzyklus seiner Hauswaesche einfuegen, sich selber, seiner Ehefrau, seinen Kindern dadurch regelmaessig vor Augen fuehren, das man ein Dieb ist?
    Ein Irrationalverhalten, wie man es sonst eigentlich nur von seinen gewaehlten Politikern kennt...
  5. #5

    Ich hätte auch gerne einen Titel

    Zitat von anders_denker Beitrag anzeigen
    kann ich zustimmen. Aber vermutlich sind bei den meisten eh keine finanziellen Nöte ausschlaggebend. Sogesehen muss es andere rümde für das "aneignen" geben...
    Klar. "Das hab ich im Hotel geklaut" und alle Anwesenden grinsen und tragen ihre "Klau-Story" dazu bei (und wenn es nur das Cola-Glas in der Disco vor 30 Jahren war). Hotel (und früher die Disco) müssen nur interessant genug sein. Also eher "Burj al Arab" als "Persion Gerlinde" oder "Studio 54" als Dorfdisco, dann hat man die Bewunderer auf seiner Seite. Kaufen kann man nämlich auch, wenn man nicht dort war.
  6. #6

    Ich hätte auch gerne einen Titel

    Zitat von anders_denker Beitrag anzeigen
    kann ich zustimmen. Aber vermutlich sind bei den meisten eh keine finanziellen Nöte ausschlaggebend. Sogesehen muss es andere rümde für das "aneignen" geben...
    Klar. "Das hab ich im Hotel geklaut" und alle Anwesenden grinsen und tragen ihre "Klau-Story" dazu bei (und wenn es nur das Cola-Glas in der Disco vor 30 Jahren war). Hotel (und früher die Disco) müssen nur interessant genug sein. Also eher "Burj al Arab" als "Persion Gerlinde" oder "Studio 54" als Dorfdisco, dann hat man die Bewunderer auf seiner Seite. Kaufen kann man nämlich auch, wenn man nicht dort war.
  7. #7

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein herrlich flauschiger Bademantel, blütenweiße XXL-Bettwäsche - manch ein Urlauber lässt schon mal was im Koffer verschwinden, bevor er aus dem Hotel auscheckt. Ein amerikanischer Unternehmer schiebt dem Tuch-Klau nun einen Riegel vor. Oder besser gesagt: einen Mikrochip.

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...758194,00.html
    ich begreife ohnehin nicht, warum Leute unbedingt Handtuch & Co. aus Hotels mitgehen lassen. Es ist Diebstahl - fertig.
  8. #8

    .

    Weiß jemand was über die im Artikel erwähnten "Laser-Systeme"?
  9. #9

    Selbstverständlich wird Verlust einkalkuliert!

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Eigentlich hat man die Verluste durch Handtuchklau längst auf die Preise aufgeschlagen, die Mehrwertsteuerhalbierung hat man auch eingesackt, ohne sie an den Kunden weiterzugeben. Aber man kann den Hals ja nicht voll genug kriegen und jeder Selbständige in Deutschland glaubt ja, er müsse in einem Jahr zum Millionär werden.
    Kleinbürgerliche Piefke-Mentalität verhindert das Denken! Es geht nicht nur um Handtücher in Hotels. Das gleiche gilt für Versicherungen, die leidigen Steuern, Supermärkte, Kaufhäuser, Kugelschreiber am Arbeitsplatz und dergleichen. Dafür zahlt dann die Allgemeinheit und letztlich auch der Dieb selber. Der Dieb bestiehlt auch sich selbst, kann aber soweit nicht denken.

    Früher hatten wir für solche verblödeten Kleindiebe einen Namen: Nuttenpreller.


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