Wenn die Hotels ihre Handtücher zu einem angemessenen Preis verkaufen würden, könnten sie sogar einen Extra-Gewinn machen. Die Preise in den Hotelboutiquen sind allerdings eher abschreckend (was das Klauen nicht entschuldigt).
Ein herrlich flauschiger Bademantel, blütenweiße XXL-Bettwäsche - manch ein Urlauber lässt schon mal was im Koffer verschwinden, bevor er aus dem Hotel auscheckt. Ein amerikanischer Unternehmer schiebt dem Tuch-Klau nun einen Riegel vor. Oder besser gesagt: einen Mikrochip.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...758194,00.html
Wenn die Hotels ihre Handtücher zu einem angemessenen Preis verkaufen würden, könnten sie sogar einen Extra-Gewinn machen. Die Preise in den Hotelboutiquen sind allerdings eher abschreckend (was das Klauen nicht entschuldigt).
Eigentlich hat man die Verluste durch Handtuchklau längst auf die Preise aufgeschlagen, die Mehrwertsteuerhalbierung hat man auch eingesackt, ohne sie an den Kunden weiterzugeben. Aber man kann den Hals ja nicht voll genug kriegen und jeder Selbständige in Deutschland glaubt ja, er müsse in einem Jahr zum Millionär werden.
Was will man mit einem geklauten Hotelhandtuch eigentlich anfangen? In eine private Asservatenkammer geklauter Gegenstaende tun, spaeter ein Privatmuseum eroeffnen?
Oder in den eigenen Gebrauchzyklus seiner Hauswaesche einfuegen, sich selber, seiner Ehefrau, seinen Kindern dadurch regelmaessig vor Augen fuehren, das man ein Dieb ist?
Ein Irrationalverhalten, wie man es sonst eigentlich nur von seinen gewaehlten Politikern kennt...
Klar. "Das hab ich im Hotel geklaut" und alle Anwesenden grinsen und tragen ihre "Klau-Story" dazu bei (und wenn es nur das Cola-Glas in der Disco vor 30 Jahren war). Hotel (und früher die Disco) müssen nur interessant genug sein. Also eher "Burj al Arab" als "Persion Gerlinde" oder "Studio 54" als Dorfdisco, dann hat man die Bewunderer auf seiner Seite. Kaufen kann man nämlich auch, wenn man nicht dort war.
Klar. "Das hab ich im Hotel geklaut" und alle Anwesenden grinsen und tragen ihre "Klau-Story" dazu bei (und wenn es nur das Cola-Glas in der Disco vor 30 Jahren war). Hotel (und früher die Disco) müssen nur interessant genug sein. Also eher "Burj al Arab" als "Persion Gerlinde" oder "Studio 54" als Dorfdisco, dann hat man die Bewunderer auf seiner Seite. Kaufen kann man nämlich auch, wenn man nicht dort war.
Weiß jemand was über die im Artikel erwähnten "Laser-Systeme"?
Kleinbürgerliche Piefke-Mentalität verhindert das Denken! Es geht nicht nur um Handtücher in Hotels. Das gleiche gilt für Versicherungen, die leidigen Steuern, Supermärkte, Kaufhäuser, Kugelschreiber am Arbeitsplatz und dergleichen. Dafür zahlt dann die Allgemeinheit und letztlich auch der Dieb selber. Der Dieb bestiehlt auch sich selbst, kann aber soweit nicht denken.
Früher hatten wir für solche verblödeten Kleindiebe einen Namen: Nuttenpreller.