Anti-Euro-Spekulation: Zocken ist gerecht

Die griechische Regierung hat über Jahrzehnte Geld verschwendet - trotzdem sollen plötzlich Spekulanten schuld sein an der Krise des Landes. Eine krasse Fehleinschätzung. Wer jetzt die Spekulation verbieten möchte, verschließt die Augen vor ökonomischen Wahrheiten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...683176,00.html
  1. #480

    Überfluss

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Aber gut für die Bauern, die von steigenden Preisen profitieren. Wenn sie jedoch die Lebensmittelpreise in den letzten 50 Jahren betrachten sind diese im Vergleich zum Durchschnittseinkommen tendenziell gesunken. Wir geben heute viel weniger für Nahrung aus als früher.
    Stimmt nicht. Das was die Bauern NICHT anbauen subventionieren wir über die EU und zwar zum etwa 1,8 bis 2,3 fachen der ohne diese Marktstütze wohl längst gestiegenen Preise.
    Die Bauern sind letztlich die Ur-harzer - sie arbeiten nicht mehr - weil ihr arbeiten überflüssig geworden ist = Überproduktion, also wird es subventioniert!

    "Marktpreise" sind mit sicherlich keine die durch Subventionierung entstehen, anders - das was wir im Laden nicht bezahlen finanzieren wir auf dem Umweg über Steuern und Brüssel, und wenn wir es nicht so finanzieren - würden wir wohl die gleichen Mrd. in die Vernichtung stecken.
  2. #481

    Unsinn

    Zitat von llofwyr Beitrag anzeigen
    Haben Josef Ackermann und der Herr Asmussen diesen Artikel diktiert? Was für ein hanebüchener neoliberaler Blödsinn!!

    Nachdem die Spekulanten in den Banketagen diesen Staat zusammen mit den Politikern an die Wand gefahren haben, jawohl, gefahren haben, hat der Spiegel nichts Besseres zu tun, als diese Leichenfledderer der Demokratie zum Weitermachen aufzufordern???
    Unsinn. Einer mehr, der behauptet, vor der Finanzkrise wäre alles in Butter gewesen?
  3. #482

    Zitat von llofwyr Beitrag anzeigen
    Dass der deutsche Journalismus so erbärmlich korrumpiert ist, hätte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können!
    Hans-Peter Burghof hat endlich einmal klar die Wahrheit ausgesprochen und ich bin SPON dankbar das es veröffentlicht wurde.
  4. #483

    Keine Wahrheit

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Hans-Peter Burghof hat endlich einmal klar die Wahrheit ausgesprochen und ich bin SPON dankbar das es veröffentlicht wurde.
    In der Volkswirtschaftslehre gibt es keine objektiven Wahrheiten. Zwar behaupten das die Neoklassiker immer wieder, was sie dann durch reichlich mathematischen Überbau zu bestätigen suchen. Und doch bewegen sie sich nur innerhalb eines Paradigmas. Eines menschenverachtenden noch dazu.

    VWL ist bestenfalls eine kleine Schwester der Soziologie. In jedem Fall eine Geisteswissenschaft. BWL ist ganz und gar überflüssig und man muss ihr jeglichen wissenschaftlichen Gehalt absprechen. MBA können bestenfalls Projekte managen aber nicht wissenschaftlich denken geschweige denn beherrschen sie pluralistische Theorienbildung. Es existiert eben genau ein Menschenbild und ein paar alberne Spieltheorien. Wie sich so was überhaupt durchsetzen konnte, ist mir schleierhaft.

    Und als solche gleitet das dann schnell in Ideologie oder Blödsinn ab.

    Besonders einfältig sind dann Menschen ihres Kalibers, die den wirtschaftsideologischen Quark zur anthropologischen Konstante verklären und das Leben permanent an der Ideologie ausrichten.
  5. #484

    Toll

    Zitat von monokultur Beitrag anzeigen
    In der Volkswirtschaftslehre gibt es keine objektiven Wahrheiten. Zwar behaupten das die Neoklassiker immer wieder, was sie dann durch reichlich mathematischen Überbau zu bestätigen suchen. Und doch bewegen sie sich nur innerhalb eines Paradigmas. Eines menschenverachtenden noch dazu.

    VWL ist bestenfalls eine kleine Schwester der Soziologie. In jedem Fall eine Geisteswissenschaft. BWL ist ganz und gar überflüssig und man muss ihr jeglichen wissenschaftlichen Gehalt absprechen. MBA können bestenfalls Projekte managen aber nicht wissenschaftlich denken geschweige denn beherrschen sie pluralistische Theorienbildung. Es existiert eben genau ein Menschenbild und ein paar alberne Spieltheorien. Wie sich so was überhaupt durchsetzen konnte, ist mir schleierhaft.

    Und als solche gleitet das dann schnell in Ideologie oder Blödsinn ab.

    Besonders einfältig sind dann Menschen ihres Kalibers, die den wirtschaftsideologischen Quark zur anthropologischen Konstante verklären und das Leben permanent an der Ideologie ausrichten.
    Ich habe kein Wort verstanden - wo lernt man so eine Sprache?
  6. #485

    Unsinn!

    Zitat von Berliner42 Beitrag anzeigen
    Unsinn. Einer mehr, der behauptet, vor der Finanzkrise wäre alles in Butter gewesen?
    Unsinn! Sagen Sie mir eine Stelle in Ihrem Zitat, wo er das auch nur andeutet!
  7. #486

    Ganz einfach: ...

    Zitat von MTBer Beitrag anzeigen
    Ich habe kein Wort verstanden - wo lernt man so eine Sprache?
    ... Bei denkenden Menschen. Denken. Sollten Sie auch mal probieren. Ist wirklich nicht sooo schwer.
  8. #487

    Thema: Anti-Euro-Spekulation: Zocken ist gerecht Auf Thema antworten

    Natürlich, die Forenbeiträge sprechen ein deutliche Sprache, die Spekulanten sind natürlich schuld!!! Vergessen dabei nur, dass eine Spekulation in ca. 50% der Fälle schief geht. Außerdem wird nichts verdient, sondern nur umverteilt, was ein Spekulant verdient, verliert ein anderer. In der Summe bleibt es ein Nullsummenspiel. Die bösen, bösen Spekulanten und die braven scheinheiligen Politiker, ich lache mich tot. Gäbe es einen Leerverkauf auf heuchelnde Politiker, ich wäre sofort dabei! Aber so können sie weiter Staaten auf einen riesigen Schuldenmorast errichten und die Bürger mit einem kommenden Währungsschnitt ihr jahrzehntelang erspartes Vermögen bringen. Bravo!