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Anschlagserie in der Ukraine: Terrorangst im Land der Fußball-EM
REUTERSEine Bombenserie schockiert einen Monat vor Beginn der Fußball-EM das Gastgeberland Ukraine. Wer hinter den Attentaten mit vielen Verletzten steckt, ist unklar. Präsident Janukowitsch könnte die Anschläge als Vorwand nutzen, um Rivalen im Land aus dem Weg zu räumen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830221,00.html
- #10 27.04.2012 16:05 von
- #11 27.04.2012 16:06 von
Der Herr Bidder mal wieder
Hallo Herr Bidder,
(für alle die es nicht Wissen Herr Bidder ist der "Journalist") hinter diesem Artikel. Na beurteilen Sie mal wieder die Situation in der Ukraine von Ihrer Moskauer Wohung aus?
Das scheint nicht nur mir komisch vorzukommen, zumindest schrieb das Mitglied "tsuktsuk in einem anderen Forum"
Zitat von tsuksuk Beitrag anzeigen
Fand den Artikel vom Moskau Korrespodenten Bidder ja schon recht gewagt, der Janukowitsch in der Isolation sah.
Würde mir etwas sachlichere Beiträge von Spiegel wünschen, oder mehr Journalisten die wissen dass Politik nicht nur eine schwarz-weiss Malerei ist.
Die Qualität Ihrer Berichte aus Moskau kann ich nicht beurteilen dazu bin ich zu wenig vor Ort, aber es scheint andere im Forum zu geben sie auch hier eine kritischen Betrachtungsweise für angebracht halten, zumindest wurde der oben zitierte Kommentar von einem anderen Forumsmitglied wie folgt kommentiert:
"Als ich drei Jahre in Moskau lebte, habe ich mit Erschrecken festgestellt, was die deutsche "Qualitätspresse" (das ist ja nicht nur der Spiegel) an "journalistischen" Fehlleistungen produziert. Im aktuellen Fall geht es m.E. nur darum, die Ukraine für die Abkehr von der unterwürfigen und einseitigen Westorientierung zu bestrafen.. "
Aber Sie waren ja dieses Jahr auch schon "einmal" in Kyiv.
Ich frage mich wann Sie meine Einladung in die Ukraine annehmen. Vielleicht passt die Vorstellung das ein Deutscher in der Ukraine lebt, arbeitet, sich dort wohl fühlt und kein Timoschenko Anhänger ist einfach nicht in Ihr, anscheinende von Haß auf die Ukraine geprägtes, Weltbild. - #12 27.04.2012 16:06 von
- #13 27.04.2012 16:08 von
- #14 27.04.2012 16:13 von
- #15 27.04.2012 16:23 von
Es erscheint immer stärker, das Timoschenko als "pro westlich" und damit die gute und Janukowitsch als "pro russisch" und damit der böse dargestellt werden sollen. Wie schon gesagt, ist die ach so tolle "orangene Revulotion" in der Bevölkerung inzwischen so verhasst, weil keine Versprechen eingehalten worden sind und auch die Protagonisten Timoschenko und Juschtschenko inzwischen zutiefst verfeindet sind. Timoschenko ist weiß Gott kein Unschuldslamm und sitzt völlig zurecht hinter Gittern. Und vielleicht könnten wir einfach mal akzeptieren, das Janukowitsch in einer einigermaßen freien Wahl von der Mehrheit der Ukrainer zum Präsidenten gewählt worden ist, ob uns seine Politische Ausrichtung nun gefällt oder nicht.
Zu den Anschlägen: Die Ukraine ist, ähnlich wie in Belgien der Fall, keineswegs eine homogene Einheit. Während der Westen sich stark nach Europa orientiert und sehr Nationalstolz ist (wenn sie dort Russisch sprechen, werden sie unter Umständen ignoriert oder gar beleidigt) wird in der östlichen hälfte nahezu ausschließlich Russisch gesprochen. Auch wünscht sich dort die große Mehrheit die Nähe zu Russland. Hauptsächlich dort hat Janukowitsch seine Anhänger. Schon mehrmals gab es heftige Auseinandersetzungen zwischen diesen Lagern (siehe orangene Revolution) und es wäre für mich gut Vorstellbar, das die Anschläge von westlichen Separatisten bzw. Janukowitsch - Gegnern ausgeübt worden sind. Das ist natürlich auch nur eine Vermutung. Die Anschläge jetzt jedoch der Regierung in die Schuhe zu schieben finde ich schon sehr billig und vor allem voreilig! - #16 27.04.2012 16:28 von
Wo ist AI?
Als die Formel 1 letztes Wochenende in Bahrain fuhr, tönte Amnesty International groß herum und verlangte von der Formel 1, den Lauf abzusagen. Wo ist AI eigentlich, wenn Fußball-Ereignisse in Länder wie die Ukraine oder Katar vergeben werden? Traut sich AI an die FIFA nicht heran, weil sie eine Nummer zu groß ist? Man wird sich irgendwann entscheiden müssen: Entweder man sagt, "Sport ist Sport", und lässt dann das Herumgenöhle bleiben. Oder man sagt, "internationaler Sport ist Teil der Politik", und vergibt derartige Ereignisse erst garnicht mehr an zweifelhafte Länder. Das Herumgemache im Vorfeld und die halbherzigen Boykottaufrufe bringen jedenfalls garnichts. Wenn sich die Ukraine an geschlossene Verträge nicht hält und die Hotelzimmer jetzt das Dreifache kosten sollen, dann sollen sie halt leer bleiben.
- #17 27.04.2012 16:44 von
Boykott
Einen Boykott hätte man schon lange erwägen müssen, spätestens als bekannt wurde das für die EM zigtausende von Hunden auf brutalste Weise verbrannt, vergiftet und niedergemetzelt werden. Aber das schien ja niemanden zu interessieren. Ich werde diese EM auf jedenfall boykottieren!
- #18 27.04.2012 16:44 von
- #19 27.04.2012 16:49 von
Nichts liegt mir ferner, als die FIFA in Schutz zu nehmen. Im Gegenteil.
Aber die EM wurde zur Zeit der pro westlichen Regierung, der u.a. auch Frau Timoschenko angehörte, an die Ukraine vergeben.
Da sich die politischen Verhältnisse dort in der Zwischenzeit verändert haben, sollte die FIFA vielleicht doch mal ihre blauen Augen öffnen!
Es wurden bereits 2 Olympiaden (Moskau u. Los Angeles) von den jeweiligen politischen Systemen boykottiert. Warum nicht auch die Ukraine?
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