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Anschlag in Bangkok: Geheimdienst verfolgt die Iran-Spur
AP/ Spokesman Office of National Thai PoliceThailands Sicherheitsbehörden vermuten hinter der Serie von Bombenexplosionen ein geplantes Attentat auf israelische Diplomaten. Die drei Iraner hatten nach Angaben der Polizei "Einzelpersonen" im Visier. Israels Botschafter sieht einen Zusammenhang mit den Terrorplots von Indien und Georgien.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...815349,00.html
- #10 15.02.2012 17:15 von
Iran-Spur
Dies ist kein Instant Coffee. Welcher Geheimdienst kann mit Sicherheit nur wenige Stunden nach dem attentat sagen, wer dainter steht ? Keiner ! Fragen Sie den, der beide Beine verloren hat, ob diese Meldung eine Luege ist.
Erinnern Sie sich, wie lange es gedauert hat, bis der Anschlag auf die Disco La Belle aufgeklert war ? - #11 15.02.2012 18:26 von
Verdächtig
Sehr verdächtig, wie hier gearbeitet wurde. Es gibt zwei nahezu identische Beiträge zu "Bangkok-Dehli-Georgien-Gate". Einer davon von zwei SpOn-Redakteuren. Zudem der hiesige Artikel von Reuters, dpa & Co, der nahezu identisch ist. Bis hin zum Geheimdienstler, der "nicht genannt werden wollte"...
Die Agenturen streuen etwas und alle Welt schreibt davon ab... - #12 15.02.2012 18:43 von
Visum
In Thailand braucht jeder Ausländer ein Visum. Bis zu 30 Tagen Aufenthalt wird dies bei Flugreisen am Flughafen erledigt. Wenn Sie länger urlauben wollen, können Sie ein 60-tägiges Touristenvisum vor Reisebeginn bei der thailändischen Botschaft beantragen und gegen Entgelt erwerben. Dieses Touristenvisum kann dann bei der Immigration-Behörde gegen Entgelt noch einmal für maximal 30 Tage verlängert werden.
Wenn es länger sein soll und kein Touristenvisum, wird es durchaus komplizierter und erfordert diverse Voraussetzungen, die nicht jedermann erfüllen kann.
Sie können sicher sein, dass Thailand bestens mit Computern ausgerüstet ist. In Bangkok werden Sie und jedermann fast schon unverschämt fotographiert. Overstay- also unerlaubter längerer Aufenthalt - ist zudem kein Kavaliersdelikt und wird scharf verfolgt und sanktioniert. Deshalb wundert es mich schon sehr, dass sich ein Verdächtiger so ohne weiteres per Flug nach Malaysia abgesetzt haben soll.
Wobei: An dieser Geschichte sind sowieso einige bemerkenswerte Unstimmigkeiten festzustellen. - #13 15.02.2012 21:41 von
zwischen den Zeilen lesen (oder gar nicht)
Geheimdienste und Nachrichtenagenturen arbeiten regelmäßig eng zusammen. Ganz sicher auch beim Erfinden und Schönen von Berichten. Also Toten, Massenvernichtungswaffen, Anschlägen aller Art, insbesondere den edlen Befreiungsbewegungen, bei denen es sich regelmäßig um angeworbene Söldner handelt. Wer die Guten sind, wird sofort klargemacht. Wie früher im Western.
Wunderschön kommen immer die einschlägig befaßten Fachleute und deren nicht nachprüfbare Äußerungen, diplomatische Kreise, gut unterrichtete Spezialisten und ähnlich schöne Formulierungen. Wobei der Leser immer annehmen darf, daß hochspezialisierte Journalisten unter Einsatz ihres Lebens und mit enormen Geldmitteln an diese wahnsinnig geheimen Informationen gekommen sind. In Wirklichkeit kupfern sie nicht nur ab wie die Geisteskranken, sondern machen planmäßig und absichtlich Stimmung. Dabei fällt immer wieder auf, wer Interesse an einer solchen Veröffentlichung haben könnte. Stellt sich die Frage, ob genau diese Frage hintergründig beabsichtigt ist, gerade bei unlogischen Konstruktionen oder völlig wirren Behauptungen.
Das beste Mittel gegen Verschwörungstheorien sind Verschwörungstheorien, gerade bei Geheimdiensten, die die Methoden der false flag und des agent provocateur bestens beherrschen. Politiker und Medien übrigens auch. Wenn selbst die israelische Presse Witze macht über die Professionalität dieser angeblichen iranischen Agenten, wäre das für seriöse Medien hierzulande ebenfalls angebracht, zumindest etwas Vorsicht.
Meine Mittelsmänner erscheinen mir jedenfalls weit vertrauenswürdiger als die ganze Spiegelredaktion zusammengenommen. Die hätten allerdings Sendeverbot, wenn sie mir einen Bären aufbinden wollten.
Und damit stellt sich die Frage, was die Räuberpistolen der letzten Zeit bewirken sollen. Oder es wird aus Geldmangel nur noch abgeschrieben, zumal es dafür auch noch Kohle gibt, wie bei den Werbefeldzügen für Psychos, Autohersteller und Touristenziele. Oder macht SPON insgeheim Reklame gegen Israel, indem er höchst durchsichtige und einseitige Artikel verfaßt ? Syrien ist übrigens aus den Schlagzeilen raus. Null Interesse. - #14 16.02.2012 13:41 von
Na ja...
...mir kommt das genau aus dem Grund wesentlich merkwürdiger vor.
Wer hat den Plan aufgedeckt - ein mexikanischer Drogengroßkrimineller, der sich von 150.000 Dollars nicht locken lassen wollte sondern lieber loyal zur USA steht? Das kann doch nur bedeuten, dass der höchstwahrscheinlich in allen Belangen loyal zur USA steht - also wird die Drogenkriminalität in Mexiko durch die USA gefördert - oder was?
Das einzige was mir komisch für einen gelenkten Anschlag vorkommt, ist dass der Attentäter hier seine eigenen Beine mit einer Handgranate weggesprengt hat. Merkwürdig - vielleicht durch Konzentrationsstörungen aufgrund seiner Verletzung durch die Explosion in der Sprenstoffwerkstatt. Alles in allem höchst unprofessionell. - #15 16.02.2012 13:48 von
Sowas...
...ein paar Augenblicke nach den gescheiterten Anschlägen wissen die Israelis wer hinter den Anschlägen steckt, bei denen es bemerkenswert wenig Opfer gegeben hat und diese waren von, ich bitte in diesem Zusammenhang um Verzeihung für den Ausdruck, geringer Relevanz für den Staat Israel.
Auch komisch wer denkt schon laut darüber nach einen Krieg gegen den Iran zu beginnen und braucht evtl. noch ein paar Gründe?
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