Manche Überschriften lassen einen (ver)zweifeln... Soll sich der Attentäter ein Schild vor sich hertragen mit "Ich bin ein Terrorist, werde töten und deshalb einen Bus in die Luft jagen!"?Zitat von SPON
AP/ Bulgarian Interior MinistryDer Anschlag von Burgas ist ein Alptraum für Israels Sicherheitsbehörden. Seit Monaten versuchen Terroristen, israelische Ziele im Ausland zu treffen - nun gelang es offenbar einem Einzeltäter im Touristen-Outfit. Womöglich ist die Tat Teil des Schattenkriegs mit Iran und der Hisbollah.
Anschlag auf Israelis: Mutmaßlicher Attentäter tarnte sich als Tourist - SPIEGEL ONLINE
Manche Überschriften lassen einen (ver)zweifeln... Soll sich der Attentäter ein Schild vor sich hertragen mit "Ich bin ein Terrorist, werde töten und deshalb einen Bus in die Luft jagen!"?Zitat von SPON
...wie der junge Mann ohne aufzufallen durch die Gepaeckkontrollen kam.
Also ganz, ganz vorsichtig: Das erinnert an den Stil einer bekannten deutschsprachigen Fahndungssendung. Es folgen lauter Darstellungen im Konjunktiv ("weisen Indizien darauf hin, dass (...) könnten"). Und auch so etwas:"Das Blutbad von Burgas - so haben es die bulgarischen und eigenes eingeflogene israelische Ermittler in den vergangenen Stunden rekonstruiert - trägt eine altbekannte Handschrift." Tolle Rekonstruktion: Blutbad nach altbekannter Handschrift.
Soll das nun der neue Stil von Spiegel Online Reportagen werden? Wirklich? Es liest sich nicht wie eine Reportage, sondern wie eine Schularbeit im Stil einer phantasievollen, vom TV beeinflussten, Imagination einer Reportage.
Das wird den Themen, wie sie sich in den Krisengebieten der Welt zuhauf anbieten, nicht annähernd gerecht. Es gibt Texte, "die schmerzhaft sind, und" das ist so einer.
Dann ist es halt mal wieder an der Zeit die Herkunftsorte des Terrorismusses gegen israelische Staatsbürger als Ziele zu definieren und zu bekämpfen.
Zum Täter und Tathergang: da wissen wir wohl doch noch sehr wenig drüber. Aber man sollte den Absender schnell identifizieren und sich dann vor dem UNSR erklären lassen.
Fällt diese mangelhaft aus, kann das nur mit Sanktionen beantwortet werden.
Verhandeln? Mit Leuten, die unschuldige Menschen in Bulgarien wegsprengen braucht man nicht verhandeln. Diese haben ihren Standpunkt bereits hinreichend erläutert. Diese Menschen erklärten glaubhaft, dass sie einen durchdachten wie durchschlagenden Drohneneinsatz und/ oder Einsatz von Spezialkräften erwarten.
Wieso sollte er durch eine Gepäckkontrolle gehen? Er kam doch gar nicht mit einem Flugzeug.
@fxe1200 - Und ich verstehe nicht, wo sie auf einem Parkplatz oder in der Vorhalle eines Flughafens eine Gepäckkontrolle vermuten. Ach, und falls sie meinen der junge Mann ist per Flugzeug nach Bulgarien eingereist, was ja noch gar nicht erwiesen ist, dann hatte er den Sprengstoff bei dem Flug sicher nicht dabei. Für mich sieht der Typ auf dem Photo eher nicht arabisch aus, sondern wie ein Tourist aus den USA.
Ich halte es wie der bulgarische Politiker der hier zitiert wurde: "Wir können noch keine konsistente Erklärung vorweisen", aber Jerusalem rief gestern sofort: Iran ist schuld, Hizbollah ist schuld. Es gibt noch keine Beweise, aber man weiß schon bescheid. Kann ja sein, daß es stimmt, kann sein, daß es die Beweise geben wird, doch Politiker (und auch Journalisten) sollten erst mal besonnen reagieren. Tun sie aber nicht. Oder doch? “Besonnen” – vielleicht ist es genau das, was die Regierung in Jerusalem will: Endlich einen “Anlass”, um Irans Atomanlagen anzugreifen, weil Israel sich, nicht ganz zu unrecht, vor einem nuklearen Iran fürchtet.
Womöglich ist die Tat Teil des Schattenkriegs mit Iran und der Hisbollah.Wie schon bei anderen, teils vereitelten Terroranschlägen der vergangenen Monate weisen Indizien darauf hin, dass Iran und sein Verbündeter, die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah, hinter dem Anschlag stecken könntenVor allem das Ziel des Anschlags lässt aufhorchenDas allem Anschein nach gezielt Israelis im Ausland angegriffen wurden, lässt darauf schließen, dass es sich bei dem Anschlag von Burgas um einen neuen Höhepunkt in dem Schattenkrieg handelt, den sich Israel, Iran und die Hisbollah seit Jahren liefern.Alles Vermutungen und Spekulationen, meistens im Konjunktiv formuliert. Von einer seriösen Zeitschrift würde ich erwarten, dass sie nur belegbare Fakten berichtet, und die Spekulationen jedem einzelnen überlässt.Und schließlich gilt auch die Verwendung - vermutlich gefälschter - Dokumente aus dem westlichen Ausland als Markenzeichen der Achse Teheran-Beirut.