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Ansage zur NRW-Wahl: Röttgen rudert zurück
dapdDie heftige Kritik aus der schwarz-gelben Koalition zeigt offenbar Wirkung: CDU-Spitzenkandidat Röttgen will die NRW-Wahl nun doch nicht zur Abstimmung über Merkels EU-Sparkurs erklären. Die Kanzlerin selbst spielt die Bedeutung des Urnengangs herunter.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...832303,00.html
- #1 09.05.2012 16:31 von
Der Mann
rudert sich gerade mehrdimensional und mit vollen Zügen ins Abseits. Jetzt hat er auch noch verlautbart, dass es "bedauerlich" (zitat) sei, dass "nicht die CDU, sondern die Bvölkerung" darüber abstimme, ob er Ministerpräsident würde oder nicht. Würde mich nicht übel wundern, wenn das Merkel mal schnell dafür sorgt, dass der Mann im Westen zu bleiben hat. Was wiederum die Partei im Westen nicht freuen wird...
- #2 09.05.2012 16:40 von
bisschen spät oder? aber im "zurückrudern" ist er profi:
Röttgen: "Bedauerlicherweise entscheiden die Wähler" - YouTube - #3 09.05.2012 16:58 von
Missbrauch einer Wahl
Was bildet sich Herr Röttgen eigentlich ein, diese Wahl zu irgendetwas anderem als der Abstimmung über die NRW-Landespolitik "auszurufen"? Allein dafür, dass er offensichtlich den Föderalismus und die Rolle der Länderparlamente bzw. Landesregierungen nicht verstanden hat, sollte man ihn auf die Oppositionsbank in Düsseldorf setzen, damit er es dann in den nächsten 5 Jahren vielleicht lernt. Eine Kommunalwahl ist eine Abstimmung über kommunale Themen und eine Landtagswahl über Landesthemen - offensichtlich haben das mehr "einfache" Wähler begriffen als Spitzenpolitiker aus dem Raumschiff Berlin. Herr Röttgen, zum Mitschreiben: über "Muttis" und auch Ihre Politik wird voraussichtlich 2013 abgestimmt, sofern die Bundesregierung es bis dahin durchhält, und nicht vorher! Sechs, setzen!
- #4 09.05.2012 17:05 von
- #5 09.05.2012 17:06 von
- #6 09.05.2012 17:16 von
Ein Blindgänger kritisiert den anderen Blindgänger.
Bundesentwicklungsminister Niebel hat seinen Kabinettskollegen offen wegen seiner Äußerungen kritisiert, die Landtagswahl in NRW zum Test für die Politik der Bundesregierung zu machen. „Sein Zögern und Zaudern in der Frage, was er nach der Wahl macht, treibt die Wähler von der CDU zur FDP“ sagte Niebel.
Dagegen spielt die Kanzlerin den Streit herunter. Sie sagte:"Die Wahl am Sonntag ist eine wichtige Landtagswahl für Nordrhein-Westfalen, nicht mehr und nicht weniger". Ob sie das am Sonntag immer noch denkt, wenn die Wahlergebnisse bekannt werden? - #7 09.05.2012 17:18 von
weiter westlich
Die arme Uckermark, auch noch auf Dauer, nein, das geht nicht, so ein schönes Land. Merkel weiß das. Die Uckermärker würden sich postwendend für selbständig erklären. Dennoch, ich verstehe den Hinweis durchaus und vermute dass das Abschiebegleis ein wenig weiter westlich von Düsseldorf gefunden werden wird.
- #8 09.05.2012 17:57 von
Avanti Dilletanti ....
all denjenigen, denen bisher bei Herrn Röttgen unwohl war aber bisher immer noch nach dem letzten Beweis gesucht hat, warum man lieber die Finger von ihm lassen sollte, der hat vielleicht jetzt den entscheidenden gefunden. Ob aber der Stil von Herrn Niebel nun wirklich besser ist, sei auch dahin gestellt. Ja, die schwarz-gelben, die haben sich schon lieb ....
Vielleicht sollte man nicht die Wahlfreiheit, sondern die Redefreiheit für ihn und Herrn Niebel einschränken... - #9 09.05.2012 17:59 von
Muttis Schlauster
Da ist doch tatsächlich der Phrasendrescher in seinen selbst gerührten Senf gefallen.
Mutti wird sich das bestimmt merke(l)n.
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