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Anordnung der US-Regierung: Internet-Firmen sollen WikiLeaks-Helfer bloßstellen

Die US-Regierung will WikiLeaks*ausforschen - und nimmt dabei Internetfirmen in die Pflicht. Das "Wall Street Journal" berichtet von geheimen Anfragen an Google und einen Provider, die Daten über einen Aktivisten liefern sollten. Doch die Unternehmen gingen stattdessen vor Gericht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...790844,00.html
  1. #1

    Rechtslage

    In Deutschland können Ermittler auf solche Daten nur mit der Zustimmung eines Richters zugreifen
    In Deutschland sind eMail Provider verpflichtet eine teure "Blackbox" (Sinabox) der Regierung zu installieren damit diese selbst ohne wissen des Provider auf diese Daten zugreifen können.

    Auch wenn die Telekom und andere ISPs gar nicht mehr unnötige Verbindungsdaten speichern dürfen. Machen sie es trotzdem und nicht passiert.

    Sobald die Mails in der Mailbox des Providers angekommen ist ist die Kommunikation auch beendet und der Zugriff ist durch einfaches beschlagnahmen gestattet.
    Und wie wir beim Trojaner ja gestern erst gesehen haben. Ist es eh egal wie illegal das alles ist, denn Beamte dürfen und machen eh alles, solange nur unwichtige Personen betroffen sind.
  2. #2

    Googles Transparency Report

    zeigt, dass in den USA 4601 Data Requests im definierten Zeitraum statt gefunden haben, in Deutschland waren es im gleichen Zeitraum 768. In den USA gibt es knapp 311 Mio Einwohner, in Deutschland 81 Mio Einwohner.
    Wenn man sich die Relationen der einzelnen Requests anschaut kommt man zu dem Ergebnis, dass Deutschland ein genauso grosser Schnüffelstaat wie die USA ist....
    Von unseren transatlantischen Freunden lernen heisst Überwachen lernen....
    So viel dazu .....
  3. #3

    Alles wie gehabt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Regierung will WikiLeaks*ausforschen - und nimmt dabei Internetfirmen in die Pflicht. Das "Wall Street Journal" berichtet von geheimen Anfragen an Google und einen Provider, die Daten über einen Aktivisten liefern sollten. Doch die Unternehmen gingen stattdessen vor Gericht.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...790844,00.html
    Die US-Regierung ist wie alle anderen.
    Schon meine Mutter hat mir als kleines Kind während des "Dritten Reiches" ins Ohr geflüstert:
    "Der größte Feind in unserm Land ist und bleibt der Denunziant".
  4. #4

    Ausforschen, Abhören und andere Betrügereien

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Regierung will WikiLeaks*ausforschen - und nimmt dabei Internetfirmen in die Pflicht. Das "Wall Street Journal" berichtet von geheimen Anfragen an Google und einen Provider, die Daten über einen Aktivisten liefern sollten. Doch die Unternehmen gingen stattdessen vor Gericht.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...790844,00.html
    Die Amis sollten sich doch einfach ganz vertrauensvoll an die deutsche Regiereung wenden, die macht doch alles mit.
  5. #5

    Google, Apple, Yahoo, Facebook, MS...etc.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Die US-Regierung will WikiLeaks*ausforschen - und nimmt dabei Internetfirmen in die Pflicht. Das "Wall Street Journal" berichtet von geheimen Anfragen an Google und einen Provider, die Daten über einen Aktivisten liefern sollten. Doch die Unternehmen gingen stattdessen vor Gericht.
    Fuer mich ist das nur die Spitze des Eisberges.
    Die amerikanische Admin., mit ihren Geheimdiensten, greift die Informationen ab wie sie will. Wer nicht mitmacht, gefuegig ist, "bekommt Probleme"...
    Jeder, der amerikanische Systeme anwendet, muss sich im Klaren darueber sein, das NSA, CIA und andere Organisationen immer dabai sind. Nein, nicht nur um die boesen Terroristen rauszufiltern, sondern um ganz einfach auch Wirtschaftsspionage zu betreiben. Anderer "Beifang" willkommen.
    Die Europaeer sind mit der Weitergabe an den Datenmoloch auch noch sehr 'kooperativ'...weil der grosse Bruder sonst unpaesslich wird....
  6. #6

    .

    In Deutschland können Ermittler auf solche Daten nur zugreifen, wenn das betreffende Unternehmen die Informationen überhaupt noch vorrätig hält.
    Überall auf der Welt können Ermittler nur auf solche Daten zugreifen, die überhaupt noch gespeichert sind. Daten, die es nicht gibt, kann man auch nicht abfragen ;-)
  7. #7

    anordnung!

    Noch ist Assange kein krimineller Verbrecher, wie es sich mit seinen Mitarbeitern verhaelt - keine Ahnung! Bei Wikileaks ist etliches sehr sehr schlecht gelaufen, manche Veroeffedlichung fand ich auch nicht in Ordnung. Aber das ist meine subjektive Meinung und ich finde die Entscheidung von Google und S.. Net ? korrekt gegen die Anfragen/Forderungen der Behoerden rechtliche Schritte einzuleiten. Sie sind nicht bis zur Selbstaufgabe den amerikanischen Behoerden verpflichtet Kundendaten weiterzugeben. Korrekt: Soll mich doch ein Gericht dazu verurteilen, Kundendaten, intime Kundeninformationen weiterzugeben! Irgendwie funktioniert auch noch der amerikanische Rechtsstaat, grosses Lob an die beiden Internetbetreiber!
  8. #8

    Unglaublich, was sich ...

    ...sogenannte demokratische Rechtsstaaten erlauben!

    Die USA sollten mal lieber vor ihrer Tür kehren. Gut, dass sich dei Unternehmen wehren!
  9. #9

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Regierung will WikiLeaks*ausforschen - und nimmt dabei Internetfirmen in die Pflicht. Das "Wall Street Journal" berichtet von geheimen Anfragen an Google und einen Provider, die Daten über einen Aktivisten liefern sollten. Doch die Unternehmen gingen stattdessen vor Gericht.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...790844,00.html
    Um Daten aus Deutschland zu erhalten wäre da bestimmt ein Trojaner, der Daten über einen US-Server leitet, recht praktisch. ;)
    Da entfallen dann die umständlichen Anfragen.








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