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Anonymous und LulzSec: Jugend hackt
Das Internet wird von marodierenden Teenagern unsicher gemacht: Sie knacken*Rechner und blockieren Websites. Gruppen wie Anonymous und LulzSec brechen mit der alten Hacker-Ethik*- wir werden uns an die aufmüpfige Netzjugend gewöhnen müssen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...770307,00.html
- #1 28.06.2011 06:00 von
Nichts genaues weiß man nicht
Von journalistischer Seite würde ich eher "Anonymus ist vermutlich ein loser..." formulieren, oder sie wissen scheinbar mehr als die Polizei.Anonymous ist ein loser Zusammenschluss, der sich über das Bilderforum 4Chan gefunden hat - ein paar Hacker und Hunderte Unterstützer, ...
Wer sagt Ihnen denn, daß die Angriffe von jugendlichen Hackern kommen? Genauso könnten gesettelte, "verbusinesste" Hacker im Auftrag Randale machen. Ziel: mehr Kontrolle über das Web für Staaten/Firmen."Das Netz gehört auch den Unternehmen - und die drängen Staaten im Angesicht von Bedrohungen zu einer stärkeren Kontrolle", sagt Gaycken.
Nichts genaues weiß man nicht... - #2 28.06.2011 06:32 von
.
so viele halbwahrheiten und unwahrheiten liest man immer öfter in den spiegelartikeln. oftmals recherchiert und kommentiert von ahnungslosen...
- #3 28.06.2011 06:55 von
internet
Das Internet gehört (auch) den Unternehmen ???
Das Internet gehört ja wohl NIEMANDEM !!!
(Ausser vielleicht "Der Menschheit")
Und wer etwas zu verbergen hat,
der sollte eben nicht im Netz darüber
(zu) offen kommunizieren... - #4 28.06.2011 07:06 von
Etwas bewegen
Das ist zwar nur eine Seite der Medaille aber die Jugend sucht sich eben einen Ort an dem sie Macht hat und etwas bewegen kann. Sie hat keinen Einfluss auf die Politik, welche offensichtlich nicht an ihnen interessiert ist. So verschafft man sich Aufmerksamkeit und stillt seinen Drang etwas bedeutendes im Leben zu erreichen. Früher war es die Musik, heute ist es das internet womit sich die Jugendlichen von den "Spiessereltern" abkoppeln.
Das Internet ist nicht mehr das wozu es mal gedacht war. Es hat sich zwar dazu entwickelt aber es war nie dazu gedacht Geld zu machen. Anfangs war alles OpenSource. Man könnte diese Hackergruppen "Piraten" nennen, eine Konsequenz aus jahrelangem Missbrauch einer guten Sache und der Androhung auch dieses Fleckchen freie Erde zu überwachen und durch die uninteressierten Politiker kontrollieren zu lassen. - #5 28.06.2011 07:27 von A-Schindler
Kontrolle
<< Doch viele Aktivisten würden vergessen, dass das Internet auch eine Erweiterung und Verfestigung bestehender Machtverhältnisse ist. "Das Netz gehört auch den Unternehmen - und die drängen Staaten im Angesicht von Bedrohungen zu einer stärkeren Kontrolle", sagt Gaycken. Diese Kontrolle koste Geld und sei politisch heikel. "Firmen und Regierungen machen das nicht gerne - doch ein Grund wird ihnen gerade geliefert." Dem freien Internet könnte es massiv an die Struktur gehen . >>
Genau deshalb machen die Hacker das ja Grade, weil die diese Entwicklung nicht wollen.
Das Internet war mal mehr oder minder Frei, man konnte seine Meinung sagen usw. Heute muß man Aufpassen was man sagt, weil man verklagt werden kann nur weil man seine Meinung sagt und es einem anderen nicht passt.
Der Freiraum im Internet wird immer enger obwohl das Internet wächst. Zu glauben das das Internet nur den Unternehmern gehört ist schlicht Falsch. - #6 28.06.2011 07:38 von
- #7 28.06.2011 07:39 von jocurt
Das hat schon ein Geschmäckle
dass hier Gruppen passgerecht zur Internet Security Diskussion in USA und DE auftauchen und wieder abtauchen, wenn die Regierungsentscheidungen durch sind.
Keiner kann prüfen, wer das wirklich ist, aber wenn ich mit dem Ansatz herangehe, dass es die Security Aufwendungen bei diversen Unternehmen und Anbietern rechtfertigen soll, hat es wenigstens genützt.
Nur seltsamerweise nicht denen, die hier agieren.
Komisch dass andere Security Fragen, wie Chipkartensicherheit Jahre brauchen und hier ging es ganz schnell.
Mmmmh !! So liebe Anti - Verschwörungskritiker. jetzt aber ran, um mal wieder zu belegen, dass das wirklich die echten bösen Jungs sind. - #8 28.06.2011 07:43 von
Komiker
Also bitte. Als ob das Internet ein in sich abeschlossener Raum wäre (So wie das Kinderzimmer der Hacker). Heute ist alles miteinander vernetzt. Banken, Bankgeschäfte, Ampelschaltungen, Kriminialitätsverfolgung. Ein paar Grundregeln brauchts da schon. (Wie ohne "Internet" auch, eine organisierte Vernetzung zwischen Menschen gab es schon immer. Jetzt ist sie halt elektronisch.)
Das manche Krawall-Kids diese Ordnung gerne stören kommt auch in echt vor. (Graffiti, U-Bahn-Schlägereien, Mobbying und was es nicht alles gibt...)
Es muss genauso abgeschlossene Bereich und Räume geben wie überall. Wenn ich z.B. ein Dokument in Google docs anlege, um von zwei Orten davon zuzugreifen, dann hat da Nobody was in "diesem Teil" (wenn Sie so wollen) des Internet etwas verloren. Das ist dann sehr wohl meins! (Nur als ein Beispiel von vielen.)
-Gut Google Docs muss man nicht nutzen, aber in der Arbeit - ein Unternehmen, elektronisch unvernetzt? DAS geht sicher nicht. - #9 28.06.2011 07:50 von
selber schuld
Das liegt aber primär daran daß praktisch keinerlei Sicherheitsbewußtsein bei weiten Teilen der Gesellschaft existiert.
Nachdem ich bei einem Kunden härtere Paßwörter per Scriptüberprüfung durchgesetzt habe (acht Buchstaben, davon mindestens drei Sonderzeichen aus der Gruppe A-Z0-9+-/#*... usw.) sind nacheinander alle 3500 Mitarbeiter einzeln vorstellig geworden weil sie diese Paßwörter für absolut unmöglich halten. Sogar der Stellvertreter vom Chef wollte wieder sein altes 12345-Paßwort. Hätte hier nicht der Chef UND die Aktionäre mir als Admin den Rücken gestärkt hätten jetzt alle wieder Paßwörter wie "hallo" und "12345".
Achja, daß die Paßwörter nach wie vor mit Zetteln an den Monitor geklebt werden konnte nichtmal mit Abmahnungen begrenzt werden.
Achja2, daß für die Wartung und Absicherung des Systems keine einzige Minute Adminzeit eingeplant ist kommt oben drauf. Offizielle Stellungnahme: Man wartet bis es kaputt geht und verbucht es dann als Sonderanwendung. Gut daß die tägliche Pflege NICHT mein Bier ist.
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