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Anonymer Schavan-Ankläger: "Ich wollte das nicht unter den Tisch fallen lassen"

DPAWill er im Alleingang eine Ministerin stürzen? In seinem ersten Interview erklärt der anonyme Ankläger hinter der Seite "schavanplag" was ihn antreibt, warum er an den Titelentzug glaubt - und wieso er sich über die Mehrheitsentscheidung der VroniPlag-Rechercheure hinwegsetzte.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...831459,00.html
  1. #140

    Komisch,dass.....

    Zitat von filder Beitrag anzeigen
    Die Moralwächter, die so etwas fordern würden, dürften am ehesten in den 'christlichen' Kreisen zu finden sein, in denen der Promotionsbetrug so groß in Mode ist.
    .....keine Sozis ( außer Lauterbach ) promovieren.....alles Arbeiter ??

    Nun ja, wollte damit nur sagen, das an jeder Schuhsohle, wenn man sie mikrobiologisch untersucht, stets ein Molekül Scheiße zu finden ist!

    Ich würde gerne mal eine Promotion veröffentlicht sehen, an der null Prozent auch nur irgendwie missverständlich formuliert sind....
  2. #141

    Komisch, dass das seit vonundzu so geht!

    Zitat von senfdazu Beitrag anzeigen
    .....keine Sozis ( außer Lauterbach ) promovieren.....alles Arbeiter ??
    1. Entweder sind auf der eher "linken Seite" weniger Plagiatoren oder:
    2. Die wissenschaftlichen Detektive auf der eher "rechten Seite zu schwach auf der Brust.


    Man darf gewiss sein, dass der Schwarze Kanal mit großem Fleiß an der Sache arbeitet. Sehn wir mal , sagte der Blinde!
  3. #142

    Mir ....

    Zitat von AKI CHIBA Beitrag anzeigen
    1. Entweder sind auf der eher "linken Seite" weniger Plagiatoren oder:
    2. Die wissenschaftlichen Detektive auf der eher "rechten Seite zu schwach auf der Brust.


    Man darf gewiss sein, dass der Schwarze Kanal mit großem Fleiß an der Sache arbeitet. Sehn wir mal , sagte der Blinde!
    Mir kommt das ganze Thema eher wie Unzufriedenheit mit der Politik vor. Symbolisch nimmt man ein bis zwei noch links von Schwarz/gelb und sagt, man wäre neutral. Ich vermute fast, dass sich bei einem Regierungswechsel das Verhältnis oder die Richtung ändert.
  4. #143

    Rabaukentum

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Das argumentum ad hominem gegen mich können Sie
    sich sparen, weil die Qualität des Schavanschen Opus
    zunehmend in Zweifel gezogen wird von mehreren Profs..

    1. Nach Ansicht von Professoren ist ein Verhaltens-Muster
    des Umschreibens fremden Gedankengutes sichtbar:
    " Der Umfang bekannt gewordener Textstellen aus Schavans
    Dissertation genüge, um die Arbeit „wissenschaftlich wertlos“
    zu machen.... (focus)

    2. Über Schavans Krisenkommunikation:
    "Sie schweigt. Und lenkt ab.
    Wenn sie sich nicht bald eines Besseren besinnt,
    wird es ihr schlimmer ergehen als Guttenberg."

    (PD Dr. Stefan Weber) ... MfG wibo2

    siehe
    Dissertation von Bildungsministerin Schavan: Plagiatsexperte spricht von „Täuschungabsicht“ - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten
    Na das sind so die richtigen Geister, auf die Sie sich beziehen, abgesehen davon, daß in der Tat nur einer der beiden sich "Professor" schimpfen darf. Dannemann ist Privatdozent und wird es wohl auch bleiben. Weber ist zwar habilitiert, offenbar jedoch offenbar kein Professor (nein, das ist nicht dasselbe). Daß angeblich ein Dannemann Zeit hat, sich bei VroniPlag zu engagieren, halte ich eher für ein Kennzeichen von Geltungssucht. Und sein Verdicht "wissenschaftlich wertlos" fällt unter die Rubrik "Rabaukentum", denn sein Spezialgebiet ist britsches Recht, und nicht Theologie, und ist nichts als Anmaßung. Und "Bedeutung" hat er anscheinend dringender nötig als Frau Schavan seinerzeit ihren Doktortitel: wer es heutzutage als Professor nicht zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht hat, nicht einmal zu dem klitzekleinsten, mit dem kann es, mit Verlaub, in Wahrheit nicht weit her sein.

    Ach ja: und all das würde ich ihm ungeniert ins Gesicht sagen. Selbst und nicht im mindesten anonym.
  5. #144

    Zitat von dschg Beitrag anzeigen
    ..Ihr Denken scheint deutlich begrenzt, denn anscheinend hat es bei Ihnen noch nicht einmal zu einem Gesellenbrief gereicht, sonst könnten Sie eine Ausbildung mit Anschluss nicht so herabwürdigen.

    Auch ein Meister ist stolz auf seine jahrelange Zusatzausbildung, wie der Student auf sein Diplomn, oder der Doktorant der in den schöngeistigen Wisssenschaften ein jahrelanges Zusatzstudium, oft nur mit einem Taschengeld, hinter sich gebracht hat.

    Neid gibt es überall, bei Ihnen erscheint er mir besonders ausgeprägt, - denn einen solchen Titel schafft halt nicht jeder, da muss man halt für seine Bildung erheblich mehr machen als andere.
    Warum so boshaft ? Sie fühlen sich offenbar ertappt ? Es geht mir doch gar nicht um die ehrlichen Wissenschaftler, im Gegenteil ! Und warum sollte man auf etwas neidisch sein, daß man sich scheinbar locker abschreiben kann.

    Nein, Sie haben leider - ich will nicht so sein wie Sie und von Ihrer Beschränktheit sprechen - nicht verstehen können oder wollen, worum es mir geht. Es steht jedermann frei, etwas zu leisten und danach beurteilt zu werden....dazu muss man aber nicht einen Namenszusatz wie eine Monstranz vor sich hetragen.

    Im übrigen habe ich sowohl einen Gesellenbrief, ein Diplom und einen Lehrauftrag...auf eine Promotion, die ich locker hätte machen können, habe ich bewusst verzichtet....womit können Sie aufwarten ?
  6. #145

    Am Thema vorbei

    Die Plagiatsdiskussion ist entgleist!

    Wir brauchen in den Wissenschaften Menschen, die mutig neue Thesen aufstellen und sich äußern, ohne sich bei jedem Satz zu fragen, ob da nicht vielleicht drei Zitate und fünf Fußnoten dabei stehen sollten, weil wo anders jemand eventuell auch schon mal einen ähnlichen Gedanken hatte. Leider wird es in Dissertationen mehr und mehr Mode, immer nur Dinge wiederzukäuen und seitenweise Fußnoten und Zitate zu schinden (anstatt mal selbständig etwas zu äußern).

    Andererseits geht es nicht an, dass jemand seitenweise wortwörtlich einen Text abschreibt.

    Das Problem ist nun: Es ist viel leichter, jemandem ein möglicherweise nicht korrekt gesetztes Zitat vorzuhalten als inhaltlich gegen etwas anzuargumentieren.

    Die vielen eindeutigen Plagiatsfälle (etwa: Guttenberg) haben nun dazu geführt, dass überall die Plagiatsjäger aus den Löchern gekrochen kommen. Jeder, der in der Lage ist, zwei Sätze miteinander zu vergleichen, glaubt nun, bereits über Dissertationen urteilen zu können. DAS ist leider der wahre Flurschaden.

    Herr Guttenberg hat seinen Denkzettel bekommen und das ist vielleicht auch gut so. Die Hatz auf Frau Schavan ist (zumindest nach dem Recherchestand von gestern auf schavanplag) ein Mob, der lynchen will, weil er lynchen will. Solche Menschen gibt es halt auch.
  7. #146

    Bitte mehr Plagiatsjäger!

    dem Bürger wird von der Politik gerne viel abverlangt.
    Kann man denn nicht von einer Bildungsministerin eine saubere Doktorarbeit verlangen? Hier in der selbsternannten Bildungsrepublik? Mit der Untersuchung hat sich hier wohl vorwiegend eine Person befasst, wie viel würde gefunden werden bei einer mit Gutenbergs-Fall vergleichbaren Beteiligung?
    Bei Diebstahl oder Sachbeschädigung wird ziviles Engagement nicht in Frage gestellt. Wenn die Hochschulleigenen Kontrollmechanismen nicht greifen, sollte die Gesellschaft froh sein das sich Leute finden die entsprechende Aufgaben übernehmen. Ich bin mir sicher, dass allein dadurch die Qualität des wissenschaftlichen Schreibens zunehmen wird.
    Kann sich jemand um Kristina Schröders Doktorarbeit kümmern?
  8. #147

    Widerspruch in sich ...

    Zitat von dockelgockel Beitrag anzeigen
    Wir brauchen in den Wissenschaften Menschen, die mutig neue Thesen aufstellen und sich äußern, ohne sich bei jedem Satz zu fragen, ob da nicht vielleicht drei Zitate und fünf Fußnoten dabei stehen sollten, weil wo anders jemand eventuell auch schon mal einen ähnlichen Gedanken hatte.
    Ich fürchte, das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Denn wie soll das Neue deutlich werden, wenn man das Alte nicht als entlehntes Gedankengut kenntlich macht? In diesem Punkt muss man streng sein; denn das Problem beim falschen Zitieren ist ja, dass fremde Gedanken als die eigenen ausgegeben werden. Gäbe man hier nach, dann wäre die wissenschaftliche Arbeit als rational nachvollziehbarer Diskurs verschiedener Forschungssubjekte am Ende.
  9. #148

    Geld zurück zahlen

    Es geht um sehr viel Geld.

    Und zwar um Gelder, die auf Grund eines Bildungsabschlusses ausgezahlt wurden und werden.

    Wer sich also einen höheren Bildungsabschluß ermogelt und dadurch höhere Einnahmen erzielt, ist ein Betrüger.

    Aus diesem Grund sollten diese Personen alle Gelder, die sie auf Grund eines Bildungsabschlusses bekommen, zurückzahlen.
  10. #149

    abstrus

    Zitat von ustxa-fb-1171366501 Beitrag anzeigen
    Es geht um sehr viel Geld.
    klar. Es geht immer "um sehr viel Geld". [/ironie]
    Und zwar um Gelder, die auf Grund eines Bildungsabschlusses ausgezahlt wurden und werden.
    soso. Was für Gelder? Ausgezahlt? Von wem?
    Wer sich also einen höheren Bildungsabschluß ermogelt und dadurch höhere Einnahmen erzielt, ist ein Betrüger.
    aha.
    Aus diesem Grund sollten diese Personen alle Gelder, die sie auf Grund eines Bildungsabschlusses bekommen, zurückzahlen.
    selbst wenn man sich Ihre etwas abstruse Voraussetzung zueigen machen sollte: wie wollen Sie denn das messen oder berechnen?








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