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Anonymer Brief: Polizei vernachlässigte wichtige Spur im Mordfall Bögerl

dapdKurz nach der Entführung Maria Bögerls im Jahr 2010 erhielt die Polizei nach SPIEGEL-Informationen einen anonymen Brief. Doch erst jetzt, zwei Jahre nach dem Tod der Bankiersgattin, suchen die Ermittler mit einem öffentlichen Appell nach dem Verfasser des Briefs.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...854795,00.html
  1. #1

    Vermutung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz nach der Entführung Maria Bögerls im Jahr 2010 erhielt die Polizei nach SPIEGEL-Informationen einen anonymen Brief. Doch erst jetzt, zwei Jahre nach dem Tod der Bankiersgattin, suchen die Ermittler mit einem öffentlichen Appell nach dem Verfasser des Briefs.

    Im Mordfall Maria Bögerl vernachlässigte Polizei wichtige Spur - SPIEGEL ONLINE
    Der Schreiber des anonymen Briefes könnte der Täter selbst gewesen sein, dem nach dem Mord alles gründlich schief lief. Er musste sein Opfer umbringen, es hatte ihn schließlich gesehen. Mit der Angabe einer Volksgruppe wollte er dann eine falsche Spur legen. Es muss ein sehr einfacher Mann sein, der für nur 300.000 € eine riskante Entführung und einen Mord begeht. Die Vermutung, dass er aus der näheren Umgebung stammt, halte ich für richtig. Sein Gewissen ließ ihn nicht ruhen. Vielleicht war es ein einfacher Häuslebauer, der in Schwierigkeiten geraten war und die Tat nicht konsequent geplant oder durchgehalten hat. Theoretisch war alles geplant, doch in der Realität musste er die Tat nach dem Mord abbrechen.
  2. #2

    Ausermittelt ist eben doch nicht ausermittelt

    und hat ein zweites Menschenleben gefordert. Tragisch.
    Oft wird falsch und völlig kopflos ermittelt, der Fall Bögerl ist da leider nicht der einzige.
  3. #3

    Auch die Polizei -

    mit Ruhm hat sie sich in dem Fall wahrhaftig nicht bekleckert.
  4. #4

    optional

    Das ist so das typische "aufs Wasser schlagen" der Polizei. Man hofft von angeblichen Hinweisen oder Briefen Misstrauen bei den Tätern aufzubauen, damit diese eine unüberlegte Handlung begehen.
    Wahrscheinlich hat man schon 2/3 Verdächtige im Visier und wartet nun deren Reaktion ab. Bekannte Ermittlungstaktik ...
  5. #5

    Preisfrage:

    Welche in Heidenheim ansässige Vereinigung ist für extreme Gewaltbereitschaft bekannt?
  6. #6

    selbstverständlich wird unsere Polizei

    den/die Täter schnappen! Aber nur, wenn er sich selbst stellt.

    60jährige mit dem Wasserwerfer am Stuttgarter HBF ummähen ist doch dankbarer als Unbekannten hinterherermitteln.
  7. #7

    mysteriös ist dieser fall

    ...und ich hoffe auch für die familie des opfers, dass es nun endlich aufgeklärt wird und sie ihren frieden finden können.
  8. #8

    .

    Manchmal leistet die Polizei erstklassige Ermittlungsarbeit. In anderen Fällen leistet sie sich kaum zu glaubende Ermittlungspannen. Es gibt leider kaum Reflektionsbereitschaft bei der Polizei. Ist man Opfer von Ermittlungspannen, begangen von einzelnen Polizeibeamten, dann ist es üblich, dass die Polizei bis zur Spitze bei der einmal eingeschlagenen Linie bleibt, selbst bei hanebüchenen Behauptungen. Ich habe das Gefühl, dass die schlechten Leistungen bei der Polizei in den letzten Jahren rapide zugenommen haben. Irgendetwas läuft da gewaltig schief bei der Rekrutierung neuer Polizeibeamter und bei der Beförderung auf wichtige Posten innerhalb der Polizei.

    Wenn selbst bei einem Mordfall geschlampt wird, dann kommt das zumindest in die Medien. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs.
  9. #9

    Verplemperte Manpower...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz nach der Entführung Maria Bögerls im Jahr 2010 erhielt die Polizei nach SPIEGEL-Informationen einen anonymen Brief. Doch erst jetzt, zwei Jahre nach dem Tod der Bankiersgattin, suchen die Ermittler mit einem öffentlichen Appell nach dem Verfasser des Briefs.

    Im Mordfall Maria Bögerl vernachlässigte Polizei wichtige Spur - SPIEGEL ONLINE
    ... wann man dann erlebt, das bei 20 km/h Geschwindigkeitsübertretung 3-4 "Hausbesuche" des Ermittlers erfolgen, dann fragt man sich doch, wer und wo die Prioritäten bei der POLIZEI festgelegt werden?








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