Der Schreiber des anonymen Briefes könnte der Täter selbst gewesen sein, dem nach dem Mord alles gründlich schief lief. Er musste sein Opfer umbringen, es hatte ihn schließlich gesehen. Mit der Angabe einer Volksgruppe wollte er dann eine falsche Spur legen. Es muss ein sehr einfacher Mann sein, der für nur 300.000 € eine riskante Entführung und einen Mord begeht. Die Vermutung, dass er aus der näheren Umgebung stammt, halte ich für richtig. Sein Gewissen ließ ihn nicht ruhen. Vielleicht war es ein einfacher Häuslebauer, der in Schwierigkeiten geraten war und die Tat nicht konsequent geplant oder durchgehalten hat. Theoretisch war alles geplant, doch in der Realität musste er die Tat nach dem Mord abbrechen.

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