REUTERSGeld ja, Kontrolle nein - Spanien wehrt sich gegen harte Auflagen beim EZB-Programm zum Kauf seiner Staatsanleihen. Hinter den Kulissen ringen Regierungschef Rajoy und die EU-Partner um die Konditionen, es fehlt an klaren Vorgaben. Werden die Spar-Hardliner nachgeben?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...856456,00.html
Jetzt ist bekannt, dass Merkel die Euroländer um jeden Preis halten will. Griechenland hat es vorgemacht, wie man am Ende doch die Milliarden ohne Gegenleistung bekommen kann.
Na da bin ich aber überrascht!
So ähnlich sieht das Herr Monti auch.
Und wenn es soweit ist, wird Herr Hollande einen ähnlichen Standpunkt vertreten.
Nur bei uns träumt man noch von einer Fiskal-Union unter gleichberechtigten Partnern.
Die EZB hat schon in der Vergangenheit spanische, italienische und auch
griechische Staatsanleihen aufgekauft. Weiterhin wird der Target 2
Mechanismus der EZB genutzt, Spanien, Italien und auch Irland haben
bezogen auf die Gesamtsumme die höchsten Anteile, zu Lasten der
Bundesbank. Weiterhin nutzte Spanien den Liquidititästender
LTRO für seinen Bankensektor, um diesen mit sehr zinsgünstigen
Zentralbankgelder auszustatten. Der spanische Bankensektor wird mit
den ausleihefähigen Restmitteln des EFSF rekapitalisiert. Rechnet man
also die bisherigen Hilfsmaßnahmen zusammen, so kommen schon einige
Hunderte Milliarden Euro zusammen. Diese reichen aber offensichtlich
noch nicht aus, um eine eigenständige ökonomische Entwicklung zu
gewährleisten. Gerade der spanische Bankensektor und die damit
verbundenen Kreditausfallrisiken und Abschreibungsvolumina sind
bis heute noch nicht abschätzbar. Eine mögliche Bankenunion mit einer
gemeinsamen Haftungseinlagensicherung wäre eine weitere Option,
zumindest aus spanischer Sicht.
Dazu einige Hintergründe und Zusammenhänge:
Target2 Salden » Querschuesse
Rettungsschirm: Schirm für Banken widerspricht den EFSF-Regeln - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Schuldenkrise: Die Trickkiste der Gelddrucker - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Währungsexperte Hankel: "Der Euro droht zum Transfer-Rubel zu werden" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Denkfabrik: "Bankenunion hätte fatale Folgen" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Die Spar-Hardliner haben bisher immer nachgegeben (ist ja nicht ihr Geld), warum sollte es diesmal anders sein?
[QUOTE=sysop;10980145]Geld ja, Kontrolle nein - Spanien wehrt sich gegen harte Auflagen beim EZB-Programm zum Kauf seiner Staatsanleihen.
Klar, denn wer in Spanien gelebt hat, weiss, dass eine Nation, die erst 1986 mit Felipe Gonzales die allgemeine Schulpflicht eingeführt hat, und damit die meisten Leader ab dem Alter von 45 in jedwedem Fachbereich/Gesundheit, Kommune/Finanzen/Banken/Bildung keine entsprechende Fachausbildung haben und damit auf "Mitwisserschaft" und Vetternwirtschaft ohne Kompetenz aufgebaut ist - von Opus Dei gelenkt, wer das spanische "manana" kennt, und - die doppelte Buchführung (erste stetige Frage: necesita factura?) der muss sich das wie in Griechenland vorstellen, nur grösser, weiter, folgenschwerer...
So wie es hierzulande von der mehrheitlichen SPD - CDU Politik seit Jahren umgesetzt wird, wenn es um die Lösung der Probleme armer Kinder im Inland geht.
Da gibt es Bildungsgutscheine und Zuschüsse für Schulspeisung.
Selbstverständlich ist jeder Deutsche
1) in der Lage
2) gewiss auch bereit
nach Stand der persönlichen Leistungskraft den Miteuropäern am Mittelmeer dann zu helfen, wenn sie in Not geraten.
Jeder kann bekommen was er dringend braucht, um Not abzuwenden:
Empfehlung:
Die kommende Weihnachtszeit sollte Deutschland eine große Spendenaktion veranstalten.
"Deutschland hilft Spanien"
Sammelt Geld, sammelt haltbare Lebensmittel, sammelt Decken und Zelte.
Um Spanien, daß ja in Not geraten ist, zu helfen.
Hilfe auch zur Selbsthilfe:
Sendet Lehrer, baut Schulen, Wasserleitungen.
Helft!
Spanien ist in Not!