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Ankunft in Monaco: Solarboot kehrt von Weltreise zurück

DPA60.000 Kilometer auf hoher See liegen hinter der "PlanetSolar" - nun steuerte der mit Sonnenenergie betriebenen Katamaran sicher in den Hafen von Monaco. Damit geht keine gewöhnliche Weltreise zu Ende: Ein Schweizer Unternehmer bewies mit dem Trip die Kraft erneuerbarer Energien.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...831418,00.html
  1. #1

    optional

    ..wer zahlt denn das alles? Ich hoffe nicht duch Förderungsgelder von Regierungen. Da hat ja die Solarbranche wieder gute Aussichten, sich aus ihrem Dilemma zu erholen, wenn noch mehrere von diesen - nur zu Showzwecken- gebaute Boote gebaut werden. Für eine kommerzielle Nutzung ist das industikabel.
  2. #2

    is ja der Wahnsinn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    60.000 Kilometer auf hoher See liegen hinter der "PlanetSolar" - nun steuerte der mit Sonnenenergie betriebenen Katamaran sicher in den Hafen von Monaco. Damit geht keine gewöhnliche Weltreise zu Ende: Ein Schweizer Unternehmer bewies mit dem Trip die Kraft erneuerbarer Energien.

    PlanetSolar: Solarboot kehrt von Weltreise zurück - SPIEGEL ONLINE
    das ist schon Menschen vor Hunderten von Jahren gelungen
  3. #3

    Genau!

    Zitat von zompel Beitrag anzeigen
    das ist schon Menschen vor Hunderten von Jahren gelungen
    Genau! Statt auf Sonne hätten sie lieber auf Wind setzen sollen. Das hat schon im 16. jahrhundert funktioniert.

    Magellan (bzw. was von seiner Truppe übrig blieb) hat 3 Jahre gebraucht und nicht knapp 2 wie das Solarboot, aber der musste sich ja auch unbedingt mit den Eingeborenen in Südostasien anlegen. Sowas kostet halt Zeit.

    Ein modernes Segelschiff wäre bestimmt schneller gewesen.
  4. #4

    Die Menschheit hat sich seit mehreren hundert Jahren schon ökologisch mit erneuerbaren Energie auf dem Meer bewegt und Hobbysegeler machen es heute noch, ohne diese gigantische Energieverschwendung und Materialverbrauch für die Solarmodule. Sie hat sogar mit Segelschiffen Menschen und Waren über die Meere transportiert und nicht nur einen Technologieträger über das Meer mit lächerlichen 5 bis 6 Knoten, die schafft auch ein Segelboot. Typische grüne Spinner die mit gewaltigen Aufwand ihr grünes Gewissen befriedigt haben nur ökolgisch ist anderes und von Aufwandnutzenverhältnis, da schweigen wir ganz still. Es war eine technische Spielerei von Reichen, die zuviel Geld haben und man sollte ihn kein grünes Hemdchen umhängen, denn es ist ganz einfache Verschwendung.
  5. #5

    Nein!

    Zitat von zompel Beitrag anzeigen
    das ist schon Menschen vor Hunderten von Jahren gelungen
    Das ist schon Menschen vor 50.000 Jahren gelungen. Anders lässt sich die Besiedelung Australiens zu der Zeit nicht erklären.

    Historischer gesehen hatten schon Odysseus und Agamemnon umweltfreundliche Mittel Troja zu erreichen
  6. #6

    Das interplanetarische Windsystem ist im wesentlichen von der Sonneneinstrahlung abhängig. Im Artikel wird auf die "Banque Populaire V" verwiesen, aber es wird verschwiegen, dass es sich dabei um ein Segelfahrzeug handelt (Trimaran). Umrundungszeit 45 Tage. Dagegen sehen die 2 Jahre der "MS Tûranor PlanetSolar" ziemlich müde aus: High-Tech-Segeltuch gegen Solarzellen: 16 zu 1 !
  7. #7

    Die Zukunft hat begonnen

    In nur wenigen Jahren werden die ersten Frachtschiffe gigantische Warenmengen mit schierer Solarkraft über die Weltmeere transportieren. Zigtausende Container mit iPods werden China verlassen und getrieben von der unbändigen Kraft der Sonne die deutschen Häfen pünktlich zur Vorstellung der übernächsten Generation der Apple-Produkte erreichen.
  8. #8

    Zitat von Deep_Thought_42 Beitrag anzeigen
    Das interplanetarische Windsystem ist im wesentlichen von der Sonneneinstrahlung abhängig.
    Jo, und damit ist Kolumbus in 5 Wochen bis nach Amerika gesegelt.

    Moderne Segelschiffe mit ein paar Solarzellen und Windrädern, die den Strom in Akkus für schlechte Zeiten speichern, um bei Windstille per Elektromotor zu fahren, dürften wohl eine sinnvollere Idee sein.
  9. #9

    Ergo

    Zitat von Mario V. Beitrag anzeigen
    Genau! Statt auf Sonne hätten sie lieber auf Wind setzen sollen. Das hat schon im 16. jahrhundert funktioniert.

    Magellan (bzw. was von seiner Truppe übrig blieb) hat 3 Jahre gebraucht und nicht knapp 2 wie das Solarboot, aber der musste sich ja auch unbedingt mit den Eingeborenen in Südostasien anlegen. Sowas kostet halt Zeit.

    Ein modernes Segelschiff wäre bestimmt schneller gewesen.
    Geschwindigkeit ist nicht gleich Fortschritt. Tolle Leistung, meinen Glückwunsch. Es gibt doch noch echte Pioniere!


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