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Ankunft in Monaco: Solarboot kehrt von Weltreise zurück

DPA60.000 Kilometer auf hoher See liegen hinter der "PlanetSolar" - nun steuerte der mit Sonnenenergie betriebenen Katamaran sicher in den Hafen von Monaco. Damit geht keine gewöhnliche Weltreise zu Ende: Ein Schweizer Unternehmer bewies mit dem Trip die Kraft erneuerbarer Energien.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...831418,00.html
  1. #10

    Milliarden werden vom Militär verlocht

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    ..wer zahlt denn das alles? Ich hoffe nicht duch Förderungsgelder von Regierungen. Da hat ja die Solarbranche wieder gute Aussichten, sich aus ihrem Dilemma zu erholen, wenn noch mehrere von diesen - nur zu Showzwecken- gebaute Boote gebaut werden. Für eine kommerzielle Nutzung ist das industikabel.
    Ob und wie viele Forschungsgelder von wem an wen geflossen sind, wissen weder Sie noch ich. Es ist aber allgemein bekannt, daß für militärische Forschungsprojekte mit ziemlich zweifelhaften Nutzen Unsummen fließen, die natürlich der Steuerzahler bezahlt.

    Bei diesem Projekt ging es sicherlich um keinen Prototyp für eine mögliche spätere kommerzielle Nutzung, sondern u.a. darum zu zeigen, daß Solarzellen dem Salzwasser trotzen können.

    An die anderen Foristen: Ich bin sicher, daß niemand sich mit Laura Dekker oder Jules Verne messen wollte...

    Den Erbauern, Finanzierern und Seeleuten mein Kompliment für diese großartige technische und finanzielle Leistung!
  2. #11

    So schnell nicht erreichen wird die "MS Tûranor PlanetSolar" den Weltrekord für die schnellste Weltumrundung. Er wird seit 1995 von dem mittlerweile ausrangierten Überschallflugzeug Concorde gehalten - mit 31 Stunden, 27 Minuten und 49 Sekunden.
    Dies ist die schnellste Weltumrundung per Flugzeug. Mit einem Schiff genausogut wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Eine allgemein schnellste Weltumrundung ist eher von einem Raumfahrzeug zu erwarten (ISS 92 Minuten in ca. 350 km Höhe). Man hätte bei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Weltumrundung halt einen Block weiter lesen sollen.
  3. #12

    Katamaran?

    Ich dachte ein Katamaran hat zwei Schiffskörper, die gleich gross sind. Auf den Bildern zeigt das "Solarboot" nur einen Rumpf und zwei Ausleger. Man kan das "vielleicht" eher als Trimaran bezeichnen, wenn überhaupt...
  4. #13

    Ich korrigiere mich selbst...

    Ist wohl doch ein Katamaran, weil der mittlere Schiffskörper nicht ins Wasser eintaucht.
  5. #14

    technischer Fortschritt?

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Geschwindigkeit ist nicht gleich Fortschritt. Tolle Leistung, meinen Glückwunsch. Es gibt doch noch echte Pioniere!
    584 Tage für 60000km. Das ergibt eine Durchschnitsgeschwindigkeit von weniger als 5 km/h.

    Natürlich ist Geschwindigkeit nicht alles, aber ein Schiff das im 21 Jahrhundert mit Schrittgeschwindigkeit die Meere kreuzt stellt für mich keinen Forschritt dar. Es zeigt eigentlich nur, dass solarzellenbasierte Antriebe für die Schifffahrt unbrauchbar sind.

    Technische Fortschritte in der Schifffahrt sind für mich ehr das Enercon-Schiff mit Flettner-Rotoren oder der Lenkdrachen-Antrieb von Sky-Sails.
  6. #15

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    60.000 Kilometer auf hoher See liegen hinter der "PlanetSolar" - nun steuerte der mit Sonnenenergie betriebenen Katamaran sicher in den Hafen von Monaco. Damit geht keine gewöhnliche Weltreise zu Ende: Ein Schweizer Unternehmer bewies mit dem Trip die Kraft erneuerbarer Energien.

    PlanetSolar: Solarboot kehrt von Weltreise zurück - SPIEGEL ONLINE
    Als Segler und Maschinenbauer muss ich da einfach mal loswerden, dass wohl bei der Suche nach dem besten Funktionsprinzip geschlafen wurde :D

    Nein, also dass ist schon eine tolle Sache, aber man muss sich wirklich fragen was das soll. Wir wissen, dass Solaranlagen funktioniern und wissen, dass man auf den Weltmeeren nicht von der Erdscheibe fällt. Der Pioniergeist bei der privatfinanzierten Raumkapsel nächsten Monat ist da schon beeindruckender. Aber wird wohl trotzdem für alle ein großer Spaß gewesen sein.
  7. #16

    Zitat von zompel Beitrag anzeigen
    das ist schon Menschen vor Hunderten von Jahren gelungen
    Das wird wohl als eine der überflüssigsten Erfindungen der Menschheit in Erinnerung bleiben, mehr aber auch nicht.
  8. #17

    Eine Hybridlösung wäre besser

    Einseitig auf Sonne oder Wind beruhende Konstruktionen sind sicher ein Ding der Vergangenheit. Es würde den Kielern, die sowohl diese Innovation auf die Beine gestellt als auch z.B. durch die Kieler Woche sich "in Sachen Wind" profiliert haben, gut anstehen hier den Durchbruch zu schaffen.
  9. #18

    Solarzellen

    Rekorde, die die Welt nicht braucht.
    Hat schon mal jemand der Klimagläubigen berechnet wieviel hochgiftiges CO2 bei der Herstellung der Solarpanels erzeugt wurde, um wieviele Meter der Meeresspiegel dadurch steigen wird und wieviele Eisbären deshalb allein und von der Welt vergessen auf einer winzigen Scholle in kochendem Wasser treiben werden?
    Ernst beiseite, die ca. 100 km pro Tag waren schon für einen Teeclipper aus dem 19. Jahrhundert ein Witz und für ein modernes HighTech Segelboot erst recht. Was soll also mit dieser "Rekordfahrt" bewiesen werden? Oder geht es um eine soziologische Studie über das zwischenmenschliche Verhalten einer Besatzung über 584 Tage auf See? Naja, solange es nicht mein Geld ist ....
  10. #19

    Trotzdem...

    Zitat von bold_ Beitrag anzeigen
    Ob und wie viele Forschungsgelder von wem an wen geflossen sind, wissen weder Sie noch ich. Es ist aber allgemein bekannt, daß für militärische Forschungsprojekte mit ziemlich zweifelhaften Nutzen Unsummen fließen, die natürlich der Steuerzahler bezahlt.

    Bei diesem Projekt ging es sicherlich um keinen Prototyp für eine mögliche spätere kommerzielle Nutzung, sondern u.a. darum zu zeigen, daß Solarzellen dem Salzwasser trotzen können.

    An die anderen Foristen: Ich bin sicher, daß niemand sich mit Laura Dekker oder Jules Verne messen wollte...

    Den Erbauern, Finanzierern und Seeleuten mein Kompliment für diese großartige technische und finanzielle Leistung!
    Solarzellen müssen heute nicht beweisen, das sie Salzwasser trotzen können, sondern das sie der Ökonomie trotzen können.
    Erst wenn Solarstrom billiger ist, als Strom aus Kohle/Öl/Gas/ Methanhydrat wird sich Solarenergie durchsetzen, bis dahin ist es ein Nischenprodukt, das von Leuten favorisiert wird, die nicht rechnen können, oder wollen und oft auch nicht müssen. Solche Leute fahren dann auch ein Hybrid SUV, wegen der Umwelt und vergessen dabei, das der Aufwand so ein Fahrzeug herzustellen ungeheure Energie verschlingt. Genau wie gern vergessen wird, das auch Solarzellen erstmal Energieaufwendig hergestellt werden müssen und giftige Metallverbindungen enthalten. Das Quecksilber in den Energiesparlampen ist so giftig, das sie eigentlich einen Entseuchungstrupp der Bundeswehr rufen müssten um wieder sauber zu machen und schon im Normalbetrieb geben diese Lampen giftige Stoffe aus der billig hergestellten Elektronik ab die sie enthalten. Hauptsache der grüne Heiligenschein glänzt. Ökonomie und Ökologie sind keine Gegensätze, wenn ein Produkt billig ist, verbraucht es wahrscheinlich weniger Energie und Arbeit, als ein teureres Produkt, ein normaler Kleinwagen ist umweltfreundlicher als ein Hybrid SUV und ein Fahrrad ist umweltfreundlicher als ein Kleinwagen, deswegen könnte auch fliegen ökologischer sein als die Bahn, schließlich verbraucht man weniger Landschaft, muss keine tausende Kilometer Bahnstrecken bauen und unterhalten, eine genaue Studie kenne ich nicht, aber ist doch einen Gedanken wert.


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