Ankündigung im TV-Interview: Wulff bricht sein Versprechen

Bundespräsident Christian Wulff kündigte im TV-Interview Transparenz an. Er werde die 400 Fragen und Antworten*zu seiner Kredit- und Medienaffäre veröffentlichen, sagte er. Doch jetzt verweigert sein Anwalt laut einem Zeitungsbericht die zugesagte Herausgabe.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...808118,00.html
  1. #450

    es reicht!

    Im Interview letzte Woche sagte Herr Wulff wahre Worte: "Es wird Zeit, dass in Deutschland wieder Politik gemacht wird!"

    Das ganze Geseiere um ihn mutiert doch so langsam zu einer - wer-hat-den-längsten-Atem - Medienposse.

    Wir graben uralte Informationen um ihn aus, walzen sie bis zum Erbrechen platt, nur damit sich die Bild (keine Zeitung!) in der Opferrolle suhlen kann. Lassen wir das!

    Die Schuhdemo in Berlin ist auch wiederum ein lustige Nummer. Was haben islamische Bräuche bei diesem Thema zu suchen??? Warum wird gegen Herrn Wulff demonstiert, als wäre er der Despot des Landes??? Warum steigen die Medien auch noch auf diesen Zug auf??? Haben Sie nichts besseres am Start??? Armselig, wenn ja.
  2. #451

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja nicht, wann Ihre Jugend war. Aber das, was Sie beschreiben, war nicht immer so, es gab auch das totale Gegenteil......
    Heinrich L. hat schon früh belegt, wie überflüssig deutsche Bundespräsidenten für die Menschheit sind.
    Lediglich für Medien- und Meinungsmacher sind sie wichtig: zum Mitreisen, fürs Zeilenhonorar, für die Auflage bzw. Quote und eventuell noch für politische Ergebenheitsbezeugungen an die eine oder andere Parteiseite.
  3. #452

    Ein Lügner und Doppelmoralist vor dem Herren!!

    [QUOTE=sysop;9425240]Bundespräsident Christian Wulff kündigte im TV-Interview Transparenz an. Er werde die 400 Fragen und Antworten*zu seiner Kredit- und Medienaffäre veröffentlichen, sagte er. Doch jetzt verweigert sein Anwalt laut einem Zeitungsbericht die zugesagte Herausgabe.

    Ankündigung im TV-Interview: Wulff bricht sein Versprechen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik[/QUOT
    Aber die Fassade bröckelt sowie die zum Teil perverse Zustimmung, die auch langsam durch immer mehr Dreck, der an die Oberfläche kommt, stark dezimiert wird.

    Frage ist ob bis dato gar ein Fünkchen Würde übrig geblieben ist und er abtritt, wenn diese unverständliche Zustimmung auf 10-20% gesunken ist!!?
  4. #453

    Hat Wulff Insiderwissen verkauft ?

    Zitat von qranqe Beitrag anzeigen
    Unglaublich! Dieser Mann ist eine Schande für unsere Demokratie! Ich bin wirklich entsetzt, was für ein charakterlicher Totalausfall dieser Mann ist.
    Die ganze Kampagne um Telefonbeantworter und 400 Fragen ist von Wulff auf Nebenschauplätze geleitet worden, wo sie zur Zeit meandert und in Zukunft versumpfen soll.
    Die unbeantwortete Kernfrage ist doch, von wem und für was hat Wulff € 500.000 in Form eines anonymen Schecks bekommen ?

    Ich bin stark geneigt anzunehmen, dass es sich bei dem Betrag um eine Anweisungsprovision, von wie üblich ca 2% eines Profits, handelt.
    Zurückgerechnet wäre der zugrundeliegende Profit 25 Millionen Euro. Solche Beträge werden fix mal an der Börse verdient, besonders wenn man das gewinnende Pferd im voraus kennt, hier Porsches Pläne, VW zu übernehmen.
    Die Aktie von VW, wo Wulf im Vorstand sass, bewegte sich von Anfang 2008 von € 150 auf im Oktober € 1.005. Die Aufwärtsbewegung konnte jemand mit Insiderkenntnissen (wie Wulff) voraussagen, zwar nicht den genauen Gewinnzuwachs von € 850 per Aktie, verursacht durch die Leerverkäufe, die zurückgekauft werden mussten, aber dennoch, dass der Profit für einen Grossinvestor gewaltig werden müsste...

    Wenn so ein Investor anfangs 2008 auf Zuruf "du, Porsche will VW übernehmen" mit beispielsweise 50.000 Aktien à € 150 für total € 7,5 Mill. eine Position bezogen hätte, und diesen Posten weit vor dem Absturz bei € 650 (mit € 500 Profit per Aktie) abgestossen hätte, wäre sein reiner Profit € 25 Millionen gewesen.

    Dann wäre eine Anweisungsprovision von 2% oder € 500.000 über einen anonymen Scheck - wie üblich - an den Tippser nicht nur "peanuts", sondern auch eine gute Investition in zukünftige Tipps.

    Insiderwissen weiterzugeben ist strafbar, mit bis zu fünf Jahren Gefängnis. In der Schweiz tritt der Bundesbankchef diesertage zurück, weil er nicht beweisen kann, dass seine Frau nicht von seinem Insiderwissen über die bevorstehende Festschreibung des CHF Gebrauch und einen Profit von USD 75.000 in einem Währungsgeschäft gemacht hat.

    Die BAFIN hat angeblich 2008 nichts finden können. Herr Wulff bleibt unberührt sitzen.

    Der guten Ordnung halber möchte ich auch noch auf den Foristen "Janna" und Ihre lesenswerten Einlagen hinweisen, die in die gleiche Richtung gehen und Obiges in Details ergänzen.

    Warum wird heute keine Parlamentarische Untersuchungskommission gegen Wulff wegen Weitergabe von Insiderwissen gegen Bezahlung (ein Delikt) ins Leben gerufen?
  5. #454

    Verfälscht?

    [QUOTE=vectorius;9427556]Nein. Das Zitat ist verfälscht. Einfach mal das "auf" weglassen und schon ist der Sinn verfälscht.
    "dann kann ich nur sagen: Ich geb Ihnen gern AUF die 400 Fragen 400 Antworten."
    [QUOTE]

    Sie verfälschen mein lieber. Ich habe nichts hinzugefügt oder weggelassen. Ich habe genau aus diesem Grund, da hier viele Wortklauberei betreiben, einen Link gepostet mit Angabe der ungefähren zeitlichen Aussage zu den "400 Fragen, 400 Antworten". Schauen Sie ihn sich doch bitte an.
  6. #455

    Zitat von buutzemann Beitrag anzeigen
    Lübke war demenzkrank.
    Möchten Sie mit der Behauptung den Eindruck erwecken, das könnte hilfreich für künftige Bundespräsidenten sein, um nicht kritisiert oder zu werden?
  7. #456

    Bellevue EXIT

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Christian Wulff kündigte im TV-Interview Transparenz an. Er werde die 400 Fragen und Antworten*zu seiner Kredit- und Medienaffäre veröffentlichen, sagte er. Doch jetzt verweigert sein Anwalt laut einem Zeitungsbericht die zugesagte Herausgabe.

    Ankündigung im TV-Interview: Wulff bricht sein Versprechen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ihre dem deutschen Volk zugesagte Transparenz bezüglich aller Fragen
    haben Sie in Vertretung ihres Anwaltes verweigert und verschlossen
    unter Verschwiegenheitspflicht.

    Dass deutsche Volk fühlt sich somit betrogen und hintergangen.
    Dank ihrer Verschleierungstaktik öffnen sich weitere Abgründe...
    Wie lange gedenken Sie als Bundespräsident Deutschland weiter zu
    blamieren?
    Bellevue EXIT
  8. #457

    Zusammenfassung

    Zitat von zehwa Beitrag anzeigen
    Statt 400 Fragen einzeln zu beantworten, gibt Wulff ein zusammenfassendes Statement heraus? Wo ist das Problem?
    Ich freue mich sogar. Dann brauchen wir uns hier wenigstens nicht Frage für Frage und Antwort für Antwort in die Haare kriegen und Spon und Konsorten Clicks bescheren.
    Eines scheint doch ziemlich klar: Nicht Wulff hat das Volk verarscht, Bild war`s.
    Wenn man sich mit Zusammenfassungen wie im TV "Gespräch" zufrieden gibt und ohnehin schon der Meinung ist das alles in Ordnung ist ... ja dann ist auch jetzt eine Zusammenfassung in Ordnung, bzw. man braucht sie ja gar nicht.
    Wichtig scheint nur zu sein das die Reihen fest geschlossen sind und die Meinung über "die Presse" auch weiter bestehen bleibt, da nimmt man eben auch so einen BuPrä in kauf.

    Angefangen sich mit der richtigen und nicht im Ansatz geklärten Geschichte zu beschäftigen haben übrings Spiegel, Stern... doch die breite Öffentlichkeit und Herr Wulff sind erst angesprungen als die Bild mitgefahren ist - leider durfte Herr Wulff vorher ohne großes Interesse im Landtag kreative Aussagen tätigen, Versuchen das Recht auf Presse und Informationsfreiheit zu beschneiden etc. usw.
    Und dann macht "Bild" mal das was man von Presseleuten immer fordert was aber auch wieder nicht okay ist...
    Es ist und bleibt eine Affäre-Wulff und keine Bild-Presse oder sonstige Kampagne, auch wenn Bild deswegen immer noch das gleiche Blatt bleibt.
  9. #458

    Zitat von buutzemann Beitrag anzeigen
    Lübke war demenzkrank.
    Da ich ja ebenfalls mit Lübke geantwortet habe:

    Das stimmt. Allerdings ging es nicht darum, sondern darum, dass früher angeblich die Reden der Bundespräsidenten im Unterricht als Anschauungsmaterial für gutes, gepflegtes Deutsch dienten.

    Bei der Frage, wie ethisch vertretbar es war, Lübke im Kabarett auszuschlachten, bin ich auf Ihrer Seite.
  10. #459

    Wortklauberei

    Zitat von IchbinDu Beitrag anzeigen
    Richtig.
    Aber wo steht da wörtlich "JETZT"?
    Helfen Sie mir mal bitte lesen ...
    Das ist Wortklauberei. Es geht nicht um heute, morgen, übermorgen sondern um die Intention, die in seiner Aussage gegenüber Frau Schausten liegt = "ich bin für höchstmögliche Transparenz". Da bleibt kein Raum für Interpretationen. Wie sagt der Jurist "die Aussage war eineindeutig".
    In seiner Situation kann man Wulff nur den Rat geben: "Reden ist silber, schweigen ist Gold."
    Was im übrigen auch für einige Foristen hier gilt ....