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Ankündigung im TV-Interview: Wulff bricht sein Versprechen

Bundespräsident Christian Wulff kündigte im TV-Interview Transparenz an. Er werde die 400 Fragen und Antworten*zu seiner Kredit- und Medienaffäre veröffentlichen, sagte er. Doch jetzt verweigert sein Anwalt laut einem Zeitungsbericht die zugesagte Herausgabe.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...808118,00.html
  1. #400

    Wer?

    Zitat von jugo311 Beitrag anzeigen
    Wohl nur unterbezahlt, wenn man in einer Villa bzw. einem Schloß wohnen will. Ansonsten: Jeder normal-arbeitende Mensch, ob im Büro oder am Fließband, jede Krankenschwester, etc. würde sich über ein solches Salär freuen.
    Kein Mitleid mit diesem Wulff, er hat sich den Job ausgesucht, keiner hat ihn gezwungen - und jetzt klebt er leider daran, auf UNSERE Steuerkosten. Man sollte dem Mann (und seiner Frau) mal klarmachen, wer sein Arbeitgeber ist.
    Angela Merkel?
  2. #401

    Lachhaft

    Zitat von graphicdog Beitrag anzeigen
    Sie haben aber bestimmt nicht Entscheidungen für die Versicherungsbranche gefällt und sich dann später von einem Manger eben dieser Branche einen Urlaub schenken lassen, oder?

    Sie haben sich....
    Erstmals wusste ich gar nicht, dass Wulff die alleinige Entscheidungsgewalt hat. Ganz was neues, wir leben also in einer Diktatur!

    Aber wie naiv sie sind, zeigt doch der ganze Kommentar. Wie naiv muss man sein, dass man glaubt, wenn ein Unternehmer einen Politiker bestechen möchte, dann macht er dies mit so auffälligen Mitteln wie Gratisurlauben? Oder mit der Werbung für ein Buch? Auffälliger geht es doch gar nicht. Selbst einfachen Menschen müsste doch auffallen, dass es bei diesen, vergleichbar kleinen Beträgen, sollte es sich um Bestechung handeln, viel einfacher Wege geben würde "zu bezahlen".

    Und auch das mit dem VW-Porsche Deal ist doch nichts weiter als eine haltlose Erfindung von Spon die sie sich zu eigen gemacht haben. Bevor sie sich aus dem Fenster lehnen und solche Andeutungen machen, frage ich sie, kennen sie sich aus? Also, wenn jetzt eine andere Person als Wulff zu diesem Zeitpunkt bei der BW Bank, mit diesen Einkommen und diesen Sicherheiten exakt den gleichen Kredit beantragt hätte, dann hätte er also andere Konditionen bekommen? Nur wenn sie behaupten, sie wüssten dies, dann wären sie glaubhaft. Also, benennen sie doch mal ihre Quellen. Woher wissen sie, ob das Darlehen besonders war oder nicht...
  3. #402

    § 61 gg

    Zitat von mimas1789 Beitrag anzeigen
    Und das ist auch gut so. Sonst hätten wir italienische Verhältnisse.
    Dennoch muss er weg, und das geht nur durch den Druck der Bürger.
    Art. 61 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland regelt das.
    "Art 61

    (1) Der Bundestag oder der Bundesrat können den Bundespräsidenten wegen vorsätzlicher Verletzung des Grundgesetzes oder eines anderen Bundesgesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht anklagen. Der Antrag auf Erhebung der Anklage muß von mindestens einem Viertel der Mitglieder des Bundestages oder einem Viertel der Stimmen des Bundesrates gestellt werden. Der Beschluß auf Erhebung der Anklage bedarf der Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages oder von zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates. Die Anklage wird von einem Beauftragten der anklagenden Körperschaft vertreten.
    (2) Stellt das Bundesverfassungsgericht fest, daß der Bundespräsident einer vorsätzlichen Verletzung des Grundgesetzes oder eines anderen Bundesgesetzes schuldig ist, so kann es ihn des Amtes für verlustig erklären. Durch einstweilige Anordnung kann es nach der Erhebung der Anklage bestimmen, daß er an der Ausübung seines Amtes verhindert ist."

    Wer soll denn das regeln? Ein Viertel der Mitglieder des Bundestages oder zwei Drittel des Bundesrates? Oder das Bundesverfassungsgericht?
  4. #403

    sie sind

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja nicht, aber erfinden sie doch keine Märchen. Wenn ich schon lesen "günstige Kredite", dann fragt man sich, was sie als Bezugsgröße nehmen. Fakt ist doch, die Kreditkonditionen entsprechen eben den Marktbedingungen.

    Der Kredit bzw. die Zinsen entsprechen doch genau den Bedingungen, den anderen .....
    verblendet, oder Mitarbeiter bei Wulff.
  5. #404

    BRD = BananenRepublik Deutschland

    BRD = BananenRepublik Deutschland

    "Als Bananenrepublik werden Länder bezeichnet, in denen Korruption bzw. staatliche Willkür vorherrschen oder denen diese Eigenschaften zugeschrieben werden."
    Quelle: Bananenrepublik
  6. #405

    Richtig

    Zitat von vectorius Beitrag anzeigen
    Das ist einfach eine Lüge. Er hat nicht gesagt dass er die 400 Fragen un 400 Antworten ins Internet stellen wird. Gesagt hat er:

    "Morgen früh werden meine Anwälte alles ins Internet einstellen. Dann kann jede Bürgerin, jeder Bürger, jedes Details zu den Abläufen sehen und bewertet sie auch rechtlich."
    Das bedeutet er stellt die Abläufe deteialiert dar und genau dass hat er gemacht.
    Kennt eigentlich niemand bei Spon den Pressekodex?
    Wulff ist Jurist. Er hat im Interview vermieden, das "Morgen früh werden meine Anwälte..." und die 400 Fragen im Interview in einem Atemzug zu nennen.

    Schauen Sie sich bitte noch einmal das Interview an Video-Dokumentation: Das gesamte Wulff-Interview - YouTube. Im ersten Drittel redet er von dem, was Sie zitieren. Ab ca. 19:30 beginnt er zu erzählen"...ich geb' Ihnen gern die 400 Fragen, 400 Antworten...".

    Kann man alles interpretieren, aber wohl klar, was dabei jeder erwarten kann, oder nicht?
  7. #406

    darf ich antworten?

    Zitat von buutzemann Beitrag anzeigen
    1. Hat Wulff im Fernseh-Interview zugesagt, dass er die 400 Fragen umgehend öffentlich machen will? Ja oder nein?
    eindeutig JA. ich habs selbst gehört.

    Zitat von buutzemann Beitrag anzeigen
    2. Hat er diese Zusage mit dem heutigen Tag eingehalten? Ja oder nein?
    eindeutig NEIN. stattdessen hat sein anwalt dementiert.
    wenn sie mich jetzt fragen würden, ob wulff damit gelogen hat, dann müßte ich mit JA antworten. es gibt keine andere möglichkeit in diesem universum.
  8. #407

    Was eine Strategie

    Zitat von henniman Beitrag anzeigen
    Wenn man es milde ausdrücken wollte, ja, so ist es. Ich hätte noch mehr beizusteuern, aber man will ja auch nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Verarbeiten Sie erstmal das schon Gesagte.
    Wenn Sie weder pro noch contra Wulff etwas zu sagen haben, statt dessen hier alle Menschen, die zu Recht noch ein paar Fragen und eine Meinung zum bisherigen Handeln Wulff´s haben als frustierte Menschen ohne Durchblick bezeichnen - und das auch noch als milde ausgedrückt bezeichnen - diskreditieren Sie sich selbst sie ernst zu nehmen. Das ist unverschämt. Und das Gesagte trifft auf mich und wohl sehr viele andere nicht zu. Da ist nichts zu verarbeiten.
  9. #408

    Zitat von queen1 Beitrag anzeigen
    Wörtlich zu Frau Schausten:"Ich gebe Ihnen gerne die 400 Fragen, die 400 Antworten ..."
    Wer dies öffentlich gegenüber einer Journalistin äußert, signalisiert deutliche Bereitschaft zur Publikation.
    Richtig.
    Aber wo steht da wörtlich "JETZT"?
    Helfen Sie mir mal bitte lesen ...
  10. #409

    Sie

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Es scheint ja auch so zu sein, dass niemand von den hier so empööört postenden die 400 Fragen kennt (zumindest habe ich auf meine entsprechende Frage keine Antwort bekommen), aber alle wissen danz genau, dass von der Beantwortung der Fragen einerseits die Weiterexistenz Deutschlands, wenn nicht der Welt abhängt, und andererseits die Beantwortung der Fragen zwingend dazu führen wird, dass Wulff als der schlimmste Geldwäscher, Keiditbetrüger, der bestechlichste Mensch aller Zeiten entlarvt wird.
    verdrehen die Fakten. Der Bundespräsident selbst hat die Existenz dieser 400 an ihn gerichteten Fragen öffentlich in den Raum gestellt und gleichzeiitg zugesichert, die Antworten zu veröffentlichen. Diese Zusage ist ebenso öffentlich wieder gebrochen worden. Es ist ihm überhaupt nicht klar, was er damit anrichtet. Er hält es für sein Privileg, so zu handeln. Im Grunde genommen ist dieses Verhalten der Auslöser der Krise. Die Grüne Fraktion im Niedersächsischen Landtag hatte eine Frage nach den Geschäftsbeziehungen des Ministerpräsidenten zu Geerkens gestellt. Diese Frage hat er verneint: Übliche Geschäftspraxis der Regierung Wulf, die Wahrheit zu vertuschen, ohne im juristischen Sinn nach zu lügen. In diesem einen Fall hat sich nun nicht die domestizierte Niedersächsische Presse der Geschichte angenommen. Die Sache kam an die Öffentlichkeit und kein Wunder, dass die immer misstrauischer nachbohrte, ob mit der Hausfinanzierung möglicherweise nicht doch alles so koscher hergegangen sei. Aus meiner Sicht habe ich mit der Finanzierung kein Problem. Wohl aber in der Art und Weise, wie der Bundespräsident nach Bekanntwerden damit umgegangen ist. Im Grunde verhält er sich noch immer so, als wäre er der Niedersächsische Ministerpräsident und alle Nachfrager und Kritiker gehörten zur Landtagsopposition, für die er eh immer nur Verachtung übrig hatte.








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