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Anklage gegen Papst-Kammerdiener: Gnade oder Gefängnis

AFPDer frühere Kammerdiener von Benedikt XVI. kommt vor ein Gericht des Kirchenstaates. Er soll vertrauliche Briefe und Geschenke für den Papst gestohlen haben - darunter einen 100.000-Euro-Scheck. Wenn er nicht begnadigt wird, droht ihm jahrelange Haft im vatikanischen Gefängnis.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...849832,00.html
  1. #1

    Haltet den Dieb!

    Der Kammerdiener hat anscheinend gestohlen, betrogen, seine besondere Vertrauensstellung missbraucht.
    Dafür muss er bestraft, wenn sich die Vorwürfe als zutreffend erweisen.
    Warum soll man ihm dann Gnade widerfahren lassen. Er ist absichtlich und hinterhältig straffällig geworden.
    Einige Jahre Gefängnisaufenthalt werden ihn sicherlich moralisch bessern
  2. #2

    Egal wie dieser Typ weltlich bestraft wird, er hat Schande über sich und seine Famillie gebracht. Er möge in de Hölle schmoren!
  3. #3

    Zugegeben....

    ...was er gemacht hat, war nicht korrekt. Aber - wie so oft hänht man die kleinen Lumpen und lässt die grossen laufen. Goildklumpen(!), Barschecks in 6-stelliger Höhe - was verschwindet noch in dunklen Kanälen?
  4. #4

    Wenn das

    hier ein Maßstab sein soll:
    "Der Kammerdiener hat anscheinend gestohlen, betrogen, seine besondere Vertrauensstellung missbraucht",
    müßtewe im Ernstfall der halbe Vatikan eingelocht werden.
    Und die verbleibende Hälfte müßte wegen Pädophilie noch länger sitzen
  5. #5

    pfui

    goldklumpen und 100.000 Scheinchen aus dem armen Guadalupe.Die Pfaffen wollen nur jedermanns "Bestes".Grad kürzlich n Bericht aus Kolumbien gelesen,ging um den Suizit zweier Priester die ein Liebespaar waren.Der örtliche Kardinal aus dessen Diazöse,eine sehr arme Gegend,trug auf Bildchen des Berichtes eine Rolex und sass in einer der prunkvollsten Gotteshäuser die ich bisher sah.Bei einem Einkommen von ca 100 $ monatlich mussten die missionierten Kolumbianer bei jeder Messe was spenden.Es ist einfach scheusslich, dieser auf dem Rücken armer Menschen zusammengeraffter Reichtum,der offensichtlich nur bedingt für die "Nächstenliebe"eingesetzt wird.Man kann nur ahnen auf was für Geldbergen die im Vatikan sitzen.
  6. #6

    Matthäus 7

    Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. Matthäus 7. Mal sehen wie die Kirche, seit 1700 Jahren der größter Räuber vor dem Herrn, aus der Nummer rauskommen will.
  7. #7

    Vatikan

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der frühere Kammerdiener von Benedikt XVI. kommt vor ein Gericht des Kirchenstaates. Er soll vertrauliche Briefe und Geschenke für den Papst gestohlen haben - darunter einen 100.000-Euro-Scheck. Wenn er nicht begnadigt wird, droht ihm jahrelange Haft im vatikanischen Gefängnis.

    Vatileaks: Anklage erhoben gegen Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. - SPIEGEL ONLINE
    Vatikanisches Gefängnis. Hmm, ich möchte mal wissen wie das aussieht und was darin so "abgeht". Der Typ kann nach seinem Vollzug darin bestimmt seine Story teuer an gewisse Blätter verkaufen. Da sind dann bestimmt mehr als 100.000 € drin, die er geklaut hat.
  8. #8

    James Bond Story

    Welche Bank löst den schon ohne nachzufragen einen Barscheck ein ?
    Wer stellt denn schon einen Barscheck auf den Heiligen Vater aus ?
    Die Organisation mit den 5 Buchstaben vielleicht.

    Also, dies scheint mir ein vorgeschobenes Motiv zu sein, wegen Vatikan-leaks.

    Wieviel Dreck am Stecken die Banco Ambrosiano ( Roberto Calvi ) und die Vatikan Bank hatte ( Kardinal Marcincus ) , das hat Benedikt in seiner ganzen Heiligkeit wohl vergessen. Jetzt soll er auch noch bestohlen worden sein. Wer glaubt das eigentlich ?
  9. #9

    Zitat von signaturen Beitrag anzeigen
    hier ein Maßstab sein soll:
    "Der Kammerdiener hat anscheinend gestohlen, betrogen, seine besondere Vertrauensstellung missbraucht",
    müßtewe im Ernstfall der halbe Vatikan eingelocht werden.
    Und die verbleibende Hälfte müßte wegen Pädophilie noch länger sitzen
    Die Katholische Kirche hat von jeher Geschenke erhalten. Daran ist nichts Ungewöhnliches. Es handelt sich um eine seit Jahrhunderten geübte Praxis der Seelenrettung. Der Schenkende hofft auf Gnade, die Kirche verspricht sie ihm, sofern sich dieser erkenntlich zeigt und zum Zeichen seines guten Willens das Heilige Werk unterstützt.

    Daß ausgerechnet der Kammerdiener unseres Papstes lange Finger macht, gibt allerdings zu denken. Das hätte ich nicht erwartet. Benedikt sollte achtgeben, wer ihm da den Wein hinstellt








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