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Anhörung zu Aurora-Morden: Warum der "Verdächtige A" namenlos bleiben soll

AFPIn Kürze wird der mutmaßliche Todesschütze von Aurora dem Richter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft muss entscheiden, ob sie im Prozess die Todesstrafe fordern wird. Bis dahin wollen die Behörden der Person des 24-Jährigen so wenig Aufmerksamkeit wie möglich verschaffen.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...845844,00.html
  1. #1

    Der Gouverneur will so wenig Aufmerksamkeit wie möglich

    Die Medien - insbesondere in Deutschland - wollen aber das Gegenteil. Mit USA und Waffen lässt sich Quote machen und die eigene Ideologie befriedigen. Verschwiegen wird dabei, dass in Europa täglich mehr Menschen durch Messer getötet werden als durch diesen Amokläufer.
  2. #2

    Nichts für ungut. Ich habe Verständniss für trauernde Opfer und Angehörige!
    Was ich aber nicht verstehe ist diese Dämonisierung des "Verdächtigen A"! Habe mich etwas an Harry Potter und Voldemort erinnert gefühlt ;)
    Das zeitgleich in anderen Ländern dutzende bei ANschlägen drauf gehen scheint in den USA niemanden zu interessieren. Nur die "paar" Toten bei Ihnen sind erwähnenswert?! Wo ist die Empörung ob der Toten in anderen Ländern? Zudem sind die Amis leider selber Schuld. Nicht daran das der Typ durchgeknallt war/ist, sondern das er sich ohne Probleme ganz legal nen Sturmgewehr, was zur Hölle soll ne Privatperson damit, besorgen konnte neben den anderen Waffen! Liebe Amis denkt mal ganz in Ruhe drüber nach! ..........seht ihr, sage ich ja
  3. #3

    Ein Anfang...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Kürze wird der mutmaßliche Todesschütze von Aurora dem Richter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft muss entscheiden, ob sie im Prozess die Todesstrafe fordern wird. Bis dahin wollen die Behörden der Person des 24-Jährigen so wenig Aufmerksamkeit wie möglich verschaffen.

    Aurora: Mutmaßlicher Kino-Mörder James Holmes vor erster Anhörung - SPIEGEL ONLINE
    Die Aufmerksamkeit und der zweifelhafte Ruhm, dessen sich solche Irren durch die Dauerberichterstattung der Medien sicher sein können, ist doch zum Teil das Ziel der Täter.

    Die Medien, auch SpOn, müssten ihre Rolle bei derartigen Ereignissen viel kritischer beleuchten. Es muss ein Umdenken stattfinden was die Berichterstattung in solchen Fällen angeht.
  4. #4

    Verhalten

    Ich empfinde, daß verhalten der Bürger von Aurora und anderen als Gut und sehr wichtig. Ich plädiere ja schon lange dafür, den Namen des Täters und Fotos nicht zu zeigen.- Unsere Aufmerksamkeit sollte den Opfern gewidmet werden. Die Tat ist ja geschehen, und eine Frage zu stellen nach dem Warum ( das fragen Kinder in einem bestimmten alter ca- 4-5 Jahren) macht ja kein Sinn es ist einfach nur Wahsinn, würde die Frage beantwortet werden, dann kömmt das nächste warum. Okay das die legeslative u. Exekutive, welche Ihre Arbeit machen wollen ist klar, aber dies zweck zu entfremden, um mehr Kontrolle zu bekommen über Menschen die sich nicht Normal verhalten , zudem was ist Normal, daß ist wirklich nicht nötig und macht keinen Sinn.
    Bitte Spiegel Team, schließen Sie sich dem an den Namen des Täters oder Fotos nicht zu zeigen oder zu nennen. Evlt. ein Bericht so in täglicher form von den jeweiligen Opfern wäre gut.
    Mfg
    Bolle3
  5. #5

    Da fehlen ein paar Sätze zur Erläuterung, z.B.

    Viele haben vereinbart, den Namen des mutmaßlichen Täters nicht zu nennen, um ihm keine Aufmerksamkeit zuzugestehen. Dem schloss sich auch Colorados Gouverneur John Hickenlooper an. "Ich weigere mich, seinen Namen zu sagen. Wir werden ihn einfach Verdächtiger A nennen", sagte er.
    Wir von Spiegel online pfeifen darauf und beginnen diesen Artikel nicht nur mit dem Namen James Holmes, sondern verwenden ihn gleich 22 mal. Und um Holmes, Holmes, Holmes die gewünschte Aufmerksamkeit zu schenken, veröffentlichen wir unnütze Artikel über ihn, wie z.B. was er banales im Internet getrieben hat.
  6. #6

    Hoffnungslos

    Der Name des Schützen wird nicht mehr genannt, die Opfer werden als Helden gefeiert! Das hört sich alles toll an, aber nichts wird sich ändern. Selbst wenn ein Attentäter in Disneyland mehrere Menschen tötet, dann werden einige in den USA sagen, ja man hätte die Eltern und ihre Kinder mit einer Schusswaffe ausstatten müssen, dann hätte es weniger Tote gegeben...
  7. #7

    Ich find es ok wenn mal die Namen der Opfer in den Vordergrund rücken. Und das nicht nur bei verbrechen in den USA. Dafür sollte bei einem Artikel über dieses Thema allerdings nicht 22 mal der name des Täters erwähnt werden...
  8. #8

    Zitat von tantal10 Beitrag anzeigen
    Ich find es ok wenn mal die Namen der Opfer in den Vordergrund rücken. Und das nicht nur bei verbrechen in den USA. Dafür sollte bei einem Artikel über dieses Thema allerdings nicht 22 mal der name des Täters erwähnt werden...
    Wie wäre es den mit "Der dessen Name nicht genannt werden darf"?
    Es ist zwar verständlich dem Täter keine Aufmerksamkeit zu schenken aber das sollte eher bezüglich Manuskripten ala Breivik gelten.
  9. #9

    Zitat von dekkers.e Beitrag anzeigen
    Die Medien - insbesondere in Deutschland - wollen aber das Gegenteil. Mit USA und Waffen lässt sich Quote machen und die eigene Ideologie befriedigen. Verschwiegen wird dabei, dass in Europa täglich mehr Menschen durch Messer getötet werden als durch diesen Amokläufer.
    Das klingt genauso hilflos wie wenn Sybille Berg argumentiert, dass es doch schlimmeres als Beschneidung gibt. Natürlich sind Messer-Atacken schlimm, was ja auch der Grund ist warum es verboten ist Messer ab einer bestimmten Größe öffentlich bei sich zu führen. Aber ein Amoklauf erzeugt nun zu recht ein größeres öffentliches Interesse als eine Messerstecherei oder ein Verkaufsunfall in Bottrop.

    Und Du willst ja wohl ernsthaft behaupten, dass eine Diskussion ob und wie so etwas verhindert werden kann völlig sinnlos ist.


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