Angst vor Taliban: Junge Frauen verlassen Afghanistan

Getty ImagesAus Furcht vor einer erneuten Machtübernahme der Taliban kehren immer mehr junge, gut ausgebildete Frauen Afghanistan den Rücken. Wenn 2014 die ausländischen Truppen das Land verlassen, könnte sich die Situation der weiblichen Bevölkerung nochmals verschlechtern, warnen Frauenrechtlerinnen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...835482,00.html
  1. #20

    Zitat von verpiler Beitrag anzeigen
    Da stimme ich Ihnen absolut zu!

    Ich hoffe dennoch, dass die Frauen nicht nach Deutschland gehen, denn wir haben schon jetzt ein ganz schlimmes Ausländerproblem.
    Stimmt schon, aber Frauen... MIT Ausbildung... OHNE Männer... OHNE ein trotz Emigration ungebrochenes nationales Ego samt Verachtung für System und Werte ihrer Gastgeber... ich weiß nicht ob es besser wäre, aber zumindest wäre es eine Abwechslung.


    Zitat von c59 Beitrag anzeigen
    Gute Sache das. Wenn in Afghanistan die Frauen abhauen, können sich die Taliban über kurz oder lang nicht mehr fortpflanzen und sterben aus. Die Natur weiß halt immer einen Ausweg und das ist ernst gemeint.
    Ja. Wenn denn mal alle Frauen gehen wollten. Oder gehen könnten. Bloß weil ein Mädchen zur Schule gehen darf, heißt das ja nicht, dass Papi nicht den Reisepass verwahrt. Vom Geld gar nicht mal zu reden.

    Abgesehen davon werden IMMER genug bleiben, um als Gebärmaschinen für die nächste Generation menschlicher Feuerwerkskörper herhalten zu können. Die DDR war schließlich auch kein Paradies, aber zwischen Gründung und Mauerbau sind auch nicht 100% der Bevölkerung abgewandert. Mal davon abgesehen, dass viele Frauen wohl gar nicht die Möglichkeit oder Kentnisse hätten, mal eben zu packen und in ein fremdes Land zu emigireren: Manchmal sind Wurzeln stärker als der Drang nach Freiheit und Selbstverwirklichung. Manchmal machen beide Dinge sogar Angst. Und manchmal liebt man sein Land, egal was für Arschlöcher an der Spitze sitzen (werden).
  2. #21

    Zitat von systemfeind Beitrag anzeigen
    der Islam hat natürliche keinerlei Perspektive - eine magische Weltanschauung , kombiniert mit einer hohen Geburtenrate führt zu einem Verteilungsproblem.
    Er hat keine LANGFRISTIGE Perspektive. Das hatte das tausendjährige Reich auch nicht. Wird aber wohl keiner behaupten können, dass es nicht unterwegs Einiges an Schaden angerichtet hätte.
  3. #22

    Zitat von denkdochmal Beitrag anzeigen
    wenn ich nach vernüftigem Kommentar einen Satz wie Ihren letzten lesen muß............
    Suchen Sie danach, mir etwas nachzuweisen, oder wollen sie nur mal Ihren Unmut verkünden. Ich kann Ihnen versichern, dass ich den Islam nicht verändern kann:o).

    MfG. Rainer
  4. #23

    Warum

    Warum "könnte" sich die Situation von Frauen verschlechtern? Ich glaube, da macht man sich etwas vor. Was nach dem Truppenabzug aus Afghanistan passieren wird, ist doch mehr oder weniger allen klar. Nur ist diese Wahrheit ziemlich bitter.

    Also die Truppen länger in Afghanistan halten? Aus meiner Sicht wäre das falsch. Denn auch in den vergangenen Jahren hat man im Grunde nichts Nachhaltiges erreicht.

    Afghanistan ist ein Dilemma, das einen nur traurig machen kann. Ich denke, man wollte dort den Menschen wirklich mit guten Absichten helfen, auch wenn das mit Sicherheit nicht das einzige Motiv für die Intervention dort war. Und viele Menschen wollen und wollten diese Hilfe vermutlich auch. Leider sind es anscheinend nicht genug. Nirgendwo als in Afghanistan kann man aus meiner Sicht besser sehen, dass man nicht von außen helfen kann, wenn diese Hilfe nicht von innen von der überwiegenden Bevölkerung nachhaltig gewünscht wird.
  5. #24

    Zitat von systemfeind Beitrag anzeigen
    der Islam hat natürliche keinerlei Perspektive - eine magische Weltanschauung , kombiniert mit einer hohen Geburtenrate führt zu einem Verteilungsproblem .

    Was machen all die zornigen jungen Muslims in der 3. und 4. Welt ? Die werde sich gegenseitig zerfleischen .
    Genau das ist der angesprochene Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Den Koran hab ich gelesen. :-)
  6. #25

    da hat ...

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    "Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfniß zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus."

    Arthur Schopenhauer
    ... der schopenhauer aber ziemlich recht.

    zwar ist die bibel literarisch auch kein bringer, aber wenigstens hat sich der großteil der menschheit, die in christlichem glauben erzogen wurde (oder die geburt sie mit diesen glauben ausgestattet hat...wie man es denn sehen mag), von der idee, die message dieses buches mit brutalität, hass, intoleranz, und waffengewalt anderen menschen und kulturen überszustülpen, ziemlich emanzipiert.

    ok, ja, auch im christlichen glaubensbereich gibts noch vollpfosten, die die worte einer legendensammlung als ihre oberste lebensmaxime betrachten, und meinen, das müssten die anderen auch so beherzigen, doch sind diese durchaus zu vernachlässigen.

    die vollpfosten, welche dem islam als einizg (un)heilbringende märchenerzählung huldigen, sind allerdings quantitativ ne riesenmenge an vollpfosten...und qualitativ meist auch richtig gute vollpfosten, da es an bildung in den islamisch geprägten teilen der welt ja nur so mangelt (was auch mit absicht so ist).

    uuund nochmal zum mitmeißeln, für alle, die etwas langsam mit ihren synapsen umgehen -- der islam ist KEINE friedliche religion. is er nich!!
  7. #26

    Bauchgefühl gegen repräsentative Umfragen

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    Wenn man sagt dass eine unpopuläre, von Besatzern installierte Regierung sich nicht lange gegen eine fanatische Volksgruppe - die großen Mengen der Bevölkerung hinter sich weiß - halten können wird... ist das dann ein Vorurteil, oder einfach gesunder Menschenverstand?
    Das ist dann schlicht Unkenntnis über die erhobenen Fakten und Meinungen.

    Die Afghanen lehnen die Taliban nach repräsentativen Umfragen mit bis über 90% ab, und die afghanische Nordallianz, die sich im Bürgerkrieg mit den Taliban befand und dann durch den Westen unterstützt wurde, hat eine gänzlich andere Ausgangsposition als vorher.

    Und die bisherige Regierung wird immer noch mit weitem Abstand einer der Taliban vorgezogen.

    Aber es wird ja gerne den Afghanen die eigene Meinung oktroyiert.
  8. #27

    sehr gut

    Zitat von ogs Beitrag anzeigen
    Genau das ist der angesprochene Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Den Koran hab ich gelesen. :-)
    dann lassen Sie die Bomber betanken , wir machen Politik .
  9. #28

    Zitat von Twanger Beitrag anzeigen
    Die Frauen sollten nicht das Land hinter sich lassen, sondern die "Religion", die für all das verantwortlich ist.
    Weil es als atheistische Frau so viel angenehmer ist, wenn man misshandelt wird und die Menschenrechten nicht für einen gelten?

    Am besten verlassen ALLE Mädchen und Frauen dieses Land. Dann hat sich dieses Problem innerhalb von einer Generration erledigt!
  10. #29

    Schöne Hinterlassenschaften

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus Furcht vor einer erneuten Machtübernahme der Taliban kehren immer mehr junge, gut ausgebildete Frauen Afghanistan den Rücken. Wenn 2014 die ausländischen Truppen das Land verlassen, könnte sich die Situation der weiblichen Bevölkerung nochmals verschlechtern, warnen Frauenrechtlerinnen.

    Angst vor Taliban: Junge Frauen verlassen Afghanistan - SPIEGEL ONLINE
    Was haben denn eigentlich all die fremden Soldaten hinterlassen, wollte man denn nicht dort die Freiheit für die Frauen bringen?
    Liebe Amis und Handlanger, eure mundvollen Versprechungen haben sich wie eine Seifenblase aufgelöst.
    Nun bekommen die Frauen, aber auch viele andere Menschen in Afghanistan wieder Angst vor den Koranschülern/Taliban.
    Religionen sind auf der ganzen Welt kein Hort des Friedens, sondern nur der Macht, wo sie nicht an einer Leine genommen werden, da zeigen sie ihr wahres Gesicht.
    Aber das kennen auch wir von unserer Religion, hätten wir hier nicht die Zeit der Aufklärung durchlaufen, so würden sie hier auch noch ihre Macht aufs äußerste ausspielen.
    Eine gesellschaftliche Weiterentwicklung ist mit keiner Religion zu machen, sie müssen schon dazu gezwungen werden.
    Und wenn in paar Jahren die fremden Soldaten abziehen, dann hinterlassen sie erneut ein gesellschaftliches Mittelalter.
    HR