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Angst vor Taliban: Junge Frauen verlassen Afghanistan
Getty ImagesAus Furcht vor einer erneuten Machtübernahme der Taliban kehren immer mehr junge, gut ausgebildete Frauen Afghanistan den Rücken. Wenn 2014 die ausländischen Truppen das Land verlassen, könnte sich die Situation der weiblichen Bevölkerung nochmals verschlechtern, warnen Frauenrechtlerinnen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...835482,00.html
- #20 27.05.2012 18:37 von
Stimmt schon, aber Frauen... MIT Ausbildung... OHNE Männer... OHNE ein trotz Emigration ungebrochenes nationales Ego samt Verachtung für System und Werte ihrer Gastgeber... ich weiß nicht ob es besser wäre, aber zumindest wäre es eine Abwechslung.
Ja. Wenn denn mal alle Frauen gehen wollten. Oder gehen könnten. Bloß weil ein Mädchen zur Schule gehen darf, heißt das ja nicht, dass Papi nicht den Reisepass verwahrt. Vom Geld gar nicht mal zu reden.
Abgesehen davon werden IMMER genug bleiben, um als Gebärmaschinen für die nächste Generation menschlicher Feuerwerkskörper herhalten zu können. Die DDR war schließlich auch kein Paradies, aber zwischen Gründung und Mauerbau sind auch nicht 100% der Bevölkerung abgewandert. Mal davon abgesehen, dass viele Frauen wohl gar nicht die Möglichkeit oder Kentnisse hätten, mal eben zu packen und in ein fremdes Land zu emigireren: Manchmal sind Wurzeln stärker als der Drang nach Freiheit und Selbstverwirklichung. Manchmal machen beide Dinge sogar Angst. Und manchmal liebt man sein Land, egal was für Arschlöcher an der Spitze sitzen (werden). - #21 27.05.2012 18:39 von
- #22 27.05.2012 18:40 von
- #23 27.05.2012 18:43 von
Warum
Warum "könnte" sich die Situation von Frauen verschlechtern? Ich glaube, da macht man sich etwas vor. Was nach dem Truppenabzug aus Afghanistan passieren wird, ist doch mehr oder weniger allen klar. Nur ist diese Wahrheit ziemlich bitter.
Also die Truppen länger in Afghanistan halten? Aus meiner Sicht wäre das falsch. Denn auch in den vergangenen Jahren hat man im Grunde nichts Nachhaltiges erreicht.
Afghanistan ist ein Dilemma, das einen nur traurig machen kann. Ich denke, man wollte dort den Menschen wirklich mit guten Absichten helfen, auch wenn das mit Sicherheit nicht das einzige Motiv für die Intervention dort war. Und viele Menschen wollen und wollten diese Hilfe vermutlich auch. Leider sind es anscheinend nicht genug. Nirgendwo als in Afghanistan kann man aus meiner Sicht besser sehen, dass man nicht von außen helfen kann, wenn diese Hilfe nicht von innen von der überwiegenden Bevölkerung nachhaltig gewünscht wird. - #24 27.05.2012 18:44 von
- #25 27.05.2012 18:46 von
da hat ...
... der schopenhauer aber ziemlich recht.
zwar ist die bibel literarisch auch kein bringer, aber wenigstens hat sich der großteil der menschheit, die in christlichem glauben erzogen wurde (oder die geburt sie mit diesen glauben ausgestattet hat...wie man es denn sehen mag), von der idee, die message dieses buches mit brutalität, hass, intoleranz, und waffengewalt anderen menschen und kulturen überszustülpen, ziemlich emanzipiert.
ok, ja, auch im christlichen glaubensbereich gibts noch vollpfosten, die die worte einer legendensammlung als ihre oberste lebensmaxime betrachten, und meinen, das müssten die anderen auch so beherzigen, doch sind diese durchaus zu vernachlässigen.
die vollpfosten, welche dem islam als einizg (un)heilbringende märchenerzählung huldigen, sind allerdings quantitativ ne riesenmenge an vollpfosten...und qualitativ meist auch richtig gute vollpfosten, da es an bildung in den islamisch geprägten teilen der welt ja nur so mangelt (was auch mit absicht so ist).
uuund nochmal zum mitmeißeln, für alle, die etwas langsam mit ihren synapsen umgehen -- der islam ist KEINE friedliche religion. is er nich!! - #26 27.05.2012 18:49 von
Bauchgefühl gegen repräsentative Umfragen
Das ist dann schlicht Unkenntnis über die erhobenen Fakten und Meinungen.
Die Afghanen lehnen die Taliban nach repräsentativen Umfragen mit bis über 90% ab, und die afghanische Nordallianz, die sich im Bürgerkrieg mit den Taliban befand und dann durch den Westen unterstützt wurde, hat eine gänzlich andere Ausgangsposition als vorher.
Und die bisherige Regierung wird immer noch mit weitem Abstand einer der Taliban vorgezogen.
Aber es wird ja gerne den Afghanen die eigene Meinung oktroyiert. - #27 27.05.2012 18:55 von
- #28 27.05.2012 18:57 von
- #29 27.05.2012 18:58 von
Schöne Hinterlassenschaften
Was haben denn eigentlich all die fremden Soldaten hinterlassen, wollte man denn nicht dort die Freiheit für die Frauen bringen?
Liebe Amis und Handlanger, eure mundvollen Versprechungen haben sich wie eine Seifenblase aufgelöst.
Nun bekommen die Frauen, aber auch viele andere Menschen in Afghanistan wieder Angst vor den Koranschülern/Taliban.
Religionen sind auf der ganzen Welt kein Hort des Friedens, sondern nur der Macht, wo sie nicht an einer Leine genommen werden, da zeigen sie ihr wahres Gesicht.
Aber das kennen auch wir von unserer Religion, hätten wir hier nicht die Zeit der Aufklärung durchlaufen, so würden sie hier auch noch ihre Macht aufs äußerste ausspielen.
Eine gesellschaftliche Weiterentwicklung ist mit keiner Religion zu machen, sie müssen schon dazu gezwungen werden.
Und wenn in paar Jahren die fremden Soldaten abziehen, dann hinterlassen sie erneut ein gesellschaftliches Mittelalter.
HR
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