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Angst vor Religionskrieg in Syrien: Rims gefährliche Lüge für den Frieden

REUTERSEine junge Syrerin verfolgt einen riskanten Plan, um einen Religionskrieg in ihrem Land zu verhindern. Die Aktivistin gibt sich als Alawitin aus. Eine Lüge, mit der sie die Minderheit vor Racheakten sunnitischer Rebellen schützen will.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...849060,00.html
  1. #10

    Zitat von rst2010 Beitrag anzeigen
    soweit ich weiß, nennt der koran diejenigen ungläbige, die an keinen oder an mehrere götter glauben. die anhänger der montheistischen religionen judentum und christentum - von denen mohammed zumindest inspiriert wurde - sind keine ungläubigen.
    Nicht bei den Wahabbiten bzw. Salafisten.
    Die legen alles aus wie die es möchten.
    P.S. Drei Gelehrte haben mindestens 4 Meinungen.
  2. #11

    Zitat von mr_supersonic Beitrag anzeigen
    Ich finde es traurig, dass Russland, Iran und China die Religionsgruppen aufeinanderhetzen, indem immer wieder von der Bedrohung durch Racheakte in einem Post-Assad-Syrien geredet wird.
    Es gibt auf beiden Seiten aktive und passive Menschen, aber dass Assad Wohnviertel im eigenen Land bombardieren lässt und Demonstrationen zusammenschiessen lässt, ist mehr als markant um die Natur dieses Diktators zu verstehen.
    Mir ist schleierhaft, wie Menschen immernoch denken können, Assad stünde für Stabilität....
    Er steht für stabile unterdrücken.
    was auch stabilitäet ist
  3. #12

    Eigentlich richtig

    Zitat von shishi88 Beitrag anzeigen
    Diesen Beitrag von Raniah Salloum finde ich gut. Die mutige Syrerin "Rim" gehört zu den Aktivisten, die den Aufstand friedlich und unbewaffnet unterstützen. Sie hat .....
    Eigentlich teile ich Ihre Meinung, mit ein Unterschied: erst müssen wir Assad loswerden.
  4. #13

    Zitat von abc-xyz Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich wird die anti-türkische PKK für Assad und gegen die FSA kämpfen, schließlich ist die FSA recht stark verbandelt mit der Türkei. Dabei spielt der "Glaube" bei der PKK mal gar keine Rolle. Sie selber ist bei nicht wenigen Kurden genauso "beliebt" wie die FSA bei den Alewiten.

    Das hat mal gar nichts zu sagen und wird auch durch sogenannten äußeren Kräfte nicht anders sein. Der .....
    Wirklich schlimm ist s ansich für die Kurden..
    VOn den TÜrken unterdrückt und verfolgt, von Assad entrechtet unterdrückt und verfolgt....
    EIgentlich können sie dort neimanden unterstützen
  5. #14

    Zitat von mr_supersonic Beitrag anzeigen
    Ich finde es traurig, dass Russland, Iran und China die Religionsgruppen aufeinanderhetzen, indem immer wieder von der Bedrohung durch Racheakte in einem Post-Assad-Syrien geredet wird.
    Es gibt auf beiden Seiten aktive und passive Menschen, aber dass Assad Wohnviertel im eigenen Land bombardieren lässt und Demonstrationen zusammenschiessen lässt, ist mehr als markant um die Natur dieses Diktators zu verstehen.
    Mir ist schleierhaft, wie Menschen immernoch denken können, Assad stünde für Stabilität....
    Mir ist schleierhaft wie Sie immer noch naiv denken können, dass wenn Assad weg ist, alles besser wird.
    Es ist außerdem traurig, dass die USA, TR und die Golfstaaten diesen Konflikt mit Waffen weiter einheizen. es ist auch traurig wie sich die FSA Brigaden Namen von Gruppen geben, die in der Vergangenheit gegen Schiiten gekämfpt haben.
  6. #15

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine junge Syrerin verfolgt einen riskanten Plan, um einen Religionskrieg in ihrem Land zu verhindern. Die Aktivistin gibt sich als Alawitin aus. Eine Lüge, mit der sie die Minderheit vor Racheakten sunnitischer Rebellen schützen will.

    Aktivisten kämpfen in Damaskus gegen Syriens drohenden Religionskrieg - SPIEGEL ONLINE
    Die Alawiten sind Schiiten und gelten bei vielen Moslems als Sekte, sogar als Ungläubige. Sie zeichnen sich durch Toleranz gegen andere Religionen aus, was allein für sich sie schon bei vielen konservativen Moslems (Salafisten) verdächtig macht. Ihre eigene Auslegung des Korans - eher gemäßigt - ist ein weiterer Minuspunkt bei vielen Moslems. Allein die Tatsache, daß der Herrscher des Landes Assad heißt und ein Gegner Israels sowie ein verbündeter Irans ist, reicht aus, um im Westen Sympathie für die Aufständischen zu erzeugen bis hin zur aktiven Unterstützung.
    Doch für was stehen die Rebellen? Für Demokratie? Wohl kaum, ist doch das salafistische Saudi-Arabien ein Unterstützer der sunnitischen Aufständischen, die mit Sicherheit alles wollen, nur keine Demokratie. Der Religionskrieg ist bereits in Gange; die Rebellen bedienen sich der gleichen schrecklichen Instrumentarien, wie der Despot Assad - Massenhinrichtungen und Folter. Warum der eine der Böse sein soll und die anderen die Guten, erschließt sich mir nicht. Die Alawiten kämpfen mehr als nur um den Machterhalt - sie kämpfen gegen ihre physische Vernichtung. Der Krieg wird eher noch grausamer, ein zweites Irak läßt grüßen.
  7. #16

    Zitat von 7eggert Beitrag anzeigen
    Und damit die Minderheit doch nicht vor der Rache geschützt ist, kommt das hier auf der Titelseite?
    Diejenigen, die Rache an den Alewiten nehmen, werden vermutlich nicht Spiegel lesen. Und wenn doch, haben sie mit dem Artikel gleich mal was zum Nachdenken.

    Und weitererzählen lässt sich das auch nicht so einfach: "Passt auf Helfer auf, die sich als Alawiten ausgeben, aber Sunniten sind. Die wollen nur, dass ihr keine Rache an Alawiten nehmt." ... :D
  8. #17

    Zitat von abc-xyz Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich wird die anti-türkische PKK für Assad und gegen die FSA kämpfen, schließlich ist die FSA recht stark verbandelt mit der Türkei. Dabei spielt der "Glaube" bei der PKK mal gar keine Rolle. Sie selber ist bei nicht wenigen Kurden genauso "beliebt" wie die FSA bei den Alewiten.

    Das hat mal gar nichts zu sagen und wird auch durch sogenannten äußeren Kräfte nicht anders sein. Der ganze Konflikt fußt einzig und allein darauf, dass sich Alewiten eine unverhältnismäßig hohen Vorteil in den syrischen Gesellschaft erschlichen und ermordet haben, während sunnitische Araber die "untere Kaste" bilden. Dafür brauchen sie keine äußeren Kräfte, dass ....
    sehr gut geschildert, die christen wurden und werden ausgenutzt von assad, assad geht es wenig um die rechte der christen, genausowenig ist von der haltung syriens zu israel zu halten, es ist nicht mehr als "muskelspielchen zu zeigen"! hafiz al-assad hat gerne dieses spiel gespielt!
    zum anderen punkt: es ist zu bezweifeln, ob überhaupt PKK-kämpfer an der seite assads kämpfen und wenn ja, dann muss man sehen, wie viele es sind! es ist tatsache, dass viele kurden sich von der PKK und der "tochter" PYD abwenden, was man auch an den letzten wahlen in der türkei sieht, denn dort haben sehr viele kurden für die partei erdogan´s gewählt! die syrischen kurden sehen die PKK ebenso mit sehr sehr kritischen blicken! mir ist es ein rätsel, woher der forist derartige meldungen hat und solche behaptungen aufstellen kann!
  9. #18

    Zitat von mr_supersonic Beitrag anzeigen
    Ich finde es traurig, dass Russland, Iran und China die Religionsgruppen aufeinanderhetzen, indem immer wieder von der Bedrohung durch Racheakte in einem Post-Assad-Syrien geredet wird.
    Ich finde es traurig das es im Grunde jeder weiß das so was passieren kann, auf Grund der Vergangenheit dafür benötigt es kein Russland, Iran und China. Ich finde es aber noch viel trauriger das niemand etwas unternommen hat als in Syrien Frieden war. Da gab es keine Sanktionen gegen Assad, da gab es keine Embargos. Da hätte man Assad diplomatisch Unterdruck setzen können ohne die Bevölkerung mit Waffen zu beliefern.

    Mir ist schleierhaft, wie Menschen immernoch denken können, Assad stünde für Stabilität....
    Weil Stabilität nicht gleich Gerechtigkeit sein muss. Man brauch sich doch nur mal die Vergangenheit an schauen. Es braucht erst Stabilität um Gerechtigkeit herbei zu führen. Das Problem ist das Stabilität nicht zwingen Gerechtigkeit mit sich bringt. Aber in der Stabilität lassen Verhandlungen führen ohne das man das Volk bewaffnen muss. Dies hat man leider verstreichen lassen.
  10. #19

    Stimmt nicht ganz...

    Zitat von rst2010 Beitrag anzeigen
    soweit ich weiß, nennt der koran diejenigen ungläbige, die an keinen oder an mehrere götter glauben. die anhänger der montheistischen religionen judentum und christentum - von denen mohammed zumindest inspiriert wurde - sind keine ungläubigen.
    Ich habe eine Übersetzung des Qorans gelesen und Anderes erfahren. Die Juden und Christen werden im Qoran "die Leute des Buches" genannt. Aus einem mir unerklärlichen Grund, betrachtet der Qoran die "Leute des Buches" als Feinde des Propheten, die bekämpft und bestraft werden müssen. Daher empfehle ich Ihnen auch, eine Übersetzung des Qorans zu lesen. Es erspart viele Diskussionen.








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