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Angst vor neuer Hungerkrise: Sojapreis steigt in bedenkliche Höhe

REUTERSDie Preise für Sojabohnen nähern sich rasant ihren Rekordständen von 2007 und 2008, der Zeit kurz vor dem Zusammenbruch der Finanzmärkte. Damals hatten die dadurch ausgelösten hohen Lebensmittelpreise weltweit für Unruhen gesorgt und die Sorge vor der Wiederkehr der Krise wächst.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830604,00.html
  1. #10

    Zitat von magellan11 Beitrag anzeigen
    "Für die Verteuerung sind vor allem Dürren und Ernterückgänge in Lateinamerika sowie steigende chinesische Importe verantwortlich."

    Das kann nicht sein! Das müssen - wie immer - Spekulanten sein! Warum fehlt dieser wichtige Begriff? Warum steht in der Überschrift nicht "Spekulanten treiben den Soja-Preis hoch"?
    Keine Sorge, Heiner Geißler wird's schon rechtzeitig korrigieren, und dann können wir wieder beruhigt Bio-Sprit tanken, qua "Energiewende" das Klima versauen, usw., denn wir wissen dann: Es waren - wie immer - nur die "Spekulanten". Und wer noch einen drauflegen will für die reine Seele, der kaufe ein Päckchen Kaffee "zum fairen Preis" (der im Geldbeutel irgend eines cleveren PR-Experten landet).

    WIr wollen eben belogen werden.
  2. #11

    E10

    Zitat von ginlai Beitrag anzeigen
    Tja, irgendwo muss das Zeug für unser "umweltfreundliches" E10 schliesslich herkommen.
    Ich bin ehrlich gesagt nicht genau im Bilde, was das betrifft. Aber ich vermute stark, das sich ein Anbau von Mais vor allem deswegen mehr lohnt, weil das für Biokraftstoffe benötigt/gefördert und besser bezahlt wird.
    Ethanol wird vor allem aus Zuckerrüben und Weizen gewonnen, nicht aus Weizen. Ich tanke nur noch E10. ist mir lieber wenn deutsche Bauern einen Teil meines Geldes bekommen und nicht mehr alles die arabischen Ölscheichs. Außerdem sind die Lebensmittelpreise historisch gesehen sowieso viel zu günstig.

    Dann gibt es noch das Märchen das in Afrika Menschen hungern würden, weil bei uns Rohstoffe zu Kraftstoffen statt Lebensmittel verarbeitet werden.

    Die Wahrheit ist das die billigen Lebensmittel aus der EU, Afrika mehr schaden als nutzen!
  3. #12

    wenn mich diese Meldung nicht in Panik versetzt?
  4. #13

    _

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Tja, aus den USA und den Entwicklungs- und Schwellenländern schon mal nicht, das verbietet die EU.
    Was faktisch wirkungslos ist, denn das führt lediglich dazu dass anstatt das die ihre Nahrungsfelder dazu benutzen wir das mit unseren tun und die nicht mehr angebaute Nahrung dann von denen kaufen.

    Damit fallen effektiv genauso viele Felder weg wie wenn die ihre umstellten und wir dann von denen kaufen.
  5. #14

    Glücklich und gesund leben! Unerwünschte Kalorien verbrennen! Jetzt E10 Tanken!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Preise für Sojabohnen nähern sich rasant ihren Rekordständen von 2007 und 2008, der Zeit kurz vor dem Zusammenbruch der Finanzmärkte. Damals hatten die dadurch ausgelösten hohen Lebensmittelpreise weltweit für Unruhen gesorgt und die Sorge vor der Wiederkehr der Krise wächst.

    Angst vor neuer Hungerkrise: Sojapreis steigt in bedenkliche Höhe - SPIEGEL ONLINE
    Zögern auch sie nicht, jetzt tatkräftig, die Weltbevölkerung vor der schleichenden Verfettung zu bewahren!
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    MfG
  6. #15

    Noch viel schlimmer

    Zitat von G2c Beitrag anzeigen
    Sie opfern Menschenleben für die Schwachsinnreligion, mit dem Tanken von Biokraftstoffen etwas Gutes für unseren göttlichen Planeten getan zu haben.
    Aus deren Sicht gibt es ja eh viel zu viele Menschen auf dem Planeten. Da ist es nur konsequent mit dem eigenen Tankvorgang Andere zum Tode zu verurteilen.
  7. #16

    nicht ganz

    Zitat von donquichotte2012 Beitrag anzeigen
    Mais ist Biogaslieferant
    Das ist das Geheimnis
    In den USA ist es Ethanol. Da sind gerade Subventionen nicht verlängert worden, betrifft etwa 45 cent die Gallone.

    Ist aber auch wieder ein total toller Artikel. Die alte Ernte steigt im Preis, weil die Ernten tatsächlich schlechter ausgefallen sind. Die neue Ernte liegt nach wie vor nur bei etwa 13,50$.
    Eine ähnliche Situation liegt im CBOT Corn vor.
    Hohe Preise dürften die Flächennutzung zu Gunsten von Soja ändern, mal sehen was das USDA nächste Woche glaubt...
  8. #17

    Zitat von snickerman Beitrag anzeigen
    Super, wenn man doch jetzt viel Geld für Soja bekommen würde?
    Oder bleibt die ganze Preissteigerung bei den Zwischenhändlern hängen?
    Oder bekommen die US-Bauern für Mais mehr Subventionen?.
    Ethanol heisst das Zauberwort! Oder auch 'Bio'sprit.
  9. #18

    Diese ganze Energiemais-Pflanzerei

    ist eine solche Riesensauerei, dass einem die Worte fehlen. Man kann wirklich nur auf eine höhere Gerechtigkeit hoffen, die diese Wahnsinnigen treffen möge, die die Nahrungsmittel mit der Energiegewinnung vernüpft haben.
  10. #19

    Zitat von besserbescheidwisser Beitrag anzeigen
    Ethanol wird vor allem aus Zuckerrüben und Weizen gewonnen, nicht aus Weizen. Ich tanke nur noch E10. ist mir lieber wenn deutsche Bauern einen Teil meines Geldes bekommen und nicht mehr alles die arabischen Ölscheichs. Außerdem sind die Lebensmittelpreise historisch gesehen sowieso viel zu günstig.
    Unbedingt. Vor allem für die Dritte Welt. Die sollen sich da mal nicht so anstellen mit ihrer Armut.


    Zitat von besserbescheidwisser Beitrag anzeigen
    Dann gibt es noch das Märchen das in Afrika Menschen hungern würden, weil bei uns Rohstoffe zu Kraftstoffen statt Lebensmittel verarbeitet werden.
    Genau, die hungern, weil du noch zuwenig Lebensmittel vertankst. Ganz bestimmt wird das der richtige Zusammenhang sein. Je mehr Lebensmittel wir vertanken, desto besser für die Hungernden! Das ist doch völlig logisch. Davon lass ich mich auch gar nicht abbringen.


    Zitat von besserbescheidwisser Beitrag anzeigen
    Die Wahrheit ist das die billigen Lebensmittel aus der EU, Afrika mehr schaden als nutzen!
    Genau so ist es und das muss auch den Hungernden endlich nähergebracht werden, dass die Lebensmittel noch viel zu billig sind und sie nicht so prassen sollen.








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