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Angst vor Kettenreaktion: Europa fürchtet den Griechenland-Infarkt

Was wird aus den griechischen Schulden?*Heftig wie nie zuvor diskutiert Europa über eine Umschuldung des Fast-Pleitestaats. Der radikale Schritt würde dem Land einen Neustart ermöglichen, doch für den Rest des Kontinents birgt er enorme Risiken.*

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...757898,00.html
  1. #1

    Super!

    Finde ich gut. Dann leiht keiner mehr dem Fiskus Geld und unsere Häuptlinge müssen endlich die gewohnheitsmäßigen Wahlgeschenke auf Kosten künftiger Generationen einstellen.
  2. #2

    Schulden ohne Ende bis zur Währungsreform...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was wird aus den griechischen Schulden?*Heftig wie nie zuvor diskutiert Europa über eine Umschuldung des Fast-Pleitestaats. Der radikale Schritt würde dem Land einen Neustart ermöglichen, doch für den Rest des Kontinents birgt er enorme Risiken.*

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...757898,00.html
    "Umschuldung" bedeutet in diesem (und weiteren noch folgenden Fällen) doch nur, dass eine weitere, zusätzliche Schuldenaufnahme ermöglicht würde, möglichst zu etwas günstigeren Zinsen. Denn ohne weitere Schuldenmacherei kann doch fast kein Staat mehr existieren.
  3. #3

    Sven Böll

    Wer auf Sven Böll gehört hätte, hätte sicher einige Griechenlandanleihen im Depot. Haben sie welche? Ich denke eher nicht....
    Bitte nicht so pessimistisch. Das wird schon mit dem Euro. Merkel zahlt bis Deutschland selbst pleite ist und Europa lebt.
  4. #4

    ...

    Was bleibt bei realistischer Betrachtung noch als Lösung übrig...
    Meiner Meinung nach nur eine radikale Vorgehensweise, nämlich eine Währungsreform des Euro, der Tauschkurs sollte bei drei zu eins liegen. Besser ist ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
  5. #5

    Keine Überraschung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was wird aus den griechischen Schulden?*Heftig wie nie zuvor diskutiert Europa über eine Umschuldung des Fast-Pleitestaats. Der radikale Schritt würde dem Land einen Neustart ermöglichen, doch für den Rest des Kontinents birgt er enorme Risiken.*

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...757898,00.html
    Daß es so kommen mußte, davor haben Wissenschaftler schon vor der geplanten Aufnahme der Griechen in den Euro-Raum gewarnt.
    Das geht weiter über Portugal, Spanien, Italien. Irland war möglicherweise eine Überraschung, weil überall hochgelobt.
    Gefälschte Bilanzen werden heute vorgeschoben. Ich muß nach wie vor sagen, es war bekannt und keine der Regierungen kann wirklich überrascht sein. Sie haben es ganz einfach darauf ankommen lassen.
    Es waren politische Entscheidungen, die wirtschaftlich in keiner Weise begründbar waren.
    Und der dadurch viel gepriesene Export D in diese Länder wirft Fragen auf.
    Wer würde jemanden Waren liefern, wohlwissend, daß dieser sie nicht bezahlen kann? In Wirtschaft und Privatleben nun wirklich niemand. Im Grunde finanziert D als vielgepriesenes Exportland seine Warenlieferungen in diese Länder selbst. Da könnten wir diese Waren gleich behalten.
    Eine Umschuldung würden wir wiederum bezahlen. Wie lange soll das noch gehen. Bis wir selbst pleite sind???
  6. #6

    ...

    Wenn die Griechen nicht mehr weiter wissen, dürfen die uns gerne Kreta verkaufen. So eine Urlaubsinsel als 17. Bundesland wäre doch auch mal ganz nett. :-)

    Im Ernst, wir sollten aufpassen, daß uns das gleiche nicht auch passiert ... so in 10 oder 15 Jahren.
    Bei unserem Schuldenstand und der demografischen Entwicklung (weniger Steuerzahler, mehr Ausgaben für Renten- und Krankenversicherung) sehe ich eher Sturmwolken am Horizont als einen Silberstreifen.
  7. #7

    dämliche Frage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was wird aus den griechischen Schulden?*Heftig wie nie zuvor diskutiert Europa über eine Umschuldung des Fast-Pleitestaats. Der radikale Schritt würde dem Land einen Neustart ermöglichen, doch für den Rest des Kontinents birgt er enorme Risiken.*

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...757898,00.html
    Also was für eine dämliche Frage, wirklich! Seit Jahren werden die Probleme benannt, aber die Politik macht weiter wie bisher und die Medien belächeln das ganze und unterstützen die Politik.
    Europa ist Pleite, die Schulden müssen von den Gläubigern abgeschrieben werden. Wenn ich als Privatperson jemand Geld leihe, der ständig mehr ausgibt als er einnimmt und sich nur über Kredite finanziert und umschuldet, dann brauche ich mich nicht wundern, wenn ich mein verliehenes Geld nie wieder sehe.
    Wenn Schulden generell NIE zurück gezahlt werden müssen sondern nur der Zins bedient werden muß (wie das bei Staaten generell so ist), dann frage ich mich, warum der Spiegel erst jetzt diese Frage stellt!
    Das die Medien einen solchen Zusammenhang seit Jahren ständig ignorieren, ist einfach unbegreiflich, es sei denn wir haben eine Mediengleichschaltung, wie von Angela Merkel zu Beginn der Finanzkrise eingefordert worden ist.
  8. #8

    Griechenlans Schulden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was wird aus den griechischen Schulden?*Heftig wie nie zuvor diskutiert Europa über eine Umschuldung des Fast-Pleitestaats. Der radikale Schritt würde dem Land einen Neustart ermöglichen, doch für den Rest des Kontinents birgt er enorme Risiken.*

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...757898,00.html
    Das kann man vergessen wer 15 bis 20% Zinsen zahlen soll ist in 2 Monaten pleite. Woher sollen die Zinszahlungen denn kommen bei der Verschuldung? Die Staaten allgemein sind in die Falle der Banken, Versicherungen und Hegedfonds geraten. Um Staaten eine Chance zu geben müssen alle Staaten das Zinssystem aufgeben dann darf nirgendwo mehr Zins gezahlt werden. Nur dann können Staaten sich nach Jahren entschulden Aber so geht einer nach dem anderen früher oder später Pleite. Als erstes macht Griechenland en Anfang dann volgt Irland danach Portugal und so weiter. Ach Deutschland ist dann auch bald drann.
  9. #9

    zahlt sowieso

    Der deutsche Steuerzahler zahlt sowieso an die (deutschen) Banken, entweder direkt oder über den Rettungsschirm oder über die EZB. Alle drei Wege sind ja schon erprobt. Bankster sein muss Spaß machen: Nullzinsen Geld bekommen und folglich die volle Zinsdifferenz einstreichen. Verluste und Risiken in Bad Banks auslagern und dem Staat aufhalsen. Kreditausfälle über den Rettungsschirm verhindern. Riesenboni einstreichen und sich kaputt lachen.


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