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Angst um Griechenland: Fonds stoßen Euro-Anlagen ab
DPADas Griechen-Drama alarmiert die Finanzwelt, bei Geldprofis wächst die Sorge um die europäische Währungsunion. Laut "Financial Times" ändern große Fonds nun ihre Strategie: Sie verkaufen im großen Stil Euro-Anlagen. "Unseren letzten Euro haben wir am 15. Mai verkauft", sagt ein Investor.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...835237,00.html
- #40 25.05.2012 14:40 von
ESM verabschieden wäre fahrlässig
wenn unsere Parteien jetzt noch den ESM verabschieden, dann zerstören sie die wirtschaftliche Basis des Euro und auch der Bundesrepublik. Wie die CDU, die SPD und die Grünen das später ihren Wählern verkaufen wollen, ist rätselhaft. Diese fass ohne Boden namens Griechenland reisst die ganze EU in ein Desaster. Und nachdem man so gut wie alle EU-Verträge gebrochen hat, erhebt sich auch die Frage nach einer juristischen Verantwortung.
- #41 25.05.2012 14:45 von
ich hatte mal 70.000 DM in den USA angelegt Kurs DM/USD 3,14 - die mußte ich jetzt
- #42 25.05.2012 14:48 von
- #43 25.05.2012 14:49 von
Wir müssen raus!
Zuerst wir - dann sackt der Resteuro um ein Drittel. Dann, in 2. Stufe, die noch eingermassen Gesunden. Übrig bleibt für die PIIGS die Ein-Drittel-Parität: So werden sie wieder wettbewerbsfähig.
- #44 25.05.2012 14:50 von
Kommt der dritte Weltkrieg?!
Weil, wenn wir in den nächsten 3-6 Monaten den Euro/Dollat-Kurs im Verhältnis 1:1 bekämen, dann macht die deutsche Wirtschaft, nachdem sie Europa fertig gemacht hat, die ganze Welt zur Schnecke.
Die deutschen Maschinenbau, Chemie und Autoindustrie reiben sich schon die Hände und die Kunden im $-Raum auch. - #45 25.05.2012 15:01 von
- #46 25.05.2012 15:09 von
Die Angst geht um
Ist das nur wieder eine Art der Spekulation an der Finanzmärkten, oder ist das die reale Einschätzung zur europäischen Wirtschaft und Finanzpolitik?
Oh je, was haben unsere Politiker da nur angestellt, der €uro sollte mal eine Erfolgsgeschichte werden und nun geht es nur noch Berg ab.
Versagt haben die EU Politiker, sie hätten wenier an ihre schnellen Gewinne denken sollen, sondern Europa auf wirtschaftlich gute Beine stellen müssen.
Es reicht eben nicht aus wenn man nur einen Leuchturm errichtet, die gesamte Gemeinschaft müsste wirtschaftlich und finanziell gut aufgestellt sein, aber da jeder nur an sich denkt, so rollt eben alles nur noch Berg und scheint im Kaos zu enden.
Wie sollen Länder aus ihrer finanziellen Krise jemals wieder herauskommen, wenn man durch totales Sparen das wirtschaftliche Leben kaputt macht? - #47 25.05.2012 15:16 von
- #48 25.05.2012 15:46 von
Wieder mal der Marshallplan
Wieder dieses elendige Buch. Der Autor hat nicht begriffen das ein kriegszerstörtes Land mit Hilfe einfacher Wiederaufbauarbeiten und einem riesigen Potential an Facharbeitern + Innovativer Ideen dank militärischer Forschung, etwas ganz anderes ist, als ein Staat ohne ein Mindestmaß an Struktur.
Griechenland braucht keinen Marshallplan, keine Konjunkturhilfe oder sonstwie Unmengen Bares. Griechenland braucht Bürger und Verantwortliche, mit einer neuen Einstellung zum Staat.
Solarenergie gibt es wesentlich effizienter in der Sahara. Abgesehen davon, wird es nur kurzfristig Arbeitsplätze schaffen.
Griechenland braucht ein gutes Schulsystem, welches innovative Ideen fördert. Staatliche Förderung von Innovationen in Griechenland, nicht Ideen von außerhalb. Ein effektives und gerechtes Steuersystem. Keine Korruption. usw.
Aber als allererstes muß Griechenland auf die Größe geschrumpft werden, welches ihm angemessen ist. Das muß/wird der Markt von selber tun. Ein Umtasch a la 2:1 ist Unsinn. Das wird sich später selbst einpendeln.
Mein Tipp:
Legen sie das Buch unter einem Tischbein, wenn er wackelt, da ist es nutzvoll aufgehoben. - #49 25.05.2012 17:43 von
Vom Kopf zu den Füßen denken
"Der" Grieche vertraut seinen Staatslenkern nicht, weil er um deren korruptive Gesinnung weiß. Folgerichtig stellt sich die Mentalität ein: "Warum soll ich denen das Geld in den Allerwertesten schieben?" Solange die Führung kaputt und korrupt ist, solange wird das griechische Staatswesen weder genesen, noch willige Steuerzahler finden. Ähnlich wird ja hierzulande argumentiert, allerdings unter gänzlich anderer Voraussetzung: "Die können mit Geld nicht umgehen, also rette ich es vor dem Zugriff des Fiskus'". Zwei Seiten derselben Medaille: immer gibt es einen guten Grund, die Wurzel des Eigennutzes anderen in die Schuhe zu schieben. Es gibt keine Solidarität mehr - sie wurde ausgemerzt. Hoffen wir auf bessere Zeiten und ebensolche Menschen....
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