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Angst-Indikator: Banken bunkern Hunderte Milliarden bei der EZB

Kurz vor Weihnachten hatte die EZB den Geldmarkt mit 500 Milliarden Euro regelrecht geflutet - genützt hat es nichts. Statt das Geld an Unternehmen weiterzugeben, legen die Banken es lieber für niedrige Zinsen bei der EZB an - die "Vorsichtskasse" schwillt auf einen Rekordwert an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...805904,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor Weihnachten hatte die EZB den Geldmarkt mit 500 Milliarden Euro regelrecht geflutet - genützt hat es nichts. Statt das Geld an Unternehmen weiterzugeben, legen die Banken es lieber für niedrige Zinsen bei der EZB an - die "Vorsichtskasse" schwillt auf einen Rekordwert an.
    Das ist wirklich ein Hammer!! Wofür braucht man denn dann noch Banken?

    Es sollte per Gesetz geregelt werden, dass die Banken von diesen Geldern einen bestimmten Prozentsatz zu einem bestimmten Zinskorridor (je nach Risiko) als Kredite vergeben müssen.

    Oder die EZB leiht das Geld direkt den Unternehmen. Am besten zum gleichen Zinssatz.
  2. #2

    Gaunerehre

    Nicht einmal auf die "Gaunerehre" kann man bei den Bankstern mehr zählen.

    Bestens um Ihr "Geschäftsprinzip" wissend, ist es nur konsequent und nicht verwunderlich, das sich die Mischpoke nicht einmal gegenseitig vertraut.

    Wie lange kann das noch gut gehen?
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor Weihnachten hatte die EZB den Geldmarkt mit 500 Milliarden Euro regelrecht geflutet - genützt hat es nichts. Statt das Geld an Unternehmen weiterzugeben, legen die Banken es lieber für niedrige Zinsen bei der EZB an - die "Vorsichtskasse" schwillt auf einen Rekordwert an.

    Angst-Indikator: Banken bunkern Hunderte Milliarden Euro bei der EZB - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Privatbanken, die sich weigern ihre volkswirtschaftliche Aufgabe zu erfüllen, sollten verstaatlicht werden. So einfach ist das!
  4. #4

    Der Bürger zahlt die Zeche

    linke Tasche - rechte Tasche. Das ist staatlicher Betrug.
  5. #5

    so gesehen...

    Zitat von Ollie_ Beitrag anzeigen
    Das ist wirklich ein Hammer!! Wofür braucht man denn dann noch Banken?

    Es sollte per Gesetz geregelt werden, dass die Banken von diesen Geldern einen bestimmten Prozentsatz zu einem bestimmten Zinskorridor (je nach Risiko) als Kredite vergeben müssen.

    Oder die EZB leiht das Geld direkt den Unternehmen. Am besten zum gleichen Zinssatz.
    Yep. Sehe ich auch so. Wozu noch einen Zwischenhändler einbauen, der nur Gewinne einstreichen will?
  6. #6

    Finanz-Transaktions-Steuer her, sofort!

    Wundert sich jemand darüber? Das Weltfinanzsystem wird seiner Aufgabe nicht mehr gerecht. Bittet die Gierschlünde zur Kasse! Finanztransaktionssteuer, sofort! Höhere Steuern für Topverdiener, sofort. Lasst jene zahlen, die sich bisher die Taschen vollstopften.
  7. #7

    Missverstaendnis

    Zitat von Ollie_ Beitrag anzeigen
    Das ist wirklich ein Hammer!! Wofür braucht man denn dann noch Banken?
    Die Banken sind ja auch nicht primaer fuer Sie da oder hoechstens peripher, sondern um die Staatsdefizite zu finanzieren, die aus den ueberzogenen Verprechen und Verpflichtungen der Politiker zu Ihren Lasten herruehren.


    Deshalb stehen die Banken unter Naturschutz.
  8. #8

    Stimmt.

    Zitat von wortmannin Beitrag anzeigen
    Privatbanken, die sich weigern ihre volkswirtschaftliche Aufgabe zu erfüllen, sollten verstaatlicht werden. So einfach ist das!
    Das Spiegel-Titelbild mit den Politiker-Marionetten sprach Bände und zeigt symbolhaft, wie weit die Politik und damit der Souverän die Handlungsfähigkeit an Banken verloren hat. Das muss geändert werden und zwar schnell.
  9. #9

    Selbstbedienungsladen EZB

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor Weihnachten hatte die EZB den Geldmarkt mit 500 Milliarden Euro regelrecht geflutet - genützt hat es nichts. Statt das Geld an Unternehmen weiterzugeben, legen die Banken es lieber für niedrige Zinsen bei der EZB an - die "Vorsichtskasse" schwillt auf einen Rekordwert an.
    Angst-Indikator: Banken bunkern Hunderte Milliarden Euro bei der EZB - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Die Sparguthaben der Bürger sind die Basis der Billionenbürgschaften der Politkaste.
    Daher wird sich die Politkaste hier bedienen, sobald die Euro-Blase platzt. Und wenn es darum geht, sich Instrumente dafür auszudenken, ist die Politik in der Regel recht kreativ, das kann von harmlosen Kapitalverkehrskontrollen über das Einfrieren der Sparkonten, Sonderabgaben bis zu Konfiszierungen reichen:
    Plus:
    Privates Sparvermögen: ca. 5.000 Mrd. Euro
    (gesamtes deutsches Reinvermögen lt. BuBa ca. 10.000 Mrd Euro)
    Minus:
    Euro-Banken-Bürgschaften: 1.600 Mrd. Euro, gesamtschuldnerisch
    BuBa-Target: 500 Mrd. Euro, Tendenz steigend
    Steinbrücks Bankenbürgschaft 480 Mrd. Euro (ist noch gültig)
    ESM?
    Finanzierung der "Rettungen" über IWF?
    Eurobonds?
    Fiskalunion?
    __________
    = Verbleibt?

    Dazu kommt, wie im Artikel berichtet, die Entwertung der bestehenden Ersparnisse durch das Anwerfen der Notenpresse durch die EZB, allein letzte Woche 500 Mrd. Euro extra für die Banken.

    U.a. südeuropäische Banken saugen sich damit voll.
    Und gehen damit in Deutschland auf Einkaufstour: deutsche Unternehmen gehen in ausländische Hand über.
    Und Deutschland zahlt die nächste Rettungsrunde.
    Sehr witzig.








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