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Angst in den deutschen Opel-Werken: "Das Aus für Bochum kommt"

DPANun herrscht Gewissheit: Die Produktion des Opel Astra wird vom Stammwerk in Rüsselsheim ins Ausland verlagert. Damit wächst auch am Standort Bochum die Unsicherheit bei den Beschäftigten. Betriebsräte wollen gegen eine Schließung kämpfen, ein Branchenexperte hat das Werk aber schon abgeschrieben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...833719,00.html
  1. #10

    Zitat von trick66 Beitrag anzeigen
    Die erste Bewährungsprobe für die wiedergewählte Frau Kraft. Mal sehn, ob ihr für Bochum was Besseres als die Gründung einer Transfergesellschaft einfällt...
    Etwas Besseres von Rotgrün und Frau Kraft?!
    Es werden den entlassenen Arbeitern Sozialpädagogen zur Seite gestellt, ein Aktionsbündnis gegen Arbeitslosigkeit und für Frieden und Solidarität gegründet - vielleicht kann man dazu die Klaus-Lage Band aus der Gruft wiederauferstehen lassen und ein Solidaritätskonzert abhalten lassen.
  2. #11

    Zitat von ronald1952 Beitrag anzeigen
    und GM eventuell Geld vom Deuschen Staat bekommen sollte,da hätte man schon die Notbrems ziehen müssen.Opel Verstaatlichen den Ami`s
    einen kleine Schadensersatz gezahlt und wir hätten eine Funktionierende Autofabrik die auch Weltweit tätig sein könnte.
    ...aber keine Produkte, die man weltweit verkaufen könnte. Das können Daimler, BMW, VW, Audi besser als der Staat.
  3. #12

    2009...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nun herrscht Gewissheit: Die Produktion des Opel Astra wird vom Stammwerk in Rüsselsheim ins Ausland verlagert. Damit wächst auch am Standort Bochum die Unsicherheit bei den Beschäftigten. Betriebsräte wollen gegen eine Schließung kämpfen, ein Branchenexperte hat das Werk aber schon abgeschrieben.

    Opel-Werk Rüsselsheim verliert Astra-Produktion - Folgen für Bochum - SPIEGEL ONLINE
    Kann mich noch gut erinnern als im Frühjahr vor drei Jahren Sergio Marchionnes Fiat sich um Opel bewarb; mitunter milde belächelt, meist aber offen abgelehnt. Wie die Opel Telenovela damals ausging ist ja allgemein bekannt. Marchionne hatte aber damals Anstand und Ehrlichkeit zu sagen daß das Werk Bochum nur schwerlich in die Zukunft passt. Der Aufschrei war groß; Fiat damit endgültig(zum Glück) abgeschrieben. Heute erfahren die Menschen die Wahrheit in kleinen Raten. Was soll man in Bochum auch produzieren wenn der Zafira nach Rüsselsheim wandert?
    Wäre ich Bochumer Opelaner dann würde ich mir langsam einen neuen Job suchen. Rennen alle auf einmal weg ist es sehr düster. Bevor man mir soziale Kälte vorwirft. Das Ende Bochums hat letztendlich der Kunde beschlossen. Opels Zahlen sind verheerend. Auch wenn man in Rechnung stellt daß ein internationaler Konzern bei Bedarf Gewinne und Verluste zwischen Töchtern/Marken hin und herschieben kann, bleibt die Erkenntnis, daß Opel laufend Marktanteile verliert und Rote Zahlen schreibt. Die Krise in den Südländern trifft Opel doppelt. Neue aggressive Anbieter wie Hyundai Kia drängen in den Markt. Diese sind für Opel ein weit größeres Problem als bsw. für VW.
    Und nun?
    Es wird düster in Bochum. Und nein; die nackten Zahlen geben etwas anderes nicht her. Die SPD ist damals mit der Opelrettung eher auf dem Bauch gelandet; es wird keine 'Rettung durch die Politik' geben; bestenfalls soziale Abfederungen.
    Für GM stellt sich die Frage unabhängig von Bochum aber weiterhin. Wie weiter mit Opel? Wie positioniere ich die Marke? Chevrolet?

    Fragen über Fragen. Die Opelaner selbst tun mir leid...
  4. #13

    Zitat von Jondo Beitrag anzeigen
    Vermutlich wollen diese verkappten Kommunisten per ordre de mufti in die Wirtschaft hineinregieren...wenns mit dem Hand aufhalten nicht klappt...
    Auf welche vorgeblich systemrelevante Bank spielen Sie da konkret an?
  5. #14

    ...

    Es ist doch völlig wurscht wo ein Auto, bzw. dessen Komponenten, gefertigt wird, solange die Qualität den Anforderungen des Hersteller genügt !!

    Also, was solls.
    Unternehmerisch ist es doch nachvollziehbar was GM macht.

    Und immer dieses Mitleidsgedröhne wenn mal ein Werk dicht macht.
    Da kann ich nur sagen: Pech gehabt.

    Die Beschäftigten werden mit einer schönen Abfindung nach hause gehen und die Hälfte von denen in Rente. Der Rest bekommt ALG I, also 2/3 vom letzten Netto und gut ist. Als ob die alle verhungern müssten in unserem Wohlfühlstaat.
  6. #15

    Verluste

    in absolut astronomischer Höhe seit Jahrzehnten ! und dann immer wieder dieses Geschwafel der Gewerkschafter der Name Opel würde nur schlecht geredet...Hallo?
    Aufwachen und die bittere Wahrheit akzeptieren,nämlich daß Opels einfach so mies sind-und oder ankommen auf dem KFZ Markt seit ewig,daß man die Dinger nur mit sehr großen Rabatten und massenhaften Tageszulassungen verramscht bekommt.Ich bin bestimmt kein Freund von GM aber daß die nun nach den gigantischen Summen Verlust die Reißleine ziehen,kann ich nicht kritisieren,alles hat ein Ende.
  7. #16

    Das war mal eine Marke

    Die Marke "Opel" ist vom Aussterben bedroht und das wissen wir alle. Das ist nur der Anfang vom Ende. Zuerst die Verlagerung ins Ausland, dann darf Rüsselsheim noch höchstens 10 Jahre produzieren und dann wird zugemacht. In Kaiserslautern bleibt das Werk auch solange Rüsselsheim noch gibt, danach Verlagerung nach Rumänien o.ä.
    Opel war früher eine Alternative zur VW, man wollte gute und günstige Autos. Nun heute kauft man Kia oder Hyundai oder wer kann mit dir Flut von i30 auf der Straße erklären ? Die Käufer in Europa haben es so bestimmt, Opel wird aussterben als Marke, die Autos werden aber gebaut, nur nicht in Deutschland und unter anderen Namen, wie Chevrolet, siehe Deawoo.
  8. #17

    Nun weiß man wenigstens

    warum diverse Bundesländer gegen die Solarkürzung sind.... In dieser aufstrebenden und extrem marktwirtschaftlichen Branche können sicher alle Opelaner nathlos unterkommen. Von den "hundertausenden" Arbeitsplätzen sind ja derzeit kaum mehr als 30.000 besetzt... (;-)
  9. #18

    optional

    Weder die Opelaner, noch die Politik, und auch nicht die IG-Metall können da irgendetwas beeinflussen. Und auch Herr Stracke ist letztlich nur Befehlsempfänger. Die Konzernpolitik wird in den USA gemacht, und dort herrscht offensichtlich auch nur planloses Gewurschtel. Solange GM keine nachvollziehbare Markenstrategie entwirft, ist jede Spekulation zur Zukunft der Marke Opel reine Kaffeesatzleserei. Es ist aber, unabhängig vom Fall Opel, unübersehbar, dass es am Automarkt derzeit gewaltige Überkapazitäten gibt, und dass dort auch weiter Arbeitsplätze verlorengehen werden.
  10. #19

    die wirtschaftlichen gründe kann ich nur teilweise nachvollziehen. die Produktion nach UK verlagern? hmmm, also egal was die Briten sagen, gegen Polen oder Spanien ist auch UK zu teuer.
    Aber da gibts bestimmt nen deal mit der Regierung in London....
    Wenn GM wirklich konsequent gewesen wären, hätten sie Ellesmere UND Bochum geschlossen.
    So wirden Opel und alle GM Marken halt genau so ruiniert wie Nokia, zumindest in Deutschland.

    Hätte man auch in UK dicht gemacht, würde es fairer wirken, weil nicht nur die Deutschen betroffen wären.








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