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Angriffspläne gegen Iran: Israels Ex-Geheimdienstchef wirft Regierung Bluff vor

APIsraels Regierung will eine iranische Atombombe notfalls mit einem Militärschlag verhindern. Das sei eine Täuschung der Öffentlichkeit, sagt der ehemalige Chef des Inlandsgeheimdienstes. Ein solcher Angriff könne Teherans Atomprogramm nicht aufhalten, sondern die Kriegsgefahr dramatisch erhöhen.

Angriffspläne gegen Iran: Israels Ex-Geheimdienstchef wirft Regierung Bluff vor - SPIEGEL ONLINE
  1. #60

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Ganz genau das habe ich getan. Exakt das ist genau der Grund, warum ich diese meine Meinungen vertrete. Weil ich mich informiert habe.

    Dabei ist mir nämlich aufgefallen, wo Zivilisten als Schutzschilde und kleine Kinder als Splitterbomben missbraucht werden, skrupellos Geiseln genommen, die Vernichtung von Israel und allen Juden gepredigt, schon Kinder zu fanatischem Hass erzogen, wo Antisemiten von Hassan al-Banna über Mohammed Al-Husseini bis hin zu Adolf Hitler zutiefst verehrt, wo politische Gegner auf offener Strasse erschossen, bis ins Krankenhaus verfolgt und dort gezielt verstümmelt werden, wo gezielt und bewusst auf unbewaffnete und friedliche Zivilisten und sogar auf Schulbusse geschossen wird, wo das kaltblütige Abschlachten einer ganzen Familie mitsamt ihrem drei(!) Monate(!) alten(!) Säugling(!) als grosser Sieg gefeiert und wo gelogen, geheuchelt, manipuliert und die Geschichte verdreht wird, dass von Journalisten bereits von "Pallywood" geredet wird -- nur hinter vorgehaltener Hand, versteht sich. Und nein, ich rede hier nicht von Israel -- und leider könnte ich noch stundenlang so weiter schreiben.

    Angelegentlich sind mir vier Dinge klar geworden. Erstens, dass sich Israel trotzdem grosse Mühe gibt, zivile Opfer zu vermeiden, obwohl es doch viel einfacher wäre, demselben Hass zu verfallen. Zweitens, dass jeder, der sich für die Belange der palästinensischen Araber durch eine möglichst harsche Kritik an Israel einzusetzen glaubt, damit letztlich zumindest mittelbar und indirekt die obengenannten Terrorstrategien unterstützt, und ihre Betreiber zu deren Fortführung motiviert -- auch wenn das in den meisten Fällen vermutlich nicht beabsichtigt sein wird. Drittens ist mir klar geworden, dass weder die Siedlungen, noch das, was Israel tut oder unterlässt, irgendeinen Einfluss auf das Ausmass des Hasses und der Brutalität hat, der ihm entgegen schlägt. Viertens ist mir klar geworden, dass eine Lösung oder wenigstens Befriedung des Konflikts vor allem davon abhängt, dass die oben aufgeführten Dinge unterbleiben. Das hängt aber nicht an Israel, und Israel kann dazu herzlich wenig tun, sondern das hängt alleine und ausschliesslich an seinen Feinden. Und solange diese Feinde nicht in die Pflicht genommen werden, ihre oben beispielhaft aufgeführten Taten zu unterlassen, sondern diese dafür noch Ignoranz, Toleranz oder sogar Verständnis ernten, so lange wird der Terror nicht enden, und so lange kann und wird der Konflikt nicht befriedet werden.



    Wer mit dem Finger auf einen anderen deutet, zeigt mit drei Fingern auf sich selbst. Allerdings ist mein "Mist" gar nicht "vorgekaut", denn er fusst auf eigenen Erfahrungen in Israel und den palästinensischen Gebieten (ja, vor der zweiten Intifada konnte man da noch ziemlich problemlos hinreisen und mit den Leuten reden), und auf jahrelanger aufwändiger und intensiver Recherche. Vor langen Jahren habe ich das nämlich einmal ganz ähnlich gesehen wie Sie heute. Bis ich irgendwann angefangen habe, zu hinterfragen, warum Israel so handelt, wie es das tut, obwohl es das selbst gar nicht will. Und dann habe ich angefangen, mich ernsthaft zu informieren und mein Weltbild umkrempeln müssen.

    Immer weiter den gleichen falschen Mist nachbeten.
    Die Opferzahlen sprechen eine eigene Sprache. Hören Sie diesen zu anstatt der Hasbarafraktion.
  2. #61

    Definition gefällig?

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Nicht ganz überraschend ist daher auch die Erkenntnis einer Studie des Deutschen Bundestages, dass heute jeder fünfte Bundesbürger latent antisemitische Ansichten vertritt. (Quelle: Tagesschau)
    Ich denke der Anteil der Antisemiten ist weit höher. Und besonders hoch ist er in Israel. Denn nach der Schrift gehören da unten fast alle der semitischen Völkerfamilie an. Und deshalb ist der antiarabische Rassismus ebenfalls Antisemitismus.
    Was da unten wirklich abläuft ist ein Konflikt zwischen den "Semiten" die aus der Diaspora zurückkehren mit den "Semiten" die den Raum nie verlassen haben.
    Schließlich ist es auch ein Glaubenskonflikt denn die die im ersten Jahrhundert ihre Heimat verlassen haben, sind im Ursprungsglauben verblieben. Die Semiten die ihre Heimat nicht verlassen haben, erlebten im 6. Jahrhundert die Abspaltung der "moslemischen" (Jünger Mose) Konfession vom Ursprungsglauben, Damals von dem jüdischen Rabbi Mohamed in Gang gesetzt.
    Die Geschichte ist eigentlich nichts neues, nur wollens manche nciht wahrhaben.
  3. #62

    Streitig

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Ich weiss leider nicht, was Sie mir damit sagen wollten -- auf mich wirkt das, ehrlich gesagt, ziemlich wirr. Zudem ist der grösste Teil dessen, das ich verstanden zu haben glaube, schlicht: falsch. Vielleicht versuchen Sie einmal, Ihre Gedanken in klaren Worten und vollständigen Sätzen zu formulieren.
    Also nochmals> Im 1./2. Jahrhundert flohen Teile der Bevölkerung des Raumes vor den Römern nach Europa und Kleinasien. Dort in der "Diaspora" blieben sie ihrem Ursprungsglauben treu. Die Verbliebenen folgten dem jüdischen Rabbi "Mohamed" der die islamische Konfession abspaltete. Die Angehörigen dieser religösen Gruppe nennen sich Mosesfolger "Moslems." Doch nicht nur hier zeigen sich Parallelen mit dem jüdischen Urglauben, auch die jüdischen und moslemischen Glaubensgesetze weisen deutliche Übereinstimmungen auf. Bspw essen jüdische und moslemische Glaubensangehörige gleichermaßen "koscher".
    Der Konflikt der jetzt zum Tragen kommt entzündet sich auch daran dass sich die Glaubensgruppen das Prädikat "auserwähltes Volk" dem das "gelobte Land" versprochen wurde, streitig machen.

    Im Grunde ist es ein Bruderkrieg der dort abläuft.
  4. #63

    Zitat von anathema Beitrag anzeigen
    Wenn das aufgrund der „Mythen und Legenden“ geschehen ist, die bis zu der Öffnung der staatlichen Archive nach der üblichen Sperrfrist üblich war, kann man heute darauf keine wahrheitsgemäße „Meinung“ gründen.(...)
    Da kennen Sie sich wohl besser aus als ich. Ich habe bessere Quellen.

    Fragen Sie doch mal den ehemaligen Superstar der "New Historians", Benny Morris. Oder Daniel Schueftan. ;-)
  5. #64

    Da gibt es sicherlich bessere Quellen

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Da kennen Sie sich wohl besser aus als ich. Ich habe bessere Quellen.

    Fragen Sie doch mal den ehemaligen Superstar der "New Historians", Benny Morris. Oder Daniel Schueftan. ;-)

    Ich lese nur nach bei:
    David Ben Gurion Kriegstagebücher/Rede vor dem Zentralkomitee der Histradut Dezember 1947
    -Jewish Agency
    - einschließlich Frau Golda Meir m Original ab 1935
    -Simcha Flapan Zionism an dPalestinians LOndon 1979
    -Mosche Scharett Tagebücher Tel Aviv 1978
    -Archiv des Kolonialministeriums London
    -diverse Beshlüsse der UN-Gründungsbechluss zum Teilungsplan
    Beschluss zum Rückzug Israels aus den eroberten Gebieten
    -Haager Landkriegsordnung und Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher
  6. #65

    Kindisch

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Da kennen Sie sich wohl besser aus als ich. Ich habe bessere Quellen.
    Ihre kindische Rechthaberei spiegelt treffend den Konflikt in der Region wider.

    Ist schon interessant. Wir können zum Mond und darüber hinaus fliegen, aber wenn es um unsere Sandkastenformen geht, verstehen wir keinen Spaß. Irgendwie brauchen wir das wohl: Recht haben, Macht ausüben, Dominanz über andere.
  7. #66

    Diese Freude

    Zitat von kuschl Beitrag anzeigen
    Aber sie wissen das alles mit ihren einseitig gefärbten Postings. Gehen sie doch mal zurück in die Zeit der Britischen Hegemonialmacht in Palästina. Meinen sie, die dort seit hunderten von Jahren lebenden
    Palästinenser hätten ihr Land und ihre Häuser freiwillig den aus Europa
    einwandernden Juden geschenkt? Mitnichten, sie wurden gezielt um Grund und Boden beraubt und als die Briten dies nicht dulden wollten,
    bediente sich die jüdische Untergrundarmee IRGUN genau der terroristischen Anschläge auf die Briten (King David Hotel), wie sie das heute immer auf palästinensischer Seite verurteilen. Der Landraub an den Palästinensern geht heute noch weiter mit den illegal errichteten
    Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten. Selbstkritik scheint
    nicht die Israelische Sache zu sein , aber historische Wahrheiten sind nun einmal nicht wegzuleugnen. Schauen sie mal "Gelobtes Land"
    auf Arte Internet TV, das kommt der Wahrheit schon recht nahe. Für sie natürlich sicherlich nicht. Ich freue mich,daß selbst in höchsten
    Positionen der Armee und des Geheimdienstes in Israel mal der Hauch von Vernunft durchscheint und die Kriegstreiber und ihre Claqueure,
    wie sie, zu kritisieren.
    werden Sie bestimmt mit vielen Menschen (einschl. mir) teilen, die mit Sorge diese Form von imperialistischer Machtpolitik der israel. Regierung mit den darin verpackten Erstschlagsdrohungen gg. den Iran, basierend auf einem Verdachtkonstrukt, wahrnehmen.

    Diesen Menschen geht es inzw. auch achtern vorbei, wenn sie ob ihrer Kritik an Israels Politik pauschal und undifferenziert als antisemitisch od. gar als Neonazis beschimpft werden, weil die Wirkung dieses ewig gleichen Reflexes verpufft ist. Die ewig Gestrigen können nicht mehr grundsätzlich darauf hoffen, Kritiker mit dgl. Diffamierungen mundtod zu machen.

    Zum "Handwerk" gehört das "Klappern" des autokratischen Mullahregimes, das mehr Menschenrechtsverletzungen gegenüber der eigenen (oppositionellen) Bevölkerung praktiziert, als es so selbstmörderisch wäre, Israel tatsächlich anzugreifen, zumal dies auch noch dem "Todfeind" Amerika einen Grund für den Vergeltungsschlag liefern würde.
    Die verbale Kraftmeierei ist zwar sicher nicht einfach so abzutun, wie auch das Bsp. Nordkoreas zeigt, doch hinsichtlich des Iran nicht als bare Münze für eine militär. Intervention gg. Israel anzunehmen.

    Wäre Obama nicht so zurückhaltend gegenüber Netanjahus Unterstützungsverlangen für einen Präventivschlag, stünde zu befürchten, dass diese israel. Regierung auch kurzfristig zuschlüge.
    Die Debatte um die abgelehnte "Zweistaatenlösung" wäre für die Reg. dann auch erst mal - für einige Zeit zumindest - vom Tisch.
  8. #67

    Natürlich nicht

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Natürlich muss man sich als Deutscher für all diese Verbrechen schämen, aber das Leben geht auch weiter und man kann nicht stehen bleiben.
    Darum sollte man auch das was nicht in Ordnung ist ansprechen und darauf dringen nicht erneutes Unrecht hoffähig zu machen.
    Die israelische Politik mit den Palästinensern ist nun mal keine weltoffene und friedliebende Politiki und zum Schluß werden es die Israelis selbst zu spüren bekommne, man kann davor nicht den Kopf in den Sand stecken.
    All die Kommentare die in den deutschen Medien zu hören und lesen sind zeigen uns nur, dass einige aus Scham alles andere durchgehen lassen und sich nur mit der Faschismuskeule bewegen, aber das hat absolut nichts mit einer offenen und freien Meinungsfreiheit zu tun.
    Wer hier den G Grass in den faschistischen Sumpf hat stoßen wollen, der ist für mich keiner der in einer freien Welt leben will, der ist nur ein kleiner Untergebener, der allen anderen nachplappert weil er Angst hat irgentwo mit seiner Meinung flasch zu liegen.
    Ach übrigens, das gleiche geschah in den 40 Jahren der DDR auch, denn auch dort durfte nur die Parteimeinung geäußert werden.
    Als Deutscher einer Nachkriegsgeneration muss man sich ganz bestimmt nicht schämen für Verbrechen, die vor dieser Zeit begangen wurden und für die diese Nachfolgegeneration nicht verantwortlich sind.
    Die meisten Deutschen lassen sich ein kollektives Schämen inzw. zu Recht nicht mehr oktroyieren.

    Eine Verantwortung gg. Vergessen und dafür, einem solchen Geist, der zu den Verbrechen führte, kraftvoll entgegenzutreten, hat man als Deutscher selbstverständlich und überzeugt zu übernehmen, was auch ständig gelebt wird.

    Aber gerade auch deshalb muss es möglich und rechtens sein, sachliche Kritik an einer Säbelrasselpolitik wie der israel. Reg. verlauten zu lassen. Insofern ist Ihre Meinung zu teilen.

    Wenn dafür sterotyp und pauschal die Nazikeule ausgepackt wird, beweist das lediglich die Unfähigkeit eines Regimes (und dessen Befürwortern), sich gerechtfertigter Kritik zu stellen und sich i.S.v. Problemlösungen damit auseinander zu setzen.
  9. #68

    Zitat von mr_spock Beitrag anzeigen
    Immer weiter den gleichen falschen Mist nachbeten.
    Die Opferzahlen sprechen eine eigene Sprache. Hören Sie diesen zu anstatt der Hasbarafraktion.
    Ok, Argumente scheinen nicht so Ihre Sache zu sein. Stattdessen wollen Sie Opferzahlen aufrechnen.

    Obwohl Sie in diesem Punkt natürlich trotzdem nicht ganz Unrecht haben: die Opferzahlen sprechen ihre ganz eigene Sprache. Die sagen nämlich, dass Israel militärische Ziele angreift und alles daran setzt, die eigene und die palästinensische Zivilbevölkerung zu schützen, während die Terroristen gezielt auf israelische Zivilisten schiessen und sich dabei hinter eigenen Zivilisten verstecken. Da können Sie sogar mit ihrer perfiden Opferzahlen-Polemik keinen Punkt machen. So ein Pech.
  10. #69

    Zitat von David Leon Beitrag anzeigen
    Ich denke der Anteil der Antisemiten ist weit höher. Und besonders hoch ist er in Israel. Denn nach der Schrift gehören da unten fast alle der semitischen Völkerfamilie an. Und deshalb ist der antiarabische Rassismus ebenfalls Antisemitismus.
    Nein. Antisemitismus bezeichnet explizit den Hass auf Juden. Der Begriff hat trotz allem nichts mit der semitischen Völkerfamilie zu tun.

    Mir ist in Israel übrigens kein antiarabischer Rassismus begegnet. Ganz im Gegenteil: israelische Araber sind in Israel voll integriert und nehmen dort höchste Ämter und Funktionen wahr, sitzen in der Knesset, am Obersten Gericht, spielen in der Fussball-Nationalmannschaft und repräsentieren Israel bei internationalen Wettbewerben.

    Aber in Ihrer Wahrnehmung scheinen die Israelis alle araberhassende Rassisten zu sein. Ressentiment, ick' hör' Dir trapsen.


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