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Angriffe von Extremisten: Trittbrettfahrer der Empörung

APDer Mohammed-Film hat im Nahen Osten Wut und Hass gesät. Nutznießer der Krawalle sind die Extremisten in der Region, die mit der Empörung über das YouTube-Video Anhänger mobilisieren. Al-Qaida hat in einem Video dazu aufgerufen, weitere Botschaften zu attackieren.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...856042,00.html
  1. #1

    Aus dem Artikel: "In Syrien sind viele fassungslos, dass sie kaum westliche Hilfe erhalten - auch kaum humanitäre wie Lebensmittel und Medikamente."

    Na, das wird durch die Ausschreitungen sicher nicht besser werden!
    Und wenn die Menschen in diesen Ländern Probleme wie Armut, Jobmangel, Bildungsnotstand, etc., haben, dann sollten sie lieber dagegen auf die Straße gehen. Anstatt wegen eines schlechten Films völlig Unschuldige zu terrorisieren. Und dann auch noch Hilfe aus dem Westen zu erwarten.
  2. #2

    Zitat von atech Beitrag anzeigen
    Aus dem Artikel: "In Syrien sind viele fassungslos, dass sie kaum westliche Hilfe erhalten - auch kaum humanitäre wie Lebensmittel und Medikamente."

    Na, das wird durch die Ausschreitungen sicher nicht besser werden!
    Ich bin eher fassungslos, dass das so sehr von uns erwartet wird, dass das Ausbleiben die Leute fassungslos macht. Wo bleibt denn die vielbeschworene islamische Solidarität? Ach nein, die ist ja nur zum zuschlagen gut. Auch die Saudis schicken lieber Waffen als Essen, Decken oder Penizilin.
  3. #3

    Ziemlich dämlich

    von Moslems zu erwarten, dass sie sich dem Westen gegenüber offener zeigen, wenn ihr geliebter Diktator weg ist. Der sogenannte arabische Frühling wird noch für viel "Soaß" sorgen und der Westen wird einmal mehr erkennen, dass er seinen Feinden in den Sattel geholfen hat. Aber westliche Regierungen, allen voran die USA, haben ja schon oft bewiesen, dass sie nicht lernfähig sind. Also bitte keine gespielte Entrüstung oder gar Überraschung! Das war von vornherein KLAR!
  4. #4

    Zitat von gullivergustavson Beitrag anzeigen
    von Moslems zu erwarten, dass sie sich dem Westen gegenüber offener zeigen, wenn ihr geliebter Diktator weg ist.
    Tja, manche haben von Anfang an gesagt, dass Demokratie - selbst Demokratie mit unserer Hilfe - noch lange kein Garant für gute Beziehungen ist. Wenn nämlich die Mehrzahl des Volkes uns nicht leiden kann.
  5. #5

    nene

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Mohammed-Film hat im Nahen Osten Wut und Hass gesät. Nutznießer der Krawalle sind die Extremisten in der Region, die mit der Empörung über das YouTube-Video Anhänger mobilisieren. Al-Qaida hat in einem Video dazu aufgerufen, weitere Botschaften zu attackieren.

    Mohammed-Film: Wovon Extremisten profitieren können - SPIEGEL ONLINE
    .........

    Das sehe ich erheblich anders. Von der weltweit schwachsinnigen Glaubenskriegerei mal abgesehen, sind gerade Menschen in der jetzt betroffenen Region gnadenlos ausgebeutet und unterdrückt worden. Der USA-Westen hat dort eine gnadenlose Rohstoffausbeutung durchgeführt und dabei bevorzugte Cliquen benutzt, die militärisch bestens ausgerüstet wurden. Die scheuklappenartige, einseitige Bevorzugung Israels tat ihr übriges, daß die Durchschnittsbürger in der Region sich nicht nur von der Teilhabe an den materiellen Wohltaten abgeschnitten fanden, sondern auch noch Demütigungen und Unterdrückungen erlebten.
    Dadurch ist die Flucht in hardcore-Gläubigkeiten nicht fern und nur ein Funken kann genügen, um einen Flächenbrand auszulösen.
    Der USA-Westen erntet dort, was er leichtfertig und arrogant über Jahrzehnte dort gesät hat.
    rabenkrähe
  6. #6

    2012@@

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Mohammed-Film hat im Nahen Osten Wut und Hass gesät. Nutznießer der Krawalle sind die Extremisten in der Region, die mit der Empörung über das YouTube-Video Anhänger mobilisieren. Al-Qaida hat in einem Video dazu aufgerufen, weitere Botschaften zu attackieren.

    Mohammed-Film: Wovon Extremisten profitieren können - SPIEGEL ONLINE
    Das alles zeigt das Versagen unserer Politik in Nord Afrika,wir können es noch so lange alles schön reden und sogar der Tod von dem Botschafter der Al Kaida anhängen,all das verändert nicht die Realität,es ist nun mal so dass Menschen in der Region alles westliche verachten,sie verachten unsere Werte und unsere Lebensweise. Es ist naiv,dass die Bürger in den Ländern alles vergessen,was ihnen in 30 jahren angetan wurde,da kann man nicht auf Reset drücken wie in USA und schon ist alles vergessen,warum die Kriege geführt wurden,warum es eine Krise gibt...nein Araber sind stolzes Volk und wissen genau wem sie das zu verdanken haben. Das was jetzt in islamischen Ländern passiert ist nur ein Vorgeschmack für die Zukunft,NIEMAND möchte UNS bei sich zu Hause haben niemand.
  7. #7

    Kopfschütteln...

    ...und Fassungslosigkeit seitens der ach so offenen westlichen Welt und ihrer selbsternannten Politiker.Tja-die geister die ich rief...heutzutage sollten doch die Menschen soeit aufgeklärt sein,mit solchem populistischem Sondermüll halwegs umgehen zu können--aber-in einer Welt wie dieser ist es halt nicht wie so wie es uns unsere "Weltversteher" und andere "Experten" gerne glauben machen wollen.Die islamische Welt war-ist-und wird noch lange ein sehr brisantes Thema sein-und das Problem ist leider hausgemacht.
  8. #8

    Meinungsfreiheit

    Die Meinungsfreiheit ist mit das höchste Gut einer Demokratie, aber ist sie grenzenlos? Wer in Ruhe darüber nachdenkt, kann nur zu dem Urteil kommen, dass die Meinungsfreiheit auch Grenzen hat, nämlich dort, wo Menschen tief beleidigt, Religionen angegriffen und verächtlich gemacht, wo Menschen in Folge der Meinungsfreiheit (Aufhetzen von Menschen) zu Tode gebracht. Meinungsfreiheit und tiefer Hass sind Gegensätze, die nicht zusammenfinden können. Meinungsfreiheit hängt stark zusammen mit den Menschenrechten. Auch in der westlichen Welt (in den Demokratien) ist der Generalbundesanwalt zusammen mit den höchsten Gerichten der Wächter u. a. der Meinungsfreiheit. Der- oder diejenigen, die glauben sie können im Namen der Meinungsfreiheit grenzenlos über alles hetzen, sollten sich in einer wehrhaften Demokratie täuschen und sich vor einem Richter rechtfertigen müssen. Grenzenlosigkeiten gibt auch in einer Demokratie nicht ...
  9. #9

    mein Gott....

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
    .........

    Das sehe ich erheblich anders. Von der weltweit schwachsinnigen Glaubenskriegerei mal abgesehen, sind gerade Menschen in der jetzt betroffenen Region gnadenlos ausgebeutet und unterdrückt worden. Der USA-Westen hat dort eine gnadenlose Rohstoffausbeutung durchgeführt .....
    Sie bringen dieses stereotype Westen-USA-basging auch immer und überall unter!

    Wo standen bis 2008 50% aller Baukräne WELTWEIT?
    im islamischen Raum (arabische Halbinsel)

    Wo ist die am besten verkaufende Porsche-Vertretung?
    imd islamischen Raum.

    Wo gehen 80% der in Europa produzierten Luxusartikel hin?
    in den islamisch-arabischen Raum.

    Wo werden 90% der Luster, des Carrara-Marmors usw usf verbaut und montiert?
    im islamischen Raum.

    Das können Sie endlos fortführen.
    Was macht der Iran mit seinem ganzen Ölreichtum? Die heiligen Männer und die Pasdaran-Mafia vergeuden und verludern ihn.

    Auch dieses Beispiel können Sie in der arabischen Welt vielerorts bewundern.

    Das Feudalsystem dieser Gebiete ist deren Problem.
    Der nicht zugegeben Religionskrieg zwischen fundamentalen und moderaten Moslems. Der nicht zugegeben Religionskrieg zwischen Schiiten und Sunniten. Die Überbevölkerung. Der Analphabetismus.

    Nein, mein lieber, weder die USA, noch der Westen, noch Sie noch ich sind an der Misere im islamischen Raum Schuld.

    Dort wächst eine religiös indoktrinierte, nicht aufgeklärte Generation heran: die Verantwortung dafür tragen deren Eltern und deren Regierungen.

    Bitter, aber wahr.

    Ihre Einschätzung ist ideologisches MeaCulpa-Geplärre, das der Wirklichkeit nicht im Mindesten gerecht wird.


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