und vor allem die Reaktion der US-Regierung darauf sind beides eigentlich unglaubliche Vorgänge.
Auch die Verhaltene Reaktion der Medien, die da nicht wirklich nachbohren, ist unverständlich.
Es ist bekannt, dass schon während des Aufstands der "Rebellen" und des Bombardements der NATO westliche Geheimdienste mit Spezialkräften in Libyen präsent waren. Und sie sind es bis heute.
Wirklich schwer vorstellbar, dass diese Kräfte den US-Botschafter nicht schützen konnten. Schliesslich ist er nicht von einer Rakete getroffen worden, sondern wurde von Milizen getötet, deren Zugang zum Botschaftsgelände eine Spezialeinheit ohne weiteres hätte verhindern können.
Hier gibt es einen massiven Aufklärungsbedarf.
Noch merkwürdiger:
Eine Reaktion der US-Regierung ist praktisch gar nicht vorhanden.
Die USA hatten in früheren Jahrzehnten Tripolis bombardiert und ganze Kriege begonnen, aus vergleichweise nichtigen Anlässen.
Hier nun wurde ihr Botschafter ermordet!
Ein einmaliger Vorgang und eine beispiellose Demütigung für die führende Weltmacht.
Und was machen die USA?
NICHTS!
Nach wie vor teilen sich die gleichen bewaffneten Milizen die Macht in Libyen, morden und foltern.
Was bitte ist den USA denn ein Botschafter wert?
Man gewinnt den Eindruck:
Nicht mehr als ein einfacher Frontsoldat.
Wäre dies in irgendeinem andern Land geschehen. Ein Aufschrei wäre durch die westlichen Regierungen und Medien gegangen.
Hier nur betretenes Schweigen.
Das muss erstmal erklärt werden.
Da stimmt etwas ganz massiv nicht.
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