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Angriff auf US-Konsulat: CIA bestreitet Fehler bei Rettungsaktion in Bengasi

APDie CIA will alles richtig gemacht haben: Beim Terrorangriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi seien Agenten den eingeschlossenen Diplomaten innerhalb von 25 Minuten zu Hilfe geeilt. Anderslautende Berichte in konservativen Medien weist der Geheimdienst als falsch zurück.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-864904.html
  1. #1

    Die Ermordung des US-Botschafters in Libyen

    und vor allem die Reaktion der US-Regierung darauf sind beides eigentlich unglaubliche Vorgänge.
    Auch die Verhaltene Reaktion der Medien, die da nicht wirklich nachbohren, ist unverständlich.
    Es ist bekannt, dass schon während des Aufstands der "Rebellen" und des Bombardements der NATO westliche Geheimdienste mit Spezialkräften in Libyen präsent waren. Und sie sind es bis heute.
    Wirklich schwer vorstellbar, dass diese Kräfte den US-Botschafter nicht schützen konnten. Schliesslich ist er nicht von einer Rakete getroffen worden, sondern wurde von Milizen getötet, deren Zugang zum Botschaftsgelände eine Spezialeinheit ohne weiteres hätte verhindern können.
    Hier gibt es einen massiven Aufklärungsbedarf.

    Noch merkwürdiger:
    Eine Reaktion der US-Regierung ist praktisch gar nicht vorhanden.
    Die USA hatten in früheren Jahrzehnten Tripolis bombardiert und ganze Kriege begonnen, aus vergleichweise nichtigen Anlässen.
    Hier nun wurde ihr Botschafter ermordet!
    Ein einmaliger Vorgang und eine beispiellose Demütigung für die führende Weltmacht.
    Und was machen die USA?
    NICHTS!
    Nach wie vor teilen sich die gleichen bewaffneten Milizen die Macht in Libyen, morden und foltern.
    Was bitte ist den USA denn ein Botschafter wert?
    Man gewinnt den Eindruck:
    Nicht mehr als ein einfacher Frontsoldat.

    Wäre dies in irgendeinem andern Land geschehen. Ein Aufschrei wäre durch die westlichen Regierungen und Medien gegangen.
    Hier nur betretenes Schweigen.
    Das muss erstmal erklärt werden.
    Da stimmt etwas ganz massiv nicht.
  2. #2

    Re: Die Erdmordung des Botschafters

    Zitat von Coroner Beitrag anzeigen
    Die Erdmordung des Botschafters... und vor allem die Reaktion der US-Regierung darauf sind beides eigentlich unglaubliche Vorgänge. Auch die Verhaltene Reaktion der Medien, die da nicht wirklich nachbohren, ist unverständlich. ... Schliesslich ist er nicht von einer Rakete getroffen worden, sondern wurde von Milizen getötet, deren Zugang zum Botschaftsgelände eine Spezialeinheit ohne weiteres hätte verhindern können.
    Also bevor Sie hier Unwahrheiten und Verschwörungstheorien verbreiten, sollten Sie sich erstmal selbst weiter erkundigen! Der Botschafter wurde nicht von Milizen getötet oder gar hingerichtet, wie Sie sagen, sondern starb wohl an Rauchvergiftung, weil er statt zu flüchten, sich in die inneren Räume der Botschaft versteckt hatte. Die Demonstrationen vor der Botschaft waren wie man liest anfangs auch fridlich, bis später bewaffnete Männer - USA spricht nun von Terroristen - die Situation ausgenutzt und die Botschaft angegriffen haben. Botschafter Stevens ist wohl auf dem Weg zum Krankenhaus gestorben. Dies ist zwar immer noch mysteriös, aber noch lange nicht so, wie Sie es darstellen.

    http://www.nytimes.com/2012/09/17/wo...topherstevens&
  3. #3

    Terrorangriff?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die CIA will alles richtig gemacht haben: Beim Terrorangriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi seien Agenten den eingeschlossenen Diplomaten innerhalb von 25 Minuten zu Hilfe geeilt. Anderslautende Berichte in konservativen Medien weist der Geheimdienst als falsch zurück.

    Libyen: CIA bestreitet langsame Rettung von US-Diplomaten in Bengasi - SPIEGEL ONLINE
    ... und ich dachte, das sind Freiheitskämpfer!
    Wurden die nicht vom Westen an die Macht gebombt und von den netten Golfanrainern finanziert?
  4. #4

    optional

    Das ist schon alles sehr rätselhaft. Was machte der Botschafter dort in diesem Haus? Woher wussten die Angreifer überhaupt, dass er dort war?

    Das sieht schon alles ziemlich eigenartig aus.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die CIA will alles richtig gemacht haben: Beim Terrorangriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi seien Agenten den eingeschlossenen Diplomaten innerhalb von 25 Minuten zu Hilfe geeilt. Anderslautende Berichte in konservativen Medien weist der Geheimdienst als falsch zurück.

    Libyen: CIA bestreitet langsame Rettung von US-Diplomaten in Bengasi - SPIEGEL ONLINE
    das ein us-botschafter in einem hochrisiko-land an einem 11.09. ohne wirksamen schutz ist weckt m.e. erhebliche zweifel an der kompetenz der dafür zuständigen.
    irgendwie hat man den eindruck das die dortigen schlapphüte nicht unbedingt besser sind als ihre deutschen kollegen, deren niveau niedriger ist als eine scheibe toastbrot.
  6. #6

    "ein us-botschafter in einem hochrisiko-land an einem 11.09. ohne wirksamen schutz"

    Zitat von deccpqcc Beitrag anzeigen
    das ein us-botschafter in einem hochrisiko-land an einem 11.09. ohne wirksamen schutz ist weckt m.e. erhebliche zweifel an der kompetenz der dafür zuständigen.
    irgendwie hat man den eindruck das die dortigen schlapphüte nicht unbedingt besser sind als ihre deutschen kollegen, deren niveau niedriger ist als eine scheibe toastbrot.
    Das ist der eigentliche Skandal. Zumal er mehrfach erhoeten Schutz beim State Department gefordert hat - und damit abgeblitzt ist.
  7. #7

    .

    Zitat von dghk_rmh Beitrag anzeigen
    Das ist schon alles sehr rätselhaft. Was machte der Botschafter dort in diesem Haus? Woher wussten die Angreifer überhaupt, dass er dort war?

    Das sieht schon alles ziemlich eigenartig aus.
    War das gerade Ironie?
  8. #8

    Richtig !

    Zitat von Coroner Beitrag anzeigen
    und vor allem die Reaktion der US-Regierung darauf sind beides eigentlich unglaubliche Vorgänge.
    Auch die Verhaltene Reaktion der Medien, die da nicht wirklich nachbohren, ist unverständlich.
    Es ist bekannt, dass schon während des Aufstands der "Rebellen" und des Bombardements der NATO westliche Geheimdienste mit Spezialkräften in Libyen präsent waren. Und sie sind es bis heute.
    Wirklich schwer vorstellbar, dass diese Kräfte den US-Botschafter nicht schützen konnten. Schliesslich ist er nicht von einer Rakete getroffen worden, sondern wurde von Milizen getötet, deren Zugang zum Botschaftsgelände eine Spezialeinheit ohne weiteres hätte verhindern können.
    Hier gibt es einen massiven Aufklärungsbedarf.

    Noch merkwürdiger:
    Eine Reaktion der US-Regierung ist praktisch gar nicht vorhanden.
    Die USA hatten in früheren Jahrzehnten Tripolis bombardiert und ganze Kriege begonnen, aus vergleichweise nichtigen Anlässen.
    Hier nun wurde ihr Botschafter ermordet!
    Ein einmaliger Vorgang und eine beispiellose Demütigung für die führende Weltmacht.
    Und was machen die USA?
    NICHTS!
    Nach wie vor teilen sich die gleichen bewaffneten Milizen die Macht in Libyen, morden und foltern.
    Was bitte ist den USA denn ein Botschafter wert?
    Man gewinnt den Eindruck:
    Nicht mehr als ein einfacher Frontsoldat.

    Wäre dies in irgendeinem andern Land geschehen. Ein Aufschrei wäre durch die westlichen Regierungen und Medien gegangen.
    Hier nur betretenes Schweigen.
    Das muss erstmal erklärt werden.
    Da stimmt etwas ganz massiv nicht.
    Da kann und muss etwas nicht gestimmt haben ! Die USA können nicht mal ihren Botschafter und die Botschaft schützen ? Wo sie doch sonst alles wissen via CIA ? Man hat wohl akademisch eine Rettung geplant, und viel zu spät vor ort reagiert und sich verteidigt. Insofern passt die Meldung von FOX !
    Bevor man sich um die Evakuierung von Toten kümmert, sollte man erst mal deren TOD verhindern !
  9. #9

    Rauchvergiftung.

    [QUOTE=shine31;11266381]Also bevor Sie hier Unwahrheiten und Verschwörungstheorien verbreiten, sollten Sie sich erstmal selbst weiter erkundigen! Der Botschafter wurde nicht von Milizen getötet oder gar hingerichtet, wie Sie sagen, sondern starb wohl an Rauchvergiftung, weil er statt zu flüchten, sich in die inneren Räume der Botschaft versteckt hatte.
    [QUOTE]

    Der Angriff von Milizen (bewaffnete Kämpfer) auf die US-Botschaft hatte die Tötung des Botschaftspersonals zum Ziel.

    Der Botschafter war nicht an irgendeiner Rauchgvergiftung gestorben, sondern an den Folgen eines Brandes, welchen die Angreifer gelegt hatten um die Botschaft zu zerstören. Der Botschafter konnte auch nicht einfach rauslaufen, da er sonst erschossen worden wäre.

    Also was war das Ganze?
    Ein bewaffneter Angriff auf die US-Botschaft natürlich.
    Warum bagatellisiert das der US-Präsident, eine großer Teil der Medien und Sie auch?
    Sie bringen es in Zusammenhang mit Protesten gegen ein Video.
    Aber:
    "Im Fall der Attacke auf die US-Einrichtung in Bengasi, bei der Sturmgewehre vom Typ AK-47 und Granatwerfer eingesetzt wurden, gibt es allerdings Hinweise auf einen planmäßig vorbereiteten Terrorschlag aus dem Al-Qaida-Umfeld."
    Libyen: Video zeigt letzte Minuten von US-Botschafter Stevens - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT

    Was in jedem anderen Land, wo bewaffnete Milizen herrschen ein Kriegsgrund gewesen wäre, führt im Falle Libyens zu einer äusserst schlappen US-Reaktion.

    Der Botschafter ist tot.
    Und diejenigen, die ihn schützen sollten (CIA) stellen sich hin und sagen, sie hätten keinen Fehler gemacht.
    Und der Präsident drückt dazu lediglich sein bedauern aus.
    Ja wenn es kein Fehler war, dass der Botschafter nun tot ist, was war es denn sonst?








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