Ubisoft"Far Cry 3" ist ein grandioses Actionspiel, weil es dem Chaos freie Hand lässt. Keine Aktion funktioniert so ganz wie geplant, im Dschungel kommt immer etwas dazwischen - Tiger, Warane, sadistische Sklavenhändler. Carsten Görig ist begeistert.
http://www.spiegel.de/netzwelt/games...-a-871376.html
Die Vermutung liegt nah, dass Herr Göring vielleicht garnicht selbst gespielt hat, oder nur ein vom Entwickler zur Verfügung gestellter Level. Jedenfalls ist das wieder so ein gekaufter Artikel ist, bei dem eine Pressemeldung von Ubisoft ein wenig aufgemotzt wurde.
Ich weiß noch als Far Cry 2 rauskam, wie sich alle Journalien über die tollt Grafik und die atemberaubende Story ausgelassen haben und ich mir daraufhin das Spiel gekauft habe. Und was war, immer die gleichen Questroutinen, so x-beliebig wie in jedem Open World-Spiel, Fahre nach X töte Y / oder hole X und bringe es Y. Und die hochgelobte Landschaft und ihre tolle Grafik bestanden zumeist aus Wüste.
Deswegen glaube ich garnichts mehr, wenn ich es nicht selbst in einer Demo angezockt, oder auf youtube im Lets Play gesehen habe.
Warum muss jedes Mal in jedem "Angespielt:..." der moralische Aspekt eines Spieles miteinbezogen werden? Reicht es nicht, sich einfach mal nur auf das Spiel an sich zu konzentrieren, ohne erhobenen Zeigefinger, ob jetzt guter oder schlechter Natur sei mal dahingestellt. Es wird doch mal möglich sein über Spielmechanik, Grafik und Sound zu referieren und nicht darüber, ob mir der Bösewicht jetzt den Spiegel vorhält oder nicht, zumal der Artikel ganz schön vor Spoilern strotzt, auch ein großes Dankeschön dafür einmal.
Da hat der liebe Herr Görig wohl noch einen kleinen Nachsatz vergessen, der richtigerweise wohl offensichtlich unter diesen Beitrag gehört: Dieser Kommentar wurde durch die rege finanzielle und materielle "Unterstützung" der Werbeabteilung der Firma Ubisoft ermöglicht... wundert mich nur, dass nicht gleich ein Link zu einem Spieleonlineshop der Firma Ubisoft angehängt wurde....aber angesichts der seit dem Ende der FR und der FinancialTimesDeutschland drohenden "journalistischen Götterdämmerung" werden wohl in ZUkunft immer mehr Journalisten ein bisschen Geld mit solcher quais-journalistischen Werbung "nebenbei" verdienen wollen - schade das auch SPON dann halt immer mehr zu einem Reklameblättchen verkommen wird.
Schönen dank auch an den Autor für das Verraten des Schlusses. Ich habe das Spiel gerade erst begonnen und hätte gern erst im weiteren Spielverlauf erfahren, was die Entwickler für die Hauptfiguren bereit halten.
Bei Buchvorstellungen verrät man ja auch nicht den Schluß.
Ich habe die PC-Version von Far Cry 3 mit einem Xbox-Controller durch gespielt und muss sagen, das Spiel hält, was die Werbung verspicht, was wirklich selten vorkommt. Das Open-World-Prinzip ist gut umgesetzt, man hat einen großen Freiraum, die Aufgaben zu lösen. Die Hauptstory ist schlüssig und die einzelnen Charaktere glaubwürdig. Die Insel ist mit allerhand Viehzeugs belebt, dass für die eine oder andere Überraschung sorgt. Neben der Hauptstrory hat man mit diversen Nebenaufgaben eine Menge zu tun. Zur Entspannung zwischen durch, sollte man einfach mal die Insel erkunden, da gibt es viel zu entdecken. Die Controller-Steuerung funktioniert perfekt. FC3 ist (nicht nur) ein Shooter, der sich mal wohltuend von dem ganzen „Schlauch-Spielen“ a la CoD abhebt. Ich war positiv überrascht. Far Cry3 gehört neben HITMAN ABSOLUTION zu meinen Top-Favoriten für das Jahr 2012.
PS: Simon Jäger, als Synchronsprecher des Psychopathen Vaas, ist einfach grandios.
Danke für diesen Bericht, ich find es gut mal etwas anderes zu lesen als bla bla gute Grafik, bla bla seichte Story, bla bla Resourcenfresser. Da von gibt es mehr als genug Reviews nach Schema 0815. Daher finde ich es erfrischend, das ganze mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Well done!
Wieso sollte man bei einem guten Spiel nicht sagen dürfen, dass es gut ist? Daraus gleich abzuleiten, der Autor würde für seinen Artikel vom Softwarehersteller bezahlt, also das ist auch wieder so eine SPON-Forentypische Mäkelhaltung wie man sie hier allerorten findet. Soll der Autor vielleicht etwas anderes schreiben nur um sich nicht diesem völlig willkürlichen Verdacht irgendwelcher Forentrolls auszusetzen? Wäre das dann guter Journalismus?