Wieder mal ein Redakteur, der keine Ahnung hat, wovon er da eigentlich schreibt. Bei Mass Effect 3 schaut man keineswegs auf einen 'Arm, der eine Waffe hält' (wie bei Shootern aus der 1. Person), sondern hat immer die ganze Spielfigur im Blick. Damit hat er schonmal klargestellt, dass er das Spiel nie selbst gesehen hat.
Und die Petitionen gibt es nicht etwa darum, weil das Ende schlecht ist, sondern weil es im Vergleich zur Qualität der vorherigen Spiele technisch unter aller Sau ist. Es wurden auch nicht die vollmundigen Versprechen eingehalten, mit denen Bioware und EA den Fans den Mund wässrig gemacht haben.
Die Serie hat sich dadurch ausgezeichnet, dass auch Entscheidungen, die man am Anfang des ersten Spiels machte Konsequenzen in späteren Situationen hatten, z.T. auch in den Nachfolgerspielen. Diese Qualität war durchweg vorhanden, und wurde sowohl erwartet als auch versprochen.
Das tatsächliche Ende ist ein konstruierter Blödsinn, mit einer klassischen 'Deus ex machina'-Auflösung, wo in den letzten 5 Minuten noch ein neuer Charakter eingeführt wird. Und die vorher versprochenen verschiedenen Enden ('vastly different') unterscheiden sich nur in der Farbe der Explosion (grün, blau, rot).
Sowas hat man zuletzt in der 8-Bit-Ära gesehen.
Ganz abgesehen von den Widersprüchlichkeiten und der fehlenden Logik der drei möglichen Enden. Da wird der Intellekt jedes einzelnen Fans beleidigt. Hier wurde offensichtlich schnell ein Ende zusammengezimmert, völlig egal wie, um das Spiel unfertig veröffentlichen zu können.
***SPOILER***
Für Aussenstehende: Das Ende ist ungefähr so, als würde am Ende von 'Herr der Ringe' noch schnell der Chef von Sauron vorgestellt, um sich eine ordentliche Auflösung der Geschichte zu sparen, und der damit alles, was bis dorthin passiert ist völlig irrelevant macht. Auf völlig unlogische Weise.

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