CapcomElectro-Rock statt Gothic, Union Jack statt Lack und Leder: Mit einem neuen Konzept hat der japanische Spielehersteller Capcom seine "Devil May Cry"-Serie renovieren lassen, das Grundkonzept aber beibehalten. Ein Neustart mit unverständlichen und doch eindrucksvollen Bildern.
http://www.spiegel.de/netzwelt/games...-a-879095.html
Nur leider bleibt es auch beim Versuch.
Diese "revolutionären" neuen Ansätze bilden sich die meisten Leute eher ein.
Vom Umfang her kommt mir das Spiel schlanker vor als DmC3 beispielsweise.
Viele Waffen oder Kombomöglichkeiten?
Fehlanzeige.
Nach einem Durchlauf wird man nahezu alle Fähigkeiten bereits erworben haben und die, die man noch nicht hat, braucht man vermutlich auch einfach nicht ;)
Story ist flach, aber immerhin versucht man es, diese gut zu inszenieren - leider nicht gut genug.
Dante's neues Design ist für mich kein Problem.
Das Problem liegt daran, wie man es umgesetzt hat, irgendwie wirkt Dante wie ein japanoamerikanisches Zwischending, besonders stören mich die Augen, die man weder der japanischen, noch unseren westlichen Vorbildern zuordnen könnte.
Das Ganze Spiel wirkte auf mich eher befremdlich, die kurze Spielzeit (ist übrigens das erste DmC, dass ich nicht mal mehrmals durchspielen möchte) enttäuscht und einfach ein misslungener "Neustart".
Das Beste am Spiel ist noch der Soundtrack.
Doppelt so viele Waffen, ein paar Kombomöglichkeiten mehr und etwas mehr Spielzeit hätten dem Spiel nicht geschadet... vllt hatte man Zeitdruck?
Würde dem Spiel 3 von 10 Punkten geben, mehr nicht.. leider :/