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Angeschlagener US-Präsident Obama: Messias a.D.

AFPKann der blasse Mitt Romney den einstigen Polit-Star Barack Obama tatsächlich schlagen? Eine bittere Niederlage in der Provinz, miese Umfragewerte und der dümpelnde US-Arbeitsmarkt zeigen: Ab jetzt ist alles möglich im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837202,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kann der blasse Mitt Romney den einstigen Polit-Star Barack Obama tatsächlich schlagen? Eine bittere Niederlage in der Provinz, miese Umfragewerte und der dümpelnde US-Arbeitsmarkt zeigen: Ab jetzt ist alles möglich im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf.

    US-Präsident Obama gerät im Wahlkampf zunehmend unter Druck - SPIEGEL ONLINE
    Romneys Problem wird sein, dass er wohl nicht einmal selbst so genau weiß, warum er eigentlich gewinnen soll. Einen Staat kann man kaum wie eine Investment-Firma führen. Und mit weniger Steuern wird man auch das Staatsdefizit der USA kaum in den Griff bekommen, sondern die Lage verschlimmern.

    Mein Tipp ist ja, dass Romney das eigentlich auch weiß, und nach einem eventuellen Wahlsieg durchaus die Steuern erhöhen wird (wie Obama auch), aber so deutlich sagt das natürlich jetzt keiner der beiden. Wäre auch Selbstmord im Wahlkampf.

    Romney ist aber kein konservativer Hoffnungsträger. Weniger sogar als McCain vor vier Jahren, der eine andere Herangehensweise der Republikaner versprach als sie von Bush gewohnt war und durch die Tea Party in noch extremerer Weise repräsentiert wird. McCain, der Kriegsveteran, hatte durchaus eigene Gestaltungsideen, war an Obamas Kriegsstrategie deutlich näher dran als an Bushs - und ihm war bewusst, dass er als Kandidat gesellschaftliche Verantwortung für alle Amerikaner trug. Romney hingegen wirkt ohne eigenes Profil, es steht zu befürchten, dass er keine eigenen Akzente setzen kann. Der einzige Grund, ihn zu wählen, wäre der, Obama nicht mehr zu wollen. Ob das für den Sieg bei der Präsidentschaftswahl reichen wird? Möglich, aber eher unwahrscheinlich. Vielleicht hat er eine Chance, wenn er sich bei den anstehenden TV-Duellen von Obama nicht zerlegen lässt. Aber das wird schwierig für jemanden, der oft ohne nachvollziehbaren Gedankengang seine Meinung geändert hat. Obama wird ihm diese Wechsel vorhalten, und der republikanische Vorwahlkampf hat bereits gezeigt, dass fast jeder Bewerber Romney in die Ecke drängen konnte. Hätte Santorum sich nicht erst so spät als ernsthafter Gegenkandidat entwickelt, als schon hunderte Stimmen "verloren" waren, wäre es vermutlich nun Santorum, der Obama herausfordern würde. Außerdem wird Obama es Romney nicht so einfach machen wie die Kandidaten Gingrich, Perry oder Cain, die sich alle gekonnt selbst zerlegten.
  2. #2

    Hmm ein Republikaner im Weißen Haus. Was haben wir da wohl für Möglichkeiten? Mal überlegen. Krieg mit dem Iran (für mich dann so gut wie sicher.) Ah und Pakistan gibts ja sicherlich auch noch. Naja das wird dann wohl eher der nächste Rep machen der drankommt.
  3. #3

    Einstige Jubelartikel zu Obama

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Könnten Sie im SPON vielleicht nochmal die einstigen Jubelartikel zu Obama auspacken und einige Zeilen daraus zitieren? Mit Tränen in den Augen wurde da ein Held mächtig aufgepumpt. Die Realität hat ihn dann mal sacht angepiekst und die Luft ist wieder raus.

    Es wäre mir lieber, zu diversen Themen würde von Anfang an nüchterner und kritischer berichtet. Zum Beispielim Moment zu den hilflosen EURO-Retungsversuchen und den verfassungswidrigen Machenschaften in diesem Zusammenhang.
  4. #4

    Urheber der Misere kennen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kann der blasse Mitt Romney den einstigen Polit-Star Barack Obama tatsächlich schlagen? Eine bittere Niederlage in der Provinz, miese Umfragewerte und der dümpelnde US-Arbeitsmarkt zeigen: Ab jetzt ist alles möglich im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf.
    Das amerikanische Volk sollte sich vor Augen führen, dass der US-Haushalt noch immer unter der hemmungslosen Schuldenpolitik der Republikaner leidet. Einen Großteil der über 15 Billionen US$ an Schulden haben republikanische Präsidenten zu verantworten. Wenn man jetzt Obama dafür die Quittung gibt, dass er die von den Republikanern eingebrockte Suppe auslöffelt, dann zeugt dies von einer verkehrten Wahrnehmung von Ursache und Wirkung. Der Multimillionär Romney hat überdies sein Vermögen durch die Vernichtung von Arbeitsplätzen erwirtschaftet. Ich hoffe das amerikanische Wahlvolk ist dessen bei seiner Stimmabgabe gegenwärtig.

    Analog wurde in Deutschland ein Großteil unserer Staatsschulden unter der letzten SPD-Regierung gemacht, was die aktuelle Regierung zurzeit mit Erfolg korrigiert. Dessen sollte sich das Wahlvolk in D 2013 erinnern, damit nicht wieder diejenigen ans Ruder kommen, die künftige Generationen ungebühr belasten.
  5. #5

    Sie wollen betrogen sein

    Ein Rechtsanwalt in San Francisco meinte kürzlich, Obama habe seine Wähler betrogen, als er Ende 2011 die indefinite preventive detention bill unterschrieben und ihr damit Gesetzeskraft verliehen hat. Damit können Menschen auf unbestimmte Zeit in Haft genommen werden, ohne je ein justizförmiges Verfahren oder einen Richter gesehen zu haben, schlimmer als Guantanamo. Er werde aber trotzdem wieder die Demokraten bzw. Obama wählen. Wahrscheinlich mag dieser Rechtsanwalt den Betrug ganz gerne.
  6. #6

    demokratis

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kann der blasse Mitt Romney den einstigen Polit-Star Barack Obama tatsächlich schlagen? Eine bittere Niederlage in der Provinz, miese Umfragewerte und der dümpelnde US-Arbeitsmarkt zeigen: Ab jetzt ist alles möglich im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf.

    US-Präsident Obama gerät im Wahlkampf zunehmend unter Druck - SPIEGEL ONLINE
    wer geglaubt hat demokratie ist das ende der weisheit, hihi, nein, der wird eines besseren beleehrt.
    wie sagte noch mein geschichtslehrer, sozialismus kann nicht funktionieren. warum? weil der mensch so ist. wie? er will immer mehr? ach? ja. der sozialismus ist eine gute menschliche idee, aber eine menschliche. und der kapitalismus? eine triebfeder .... oder wie man in bayern sagt: erlaubt ist alles, erwischen brauchst dich nicht. und wenn alles rauskommt abstreiten und auf das soziale hinweisen ....

    worum gings? ah caffee ...coffee ... wie nennt ihr das? kaffee ... sag ich doch.
  7. #7

    Mich schockiert

    wie abschätzig im Artikel Wisconsin als "Provinz" bezeichnet wird. Wieder einmal ein Spiegelartikel, der einen Hauch an Vorangenommenheit beinhaltet. Ginge es nach dem Author wäre die Überschrift wahrscheinliich "Dorftrottel wählen Redneck als Guvernör"
  8. #8

    Quatsch Artikel

    Romney kann gar nicht gewinnen. Das Obama Team hat ja noch gar nicht angefangen Romneys Geschichte auszuschlachten - und da sind Dinge zu finden, die der Ami hasst:
    1. Flip-Flop Romney der mal so mal so redet und agiert - fragt mal Kerry wieso er gegen Kriegstreiber Busch erdrutschartig verloren hat
    2. Völlig derangiertes Verhältnis zu Geld und der bitteren Mittelstandsrealtät. Fragt mal McCain wie viele Häuser er besitzt und was das zu seiner erdrutschartigen Niederlage vor vier Jahren beigetragen hat
    3. Und wohl am wichtigsten: das unsägliche Foto mit Romney und seinen Investmentpartnern wie sie mit Dollarnoten prahlen. Und kurz darauf Firmen abwickeln und Leute enlassen (Zitat Romney: I love to fire people!)

    Das wird dem ollen Mitt aufs Brot geschmiert und bricht ihm das Genick. Das er überhaupt keinen brauchbaren, ja nicht mal einen unbrauchbaren Plan hat um die Probleme des Landes zu lösen, von Aussenpolitischen Dingen ganz zu schweigen, tut sein übriges.
    Umfragen zu diesem Zeitpunkt sind wertlos. Vor vier Jahren stand McCain auch noch ganz ordentlich da. Obama zieht die Handschuhe doch nicht im Sommer aus...

    Keine Bange, der Lobbysklave wird schon nicht gewählt. Schon alleine deshalb nicht, weil sich die Arbeitsmarktzahlen Saisonbedingt spätestens ab Spätsommer erholen werden.
  9. #9

    Ganz ein doller..

    Zitat von spontifex Beitrag anzeigen
    Ein Rechtsanwalt in San Francisco meinte kürzlich, Obama habe seine Wähler betrogen, als er Ende 2011 die indefinite preventive detention bill unterschrieben und ihr damit Gesetzeskraft verliehen hat. Damit können Menschen auf unbestimmte Zeit in Haft genommen werden, ohne je ein justizförmiges Verfahren oder einen Richter gesehen zu haben, schlimmer als Guantanamo. Er werde aber trotzdem wieder die Demokraten bzw. Obama wählen. Wahrscheinlich mag dieser Rechtsanwalt den Betrug ganz gerne.
    Vielleicht solltest du nicht verschweigen, dass dies nicht auf Obamas Mist gewachsen ist, er es kritisiert hat und es nur unterzeichnet hat, weil es mit anderen Gesetzen verknüpft war, die er für wichtiger hielt.

    Das diese Vorlage bis auf seinen Schreibtisch kam, hat er übrigens den GOPlern zu verdanken.


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