Angeschlagener Autobauer: Opel-Aufsichtsrat bewilligt Sanierungsplan

dapdOpels neuer Sanierungsplan fällt milde aus: keine Werkschließungen, keine Entlassungen. Zunächst. Doch kann der sanfte Umbau den Traditionshersteller retten?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...841551,00.html
  1. #1

    Materialkosten

    wieder senken. LOPEZ lässt grüßen. Das verschafft OPEL wieder weitere negative Schlagzeilen bei der Qualität!!
  2. #2

    Das Totenglöckchen für Opel

    hätte der VW-Konzern sicherlich gerne läuten gehört. Hat er doch mit guten Kontakten zur Journallie (und manch finanzieller Unterstützung ??) den einen oder andern positiven
    Bericht zu seinen "innovativen" Modellen erreicht und gleichzeitig mit dem Verbreiten von miesen Gerüchten zum
    Zustand der Opel-Werke für die entsprechende Käuferstimmung gesorgt. Oder hat´s jemand tatsächlich geglaubt wenn Golf und Co. bei jedem Vergleich, egal mit
    welcher Automarke letztendlich Sieger blieb (zur Not lag´s
    diesmal am tollen Design .-). Einfach mal selber fahren und mit dem VW immer in Reichweite einer Autowerkstatt bleiben. Am besten wählt man dazu eine Opelwerkstatt, die verstehen ihr Handwerk.
  3. #3

    Opel und PSA

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Opels neuer Sanierungsplan fällt milde aus: keine Werkschließungen, keine Entlassungen. Zunächst. Doch kann der sanfte Umbau den Traditionshersteller retten?

    Opel-Aufsichtsrat bewilligt Sanierungsplan - SPIEGEL ONLINE
    Allerdings sind die hohen Überkapazitäten nicht der einzige Grund für die Probleme des vor 150 Jahren von Adam Opel als Nähmaschinenhersteller gegründeten Unternehmens. Die Marke hat sich nach Auffassung von Experten zu lange auf ihre schrumpfende konservative Stammkundschaft verlassen und junge und betuchte Käufer aus den Augen verloren.
    Mit anderen Worten, die Kundschaft ist weggestorben.
    Und die "jungen und betuchten Käufer" kaufen lieber VW, Audi, BMW oder Daimler; aber nicht Opel!
    Oder will Opel jetzt !Rollatoren" bauen?

    So ist geplant, die beiden Mittelklasselimousinen des französischen PSA-Konzerns - den Peugeot 508 und den Citroën C5 - künftig im Opel-Stammwerk in Rüsselsheim vom Band laufen zu lassen. (...)
    Die Produktion der französischen Limousinen bei Opel wäre schon von 2016 an möglich, berichten Gewerkschafter. Bis dahin könnten die drei Fahrzeuge auf der Basis eines gemeinsamen Grundgerüsts (“Plattform“) entwickelt werden. (...)
    Die beiden französischen Modelle werden bisher im PSA-Werk in der bretonischen Stadt Rennes hergestellt, das im Fall der Verlagerung zu Opel vermutlich geschlossen werden müsste.
    Das werden die Franzosen und hier besonders Hollande nie zulassen!
    Eher macht Rüsselsheim dicht als ein Werk in "La Grande Nation".
  4. #4

    Witzig

    Zitat von 52er Beitrag anzeigen
    hätte der VW-Konzern sicherlich gerne läuten gehört. Hat er doch mit guten Kontakten zur Journallie (und manch finanzieller Unterstützung ??) den einen oder andern positiven
    Bericht zu seinen "innovativen" Modellen erreicht und gleichzeitig mit dem Verbreiten von miesen Gerüchten zum
    Zustand der Opel-Werke für die entsprechende Käuferstimmung gesorgt. Oder hat´s jemand tatsächlich geglaubt wenn Golf und Co. bei jedem Vergleich, egal mit
    welcher Automarke letztendlich Sieger blieb (zur Not lag´s
    diesmal am tollen Design .-). Einfach mal selber fahren und mit dem VW immer in Reichweite einer Autowerkstatt bleiben. Am besten wählt man dazu eine Opelwerkstatt, die verstehen ihr Handwerk.
    Also in meiner Familie gab es fast 50 JAhre lang nur Opel Fahrzeuge, heute gibt es nur noch den 20 JAhre alten Astra meiner Tante. Der Rest ist umgestiegen - zumeist auf VW MArken - und das lag ganz gewiss nicht am Marketing von VW, sondern an praktischen Erfahrungen auf der Straße.
    Zu den kompetenten Opelwerkstätten könnte ich hier auch noch ein paar schöne Anekdoten erzählen. Bei mir hat die MArke verschissen - nie wieder ein Auto mit Blitz