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Angelika Dammann: SAP-Personalchefin geht nach*Firmenjet-Kritik

Regelmäßige Heimflüge im Firmenjet, das passte nicht zum Konzernimage: Die SAP-Personalchefin Angelika Dammann ist nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen zurückgetreten. In einem Brief an*die Mitarbeiter des Software-Unternehmens begründete sie den Schritt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...773234,00.html
  1. #200

    Unsägliche Angewohnheit

    [QUOTE=eigene_meinung;8237382]Gibt es bei SAP auch diese unsägliche Angewohnheit, dass die Leitenden ihre Mitarbeiter duzen (falsch verstandener Anglizismus)?[/QUOTE


    Vorstand und Mitarbeiter reden sich mit Vornamen an, siezen sich aber gegenseitig, alle anderen: duzen und Vornamen. Gilt übrigens auch für die Partner (-:
  2. #201

    Zitat von metalslug Beitrag anzeigen
    Einach nur lächerlich. Personalchefin bei SAP, ooooooh wie wichtig. Bitte Privatjet bereitstellen, das wichtige Meeting am Freitag fällt unerwartet aus, oooh...

    Entweder man steht dazu oder nicht. Zuerst den Jet zusichern, dann aus Imagegründen wieder nicht. Für mich ganz klar: Gegangen worden.
    Wäre sie top, hätte sie weiterhin fliegen dürfen. So einigt man sich auf Imagegründe und alle sind glücklich. Auch ich, wieder ein sinnvoller Beitrag mehr von mir im SPON, das Leben ist so schön...
    Sie hatte das Privileg halt nur für ein Jahr ausgehandelt, und bei den Nachverhandlungen offenbar verloren....
  3. #202

    ...

    Zitat von sharknbake Beitrag anzeigen
    bei den einschlägigen Flugportalen nachgeschaut: Mannheim-Hamburg bzw. Hamburg-Mannheim Gesamtreisezeiten zwischen 6 und 9 Stunden zu suboptimalen Zeiten ! Die Bahn braucht auch ca. 5 Stunden.
    Ich denke, dass die Angelika nicht umziehen wollte, aus welchen Gründen auch immer (hatte ich irgendetwas von Kanzlei gelesen ?).
    Und noch ein Gedanke: war der Jet samt Crew übers Wochenende in Hamburg oder sind die Freitags und Montags jeweils einmal leer geflogen. Das Letztere hätte ja wirklich was von Nachhaltigkeit.

    snb
    Also die Crew flog wohl per Linie nach Hause, der Jet blieb allerdings da..
  4. #203

    Privatsache

    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    SAP Gründer und Milliardär Dietmar Hopp hat eine private Challenger 300 mit Transatlantikreichweite, das ist eine ganz andere Klasse, dagegen ist der SAP Firmenjet von Learjet eine kleine Mücke, insofern hatte Frau Dammann sicher kein schlechtes Gewissen.
    Das zahlt er aber aus seiner Privatschatulle, Herr Hopp hat ja mit der SAP nichts mehr zu tun...
  5. #204

    Es ist unglaublich ...

    wie viel Unsinn hier diskutiert und wie viel unwahres über die SAP verbreitet wird. Das Ausmaß an Absurditäten und Abstrusitäten ist kaum zu schlagen.

    Natürlich mag man diskutieren, was im Zeichen der Nachhaltigkeit gerechtfertigt ist und was nicht. Ebenso, ob man aufgrund dessen, was da nun eigentlich passiert ist, den Posten räumen sollte oder nicht. Aber angesichts der ganzen Männer/Frauen-Diskussion hier fühle ich mich ins Mittelalter zurückversetzt und was hier an Neid, Unwahrheiten und Aggressionen über SAP-Mitarbeiter gekippt wird, ist schlicht erschreckend. 53.000 arrogante Schnösel, die mit prtzigen Karrossen durch die Lande fahren und sich duzen, damit sie nicht merken, dass sie über den Tisch gezogen werden?

    Tatsache ist doch wohl, dass hdas Duzen hier statt moderner Anglizismen schlicht ein Überbleibsel früherer Gründerkultur ist. Und über alles andere - übrigens SAP-interne - kann man geteilter Meinung sein - letztlich kommen SAP und ihre Mitarbeiter in der Arbeitsrealität des 21. Jahrhunderts an und müssen nach früheren extrem guten Zeiten damit leben, dass nur noch gute Zeiten übrig sind.

    Und bei der ganzen Neiddiskussion und fiskalischen Betrachtungen - jeder Euro, der in diesem Unternehmen ausgegeben wird, ist privatwirtschaftlich verdient worden und ungeachtet irgendwelcher Steuererleichterungen leisten unter anderen die 53.000 Mitarbeiter weltweit in ihren Ländern sicherlich einen pro Kopf überdurchschnittlichen Anteil zu den Steuereinnahmen.

    Nachhaltigkeit haben wir da vielleicht nicht bewiesen, ein Anlass, ein alles in allem in vielerlei Hinsicht durchaus verantwortungsvolles Unternehmen generell schlecht zu machen, besteht m. E. nicht ...
  6. #205

    privat?

    Zitat von lady Polgara Beitrag anzeigen
    Das zahlt er aber aus seiner Privatschatulle, Herr Hopp hat ja mit der SAP nichts mehr zu tun...
    SAP ist ein privates Unternehmen, wenn jemand Kritik an Frau Dammann üben darf, dann sind es die Aktionäre, zu denen Herr Hopp mit 10 % immer noch zählt. Allen anderen steht Kritik schlicht nicht zu.
  7. #206

    wird geprüft

    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    SAP ist ein privates Unternehmen, wenn jemand Kritik an Frau Dammann üben darf, dann sind es die Aktionäre, zu denen Herr Hopp mit 10 % immer noch zählt. Allen anderen steht Kritik schlicht nicht zu.
    Aber Herr Hopp hat sich doch überhaupt nicht geäussert, und meine Antwort ging an einen Foristen der ihm vorwirft ein grösseres Flugzeug zu besitzen. Das mag stimmen, aber trotzdem zahlt er die Kosten wohl selbst und nicht die SAP.
    Im übrigen bin ich Aktionärin, dann darf ich ja nach Ihrer Aussage auch Kritik an Frau Dammann äussern....
  8. #207

    Manager Qualitäten

    Wer ist hier eigentlich der "Sünder"?
    Frau Dammann hat ihre Bedingungen durchgesetzt und wurde angestellt.
    Die Entscheidungsträger bei der SAP scheinen aber nicht sonderlich realistische Wahrnehmungen zu besitzen, wenn man auch solche Bedingungen eingeht. Jeder Angestellte, der ähnliche Entscheidungen auf niedrigerem Level fällt wird dafür umgehend entlassen.
    Das sind keine Qualitätsmerkmale, die man von Führungskräften erwartet. Ein Führungsstil den man in einem Lehrbuch unter dem Kapitel wie "So ist man kein Vorbild und verliert das Vertrauen der Belegschaft!" findet.
    Kein Wunder, dass die Belegschaft immer mehr Leistung muss, um den Ansprüchen des Management gerecht zu werden.
    Sie treten an gegen den Kostendruck aus Asien und die überheblichen Luxus- und Selbstbedienungsansprüche der Vorstandsmanager!
    Ist das die Strategie zur Verbesserung der Mitarbeitermotivation von SAP?


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