Forum


 

Angela Merkel bei EU-Gipfel: Europa bedrängt die Sparkanzlerin

APAuf dem EU-Gipfel in Brüssel soll es diesmal harmonisch zugehen. Doch der Zank über einen größeren Euro-Rettungsschirm dürfte das Treffen überlagern, auch wenn das Thema offiziell nicht auf der Agenda steht. Bundeskanzlerin Merkel ist eigentlich strikt gegen neues Geld - doch damit steht sie alleine.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...818700,00.html
  1. #30

    getreu dem Schwur...

    vertritt die deutsche Kanzlerin Deutschland.
    Schaden vom deutschen Volk abzu wenden. Wehe denen die dieses in ihrer Kritik nicht bedenken.Was wäre denn wenn Sie Herrn Junker
    immer blind folgen würde. Grichenland und alle Anderen müssen sich bewegen bzw. zulassen das ihnen geholfen wird. Und das gerade von den Deutschen die größten Geldgeber in Europa.
    Deshalb und gerade aus diesen Grund fühlen sich die meisten Deutschen von Frau Merkel so gut vertreten bei den Verhandlungen. Und da wird nicht eingeknickt,sondern das ist die Strategie der Kanzlerin.
    Fordern und Fördern-anders geht es nicht. Sonst blutet Deutschland finaziell aus. Es ist unser Aller erarbeitetes Geld.
    Da sollten die Anderen Staaten in Europa erst einmal hin.
  2. #31

    Merkel steht nicht alleine.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ......... Bundeskanzlerin Merkel ist eigentlich strikt gegen neues Geld - doch damit steht sie alleine.

    Angela Merkel bei EU-Gipfel: Europa bedrängt die Sparkanzlerin - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ....., denn sie hat die Mehrheit des Volkes und vor allem auch das Bundesverfassungsgericht auf ihrer Seite.

    Die Haushaltshasardeure aller Parteien werden zum Glück an dem Punkt ausgebremst, wo die Schuldengarantien dem Staat dauerhaften Schaden zufügen. Der Punkt war beim ESFS noch nicht erreicht, beim ESM alleine in bisher geplanter Höhe auch NOCH nicht. Eine Erhöhung oder Kombination kann man aber getrost vergessen. Denn zum Zeitpunkt dieser Verfassungsgerichtsentscheidung kannte noch niemand die milliardenschweren Target-II-Risiken, die auf den Deutschen Staat zukommen.
    Vorschlag: Alle, die jetzt nach mehr Rettungsgeld aus Deutschland rufen, haften gemeinschaftlich nur für den Target-II Anteil der Deutschen Zentralbank und zeichnen Deutschland von diesem Risiko völkerrechtlich frei. Wenn es kein Target-II-Haftungsrisiko gibt, wie die Herrschaften alle behaupten, können die das ja problemlos unterschreiben. Aber jede Wette, dass Franzosen, EZB, Weltbank, Briten, Chinesen und alle anderen Maulhelden sofort abtauchen werden.
  3. #32

    Von "Umfallerin" zu sprechen, ist ungenau!

    Die Kanzlerin wollte das Ausscheiden Griechenlands wegen der Gefahren einer Ansteckung und für das "Durchregieren" auf Brüsseler Ebene von Anfang an verhindern, und zwar - das ist entscheidend - um j e d e n Preis, vorausgesetzt, auch Griechenland würde den Gürtel enger schnallen. Demnach galten ihr die Kosten auch für Deutschland und für die hiesigen Steuerzahler als sekundär. Diesem Ziel ist sie seit 2010 durchaus treu geblieben. Daß man dem Wahlvolk etwas anderes erzählen, ihm ständig den Eindruck vermitteln mußte, unser Volksvermögen schützen zu wollen, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls ist es Merkel gelungen, rechts zu blinken, links zu fahren und sich dabei zunehmender Zustimmung zu erfreuen, weil der Bürger meint, sie wolle nur das Beste, werde aber immer wieder von übermächtigen Kräften gehindert, das auch preiswert zu erledigen. Außerdem haben die Wähler insgeheim einige Angst vor einem Ende mit Schrecken, da dann die Konjunktur einbrechen und so der eine oder andere seinen Arbeitsplatz verlieren könnte. Ihre Vorliebe gilt daher, wie den kleinen Kindern bei bitterer Medizin, dem Schrecken ohne Ende. Deshalb regen sie sich auch nicht wirklich über das ständige Hakenschlagen Merkels auf, jedenfalls noch! Folglich kommt das Desaster näher. Wer nachdenkt, wird sich also selbst schützen müssen.
  4. #33

    Zitat von Neapolitaner Beitrag anzeigen
    komisch nur, dass die Beliebtheit von Merkel trotz dieser voraussehbaren Ereignisse nicht abnimmt.

    Ich stehe vor einem Rätsel.
    Welches Rätzel?

    Schauen sie sich eine Veröffentlichung über Mathematik , über Medizin oder Physik an - Verstehen sie da etwas , ausser das ein paar Symbole ähnlich aussehen wie sie das mal in der Schule gesehen haben?

    Bei Geld und Wirtschaft ist das ähnlich, nur "Glauben" alle das sie davon Ahnung haben, weil sie mal einen 100 € Schein in der Hand gehalten haben .. ansonsten .. Wissen ist das nicht , sondern eben nur ein fast religiöser Glaube das man da einem Prediger oder Predigerin entgegen bringt, und für Religion gibt es keine Logik, da ist der größte Schwachsinn eben einfach glaubhaft!

    95% der von Merkel verbreiteten "Einstellungen" sind - fachlich gesehen ziemlicher Müll - aber man glaubt eben - sieht aus wie eine Hausfrau, spricht wie eine Hausfrau, denkt wie eine Hausfrau - handelt wie ein Chaot - aber da müssen die meisten eigentlich eben nur in den Spiegel schauen , man wählt da nicht den klugen Menschen - sondern man wählt seine eigene , fachlich absolut nicht kompetente Einstellung!
  5. #34

    Zitat von gerda 2 Beitrag anzeigen
    Deutschland haftet heute mit 211 Mia. Euro. Es soll aber, so findet die Opposition, mit 280 Mia. haften.

    Wir können von Glück reden, daß Angela Merkel am Ruder ist und keine rot-grüne Schuldenkoalition.

    Artikel bitte richtig lesen! Sie verwechseln da etwas.
  6. #35

    Milchmädchenrechner

    Zitat von henningr Beitrag anzeigen
    Wieviel Glück hätten wir erst wenn es eine Partei gäbe, die diesen Irrsinn fern von jeglichen marktwirtschaftlichen Grundprinzipien nicht mit tragen würde und mit 0 Euro haften wollte?

    Ach die gibt es?
    Seit einiger Zeit verfolge ich die Debatten in diesem Forum und langsam wird´s unerträglich. Es wimmelt von Klugschwätzern, denen anscheinend jegliche volkswirtschaftlichen Grundkenntnisse abgehen. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob die Bundesrepublik vielleicht aus der Eurozone austreten sollte (auch wenn ich es für Unsinn halte, aber wir leben ja in einer Demokratie). Was ich aber als Mindestanforderung an Anstand und Wirtschaftsverständnis erwarten würde, wäre dass man bei dieser Debatte einfach offen ausspricht, was eine unabdingbare Folge eines Austritts wäre: EINE WÄHRUNGSREFORM. Man kann nicht einfach aus einer Währungszone austreten und dann den verbleibenden Mitgliedern diktieren, zu welchem Umrechnungskurs diese dann ihre Verbindlichkeiten zu begleichen haben. Das bedeutet automatisch, dass alle Forderungen der Bundesrepublik und ihrer Bürger gegen ausländische Schuldner (und davon gibt es BILLIONEN, damit sind nämlich nicht nur die Peanuts an Griechenland gemeint, sondern auch die Auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen, die Lieferforderungen aus Exportleistungen, die Außenstände deutscher Banken im Ausland etc.) vermutlich mit einem Schlag um 50 % (soviel dürfte der Euro dann gegenüber der NEUEN DM abwerten, wenn die Bundesrepublik austritt) entwertet werden würde. Wer glaubt, dass das ohne Auswirkungen auf Otto Normalverbraucher bliebe (der ja bei denselben Unternehmen deren Forderungen halbiert wurden arbeitet oder seine Ersparnisse angelegt hat), der hat entweder nicht verstanden was Geld ist, oder er verkauft das Volk für dumm.
    Also, bevor wieder neunmalkluge Sprüche losgelassen werden, bitte offen aussprechen um was es geht. Wenn das deutsche Volk um den Preis einer Währungsreform (damit haben wir ja leider Erfahrungen genug) aus der Eurozone austreten soll, kann man ja darüber diskutieren. Aber ehrlicherweise sollten dann alle das Kind beim Namen nennen.
  7. #36

    ...

    Zitat von JohnBlank Beitrag anzeigen
    2013 werden übrigens die Piraten gewählt, auch wenn das Merkel vllt. am Ende sogar helfen wird.
    Naja, die Piraten werden auch nur auf den Hurra-Europa-Zug aufspringen. Sie malen ihn zwar mit mehr Basisdemokratie, Bürgernähe und Transparenz an, nehmen aber die gleichen Zahlungen in Kauf, wie die etablierten Parteien. Es gibt keine echte europapolitische Alternative, man kann sich eigentlich nur entscheiden, wie total man Europa haben möchte.

    Gut, okay, es gibt Alternativen, aber wie wählbar PDV, NPD, DVU, BüSo usw sind, sei mal dahingestellt.
  8. #37

    Protestwahl hilft jetzt nicht mehr, bis zur Wahl 2013 sind wir schon verkauft ....

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    .... Zu hoffen ist ja auch noch auf die freien Wähler, die 2013 auch
    planen bei der Bundestagswahl anzutreten, nachdem diese bereits jetzt für die Landtagswahl der CSU mit dem Euro-Kritiker Aiwanger kräftig
    einheizen. ....
    Werter Forist doc 123,
    es sind schon an die EU Billionen € verschoben und verbürgt worden.
    Da können uns die freien Wähler in 2013 und danach auch nicht
    mehr retten...
    MfG wibo2
  9. #38

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf dem EU-Gipfel in Brüssel soll es diesmal harmonisch zugehen. Doch der Zank über einen größeren Euro-Rettungsschirm dürfte das Treffen überlagern, auch wenn das Thema offiziell nicht auf der Agenda steht. Bundeskanzlerin Merkel ist eigentlich strikt gegen neues Geld - doch damit steht sie alleine.

    Angela Merkel bei EU-Gipfel: Europa bedrängt die Sparkanzlerin - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Man setzt der Kanzlerin das Messer an den Hals.

    Entweder ihr bezahlt oder es gibt Krieg.


    gruss
  10. #39

    Es geht um unser Geld

    aber es ist schon weg. Leider zu spät. Wenn die Leute nur folgendes verstehen würden: Retten kann nur, wer noch was hat. Jedes Rettungpaket ist deshalb ein Anzapfen des deutschen Sparschweins. Doch das werden die meisten erst merken, wenn's weg ist.

    Im Prinzip braucht man die vielen neuen „Sanktionsmechanismen“, „Schuldengrenzen“, „Stabilitätskriterien“ etc. gar nicht – denn es steht alles schon im Vertrag von Maastricht. Dieser hat nicht funktioniert, und die neuen Vorgaben werden auch nicht funktionieren.

    Mehr zum Thema:

    Euro: Der große Stabilitäts-Bluff


TOP



TOP