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Angeblicher Informant: Manning soll vor ein Kriegsgericht gestellt werden
Bradley Manning muss mit einem Prozess vor einem US-Kriegsgericht rechnen. Die Militärstaatsanwaltschaft hat eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Laut Anklage soll der Soldat "konstant und methodisch" geheime Kriegsdokumente an WikiLeaks weitergeleitet haben.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...808843,00.html
- #1 12.01.2012 21:31 von
Berlin: 15.1. 13 Uhr Neptunbrunnen/Alexanderplatz
Die Demonstration in Berlin findet am 15.1. um 13 Uhr am Neptunbrunnen/Alexanderplatz statt.
Der Fluggi dazu ist unter dem Titel "Manning-Unterstützer wollen am 15. Januar in Berlin demonstrieren (Update)" zu ergoogeln.
Infos auch über twitter über viele adressen, z.B.
https://twitter.com/#!/wikinews030/s...52614387625984 - #2 12.01.2012 22:30 von
Genau das Richtige
- #3 13.01.2012 05:37 von
..........
warum wird demonstriert??
- #4 13.01.2012 07:49 von
andersrum wird nen schuh draus
da schon der krieg illegal war, sollten die verantwortlichen kriegstreiber ebenfalls vor ein gericht gestellt werden. da werden sie mir sicher zustimmen.
in zivilisierten demokratischen rechtsstaaten ist das nicht so. dort wird nicht derjenige gehenkt, der die verbrechen aufgedeckt hat, sondern derjenige, der sie begangen hat. auf die anklagen gegen die bestialische hubschrauberbesatzung, die fröhliches scheibenschießen auf als solche erkannte zivilisten veranstaltet hat, wird man lange warten müssen. manning hat niemand ermordet, aber die leute am maschinengewehr haben das getan. wer soll nun hingerichtet werden? - #5 13.01.2012 07:49 von
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Dennoch halte ich es für positiv, wenn z.B. Bilder von kaltblütig verübten Morden durch US-Soldaten an die Öffentlichkeit gelangen.
Manning hat der Menschlichkeit dadurch einen großen Dienst erwiesen. Ihm selbst hingegen wird das nicht helfen. - #6 13.01.2012 08:24 von
Wie soll das gehen?
Sie widersprechen sich gerade selbst. Einerseits haben Sie vollstes Verständnis, wenn ein "Verräter" bestraft wird - ist halt so.
Andererseits wollen Sie Bilder von Kriegsverbrechen sehen. Wo sollen die Bilder bitte schön herkommen?
Der Mann(ing) ist ein Held. Er war mutig genug, sein Gewissen über seinen (blödsinnigen) Eid zu stellen.
Ich habe in der NVA gedient. Damals hat mein sein Gehirn auch immer am besten an der Pforte abgegeben. Leute, die damals in der DDR den Mut hatten, gegen Ungerechtigkeit, Wüllkür und Unrecht den Mund aufzumachen, werden heute zu Recht geehrt. Warum gilt das Gleiche nicht für einen US-Soldaten, der einen 11-fachen Mord öffentlich gemacht hat? Das sollte in einem demokratischen Rechtsstaat möglich sein.
Man könnte noch weiter gehen: Es ist für unsere westliche Demokratie erbärmlich, dass es Seiten wie wikileaks scheinbar geben muss, um Regierungen und Geheimdienste wirksam zu kontrollieren. Parlamentsausschüsse können es offensichtlich nicht. - #7 13.01.2012 09:14 von
Vielen
Menschen geht wohl ein allgemeines Rechtsverständnis ab.
Einen vermeintlichen Rechtsbruch (der Krieg) mit einem
eindeutigen Rechtsbruch (Verrat) zu begegnen, ist nun mal
nicht legitiem.
Und solange kein Gericht entscheidet das der angefangene Krieg
rechtswidrig war ist jede Diskussion hierüber müssig.
Was die Meinung einiger Kuschelsüchtiger in diesem Fall ist,
ist rechtlich leider nicht relevant. - #8 13.01.2012 11:33 von
Unmenschliche Staaten America ?
- #9 13.01.2012 14:02 von
richtig so.
tja, das ist doch vollkommen in Ordnung. Ein Militärangehöriger, der geheime Unterlagen an Dritte rausrückt? Natürlich gehört der vor ein Militärgericht. Soll er etwa einen Orden dafür erhalten?
Auch wenn jetzt hier wieder viele aufschreien werden, er habe doch etwas "Gutes" getan...
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