DPAHat die Deutsche Bank in der Krise Verluste versteckt, um ohne Staatshilfe über die Runden zu kommen? Mittlerweile erhebt der dritte Ex-Mitarbeiter diesen Vorwurf. Doch die Bank dementiert entschieden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-871420.html
Es stimmt nicht, dass die Deutsche Bank keine Staatshilfe in Anspruch genommen hat: Die Deutsche Bank erhielt vom amerikanischen Steuerzahler 8,5 Milliarden US-Dollar Unterstützung via der Übernahme der Verpflichtungen der Versicherungsgesellschaft AIG aus dem Handel mit Credit Default Swaps. Dies ist offiziell dokumentiert: SIGTARP – Office of the Special Inspector General for the Troubled Asset Relief Program. 2009. Factors affecting efforts to limit payments to AIG counterparties. SIGTARP-10-003, 17. November. http://www.sigtarp.gov/reports/audit...terparties.pdf. (Seite 20)
Ruckzuck finden sich einige Apologeten, die von unbestätigen Vorwürfen sprechen, einer hochanzurechnenden Tat keine Staatshilfe in Anspruch zu nehmen und das alle drei Whistleblower abgeblitzt sind. Interessant!
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Dann laß' die Phantasie spielen und schreib' mal 'ne Story...
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Das die Deutsche Bank keine Staatshilfe in Anspruch nehmen WOLLTE, hat nichts mit Ehrgefühl zu tun. Banken die eben dieses tun MUSSTEN, waren nicht mehr so selbständig und unkontrollierbar wie vorher. Da musste man Externe ins Haus lassen und Bücher öffnen. Kann auch unangenehm werden, was man da so alles ans Licht kommen könnte.
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Abgeblitzt sind die Whistleblower beim zuständigen SEC-Beamten, der früher... na? ... bei der Deutschen Bank - und darüberhinaus auch noch zum fraglichen Zeitpunkt! - beschäftigt war. Na, ich korrigiere mich: Er war nicht zuständig, da er aufgrund möglicher Interessenskonflikte in die Untersuchungen nicht involviert werden wollte. Leider doof, daß man in leitender Funktion da irgendwie schlecht drumherum kommt. Aber die Kollegen werden schon neutral arbeiten. Schließlich kann all das gar nicht so verfilzt sein.
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Putzig? Nein, putziger! Sein Nachfolger bei der Deutschen Bank war ausgerechnet sein Vorgänger bei der SEC.
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Sodele, eine abwegige Geschichte braucht auch ein völlig abstruses Ende. An den Vorwürfen ist was dran, aber gegen eine geringe Gebühr wird das Verfahren eingestellt und keiner muß bestraft werden oder gar ins Gefängnis gehen.
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Happy End
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Gute Nacht
ein Lügner, dass kann nicht sein, dass hat man doch schon an Breuer (Leo Kirch) gesehen.
Durch die veraenderten Bilanzierungsregeln fuer Banken und die Staatshilfen fuer andere "entbehrlichere" Banken konnte das eben bei der DB nach aussen hin einigermassen ueberkleistert werden.
Fakt ist, dass es Sonderregelungen der Bilanzierung fuer die Schrottpapiere in der der Krise gab. Da wurde dann einfach argumentiert das es fuer diese Art Papiere zur Zeit keinen Markt und der "aktuelle" Wert einfach so festgelegt wie man es brauchte. Warum wohl?
Das Problem ist, dass die DB, sofern die Aussagen stimmen, nichts anderes gemacht als Konkursverschleppung, nur dass die DB Glueck hatte, da ihre Schuldner eben gerettet wurden und die DB liquide gehalten haben. Legal ist das aber trotzdem nicht, denn ansonsten wuerde naemlich jeder Schuldner, wie Sie gerade vorschlagen, seine Zahlungsunfaehigkeit moeglichst lange herauszoegern, indem er versucht noch Dumme zu finden, die ihm was leihen.