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Aneurysma in Bauch oder Kopf: Die stumme Zeitbombe
CorbisErweiterte Blutgefäße in Kopf oder Bauch sind Zeitbomben. Ein Niesen kann reichen, und sie platzen - mit tödlichen Folgen für die Betroffenen. Dabei könnte ein Screening Aneurysmen an der Bauchschlagader frühzeitig erkennen helfen.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-874141.html
- #1 27.12.2012 14:54 von
optional
ich guck mal, wenn mir noch Zeit bleibt zwischen den Leberfleckscreenings, Darmkrebsvorsorgen, dem jährlichen Gesundheitschecks, vierteljährlichen Blutabnahmen, monatlichen Brustabtastungen um selbstständig Brustkrebs zu detektieren, weiteren Igel-Vorsorgeuntersuchungen, dann mach ich das auch noch, im Bewußtsein, dass mein Körper potetiel sterblich ist-und das muss verhindert werden!
- #2 27.12.2012 15:32 von
Bitte kein Screening auf Aneurysmata im Kof!
Die meisten sind Zufallsbefunde, die nzu 90% niemals platzen. Das OP-Risiko ist hingegen deutlich höher. Selbst minimal-invasive Verfahren wie z.B. Coiling haben ihre Risiken.
Ich unterstelle, dass das Aneurysma von Lierhaus ein Befund einer Kontrast-MRT-Untersuchung im Rahmen eines Checkups einer ansonsten gesunden Patientin gewesen ist. Hätte man das Teil nicht operiert, L. würde noch beschwerdefrei arbeiten können.
Erst die High-tech-Diagnostik hat einen Befund ergeben, der trotz aller High-Tech Therapiemöglichkeiten nur mit einem großen Risiko zu behandeln ist. Oder anders:
Nicht-Wissen ist manchmal besser!
Nebebe: Der Fall Lierhaus ist einzigartig, da sie eine Top-Nachbehandlung erhielt und sich diese finanziell leisten konnte. Der normale Kassen- oder Privatpatient wäre mit dieser Erkrankung heute ein berenteter Pflegefall. - #3 27.12.2012 15:39 von
- #4 27.12.2012 15:43 von
5 min Ultraschall (Bauch), Überweisung, das war es - absolut nicht!
Denn wenn der Patient in den Jahren, in denen die Größenzunahme kontrolliert wird, nicht das Rauchen aufhört, so hat er ein sehr hohes Risiko bei der OP nicht an der Gefäßmißbildung sondern nachher auf der Intensivstation am Lungenversagen zu sterben. So einfach ist Medizin dann doch nicht, lieber Herr E.
- #5 27.12.2012 16:08 von
Sterben unerwünscht oder verboten
Frage hat die Mendizin nicht ihren sinnvollen Höhepunkt bereits überschritten? Ausserdem, wer soll das eigentlich alles bezahlen? Die Versicherten, deren Kinder, deren Enkelkinder oder wer oder was?
- #6 27.12.2012 16:13 von
Wenn es Dich erwischt hat, denkst Du etwas länger darüber nach
Also mich hast erwischt - hab es überlebt. Hätte ich beim Durchchecken zwei Wochen vor dem Ereignis ein Screening ct oder Ultraschall gemacht, dann wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger passiert. Wer sich also sowieso regelmäßig durchchecken lässt, der sollte seine Checks überprüfen und ggfs. erweitern, es lohnt sich. Ach ja, ich lebe nach mehr als 3 Jahren weitestgehend ohne Einschränkungen und hoffe das bleibt so.
- #7 27.12.2012 16:17 von
- #8 27.12.2012 16:19 von
Mein Onkel hat es überlebt. Mein Vater knapp. Ich selber habe ein Aneurysma bei der Herz-Aorta, und der Onkel Doktor lobte mich beim Screening für meine überaus tiefen Blutdruck, dafür, dass ich Sport treibe und nicht rauche. Auf meinen Einwand, dass ich stinkefaul sei und keinen Sport treibe, munter rauche und Kaffee trinke, nannte er mich ein Glückskind.
Naja. - #9 27.12.2012 16:23 von
bekannt!
doch, so einfach ist die Medizin! Es ist hinreichend bekannt dass Rauchen ein erhebliches risiko darstellt und das macht sich nun besonders bei der Beatmung bemerkbar. Ich habe selbst schon einige Leute sterben sehen die vorher geraucht haben. Das ist eben der Preis den ein Raucher unter Umständen bezahlt!
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