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Aneurysma in Bauch oder Kopf: Die stumme Zeitbombe

CorbisErweiterte Blutgefäße in Kopf oder Bauch sind Zeitbomben. Ein Niesen kann reichen, und sie platzen - mit tödlichen Folgen für die Betroffenen. Dabei könnte ein Screening Aneurysmen an der Bauchschlagader frühzeitig erkennen helfen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-874141.html
  1. #50

    Zitat von syssifus Beitrag anzeigen
    Ein Aneurysma, kommt selten allein !
    Das war bei mir auch so.
    Es gibt keine Studie die auf eine Korrelation zwischen cerebralen und abdominellen Aneurysmen hindeutet, außer bei Erkrankungen wie Marfan-Syndrom oder Ehlers-Danloss-Syndrom.
    Jedoch gibt es eine Zusammenhang zwischen abdominellen und iliacalen Aneurysmen.
  2. #51

    optional

    Und wie es zu erwarten war: Kaum ist ein medizinischer Artikel gepostet worden, versammeln sich die Ärztehasser wie die Fliegen auf der Sche.... und wiederholen gebetsmühlenartig ihr Mantra vom bösen Arzt und der bösen Schulmedizin ... Bitte vergesst eure Ablehnung der Schulmedizin und den Hass auf uns Ärzte auch dann nicht, wenn ihr mit einem Hexenschuß in der Duschkabine liegt und euch wegen bestialischer Schmerzen keinen Millimeter mehr rühren könnt, wenn ihr euch mit dem Auto um einen Baum gewickelt habt, weil ihr meintet, daß Unfälle durch zu schnelles Fahren ja nur anderen passieren, und wenn eure Kinder sich die halbe Hand an der elektrischen Brotschneidemaschine abtrennen. Das sind dann die Momente, in denen ihr mal Rückrat zeigen könnt, in dem ihr dann Schulmedizin meidet (die ja eh nur alles falsch macht). Aber ich wette, daß ihr in der typisch kleinbürgerlichen Bigotterie dann mal eine kleine "Ausnahme" macht, genau wie der Ärztehasser, den ich vor 2 Jahren kennenlernte, als seine Frau im Rahmen eines Status Asthmaticus zu ersticken drohte. Da war dann - bei einer Familie, die sonst nur zum Heilpraktiker geht, weil Ärzte ja nichts können - plötzlich die Schulmedizin des Notarztes und des aufnehmenden Krankenhauses doch akzeptabel ... Oh welch Überraschung.
  3. #52

    Genauigkeit und Sachlichkeit wären wünschenswert...

    ...und zwar von Autoren UND Bloggern:

    @Autorin: Außer der Bezeichnung für eine Gefäßaussackung, die z.B. auch am Herzen lebensgefährlich auftreten kann, haben Hirn- und Aortenaneurysmata nicht viel gemeinsam.

    @wschwarz
    Bei 6-8 % der Bevölkerung die ein Hirn-Aneurysma haben und ca. 1% Punkt hiervon, denen das Aneurysma platzt (ruptiert) ist doch ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung betroffen, also ca. 5-6 Mio. Bürger. Berücksichtigt man hierzu, dass von den ca. 40-50.000 Rupturen die 30-Tages-Überlebensrate nur bei 50-60 %, die Zahl der mit Behinderungen Überlebende wiederumi ca. 50% der Überlebenden beträgt, so dürfte die Verharmlosung aus Unwissenheit oder Zynismus resultieren.

    @ Growling Mad Scientist
    Sie haben natürlich auch eine hohe Chance, dass Sie die Ruptur während des Autofahrens trifft und Sie auch noch Ihre Beifahrer und/oder zahlreiche Verkehrsteilnehmer gleich mitnehmen. Wohl überlegt scheint der Kommentar nicht zu sein.

    @karlsiegfried
    Immerhin bezahlen Sie auch für ABS im Auto, TÜV, regelmäßige Untersuchung Ihres PKW. Wenn hierdurch im Vergleich zu den 70er Jahren ca. 10.000 Tote und viel mehr Schwerverletzte pro Jahr weniger zu beklagen sind, so ist das - auch volkswirtschaftlich gerechnet - ein respektables Ergebnis. Angesichts der immensen Kosten, welche von unbehandelten Aneurysmen ausgehen (Frühverrentungen, Hinterbliebenenversorgung etc) erscheint auch hier die rein wirtschaftliche Betrachtung eine Vorsorgeuntersuchung und eine prophylaktische Behandlung in einem anderen Licht darstellen zu lassen.

    Daneben möchte ich die Zyniker im Forum nicht mit ihren Scheinargumenten zur reinen Kostenbetrachtung wegkommen lassen. Wenn es an jeden von uns einzelnen geht, dann hängt wohl jeder an seinem bisschen Leben sehr und hofft auf möglichste Heilung.

    Wir haben im Übrigen zahlreiche Mitglieder, die nicht geraucht haben, im Alter zwischen 20-30 Jahren von einer Ruptur aus ihrem bisherigen Leben gerissen wurden und dank Verbesserung der medizinischen Behandlungsmethoden heute wieder Ihren Mann / Ihre Frau stehen und nicht unerhebliche Beiträge zur Finanzierung des Gesundheits- und Rentensystems beitragen, statt es weiter zu belasten. Monatlich zähle ich rund 1.500 € in das Gesundheits- und Rentensystem statt Rente oder medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen. Dank Rentenreform wohl auch noch weitere 20 Jahre bis zu einem möglichen Ruhestand und DARF dies wieder!

    Mit freundlichen Grüßen

    Lorenz Dietrich
    1. Vorstand
    Verein für Hirn-Aneurysma-Erkrankte
    -Der Lebenszweig e.V.
    www.hirn-aneurysma.de


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