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Analyse: Die neue schwedische Farbenlehre

Nun also Schweden: Nach Norwegen und Dänemark mischen auch im Mutterland der Sozialdemokratie Rechtspopulisten die Politik auf. Mit 5,7 Prozent ziehen die ausländerfeindlichen Schwedendemokraten in den Reichstag ein- wie wird dies das Land verändern?

http://www.spiegel.de/politik/auslan...719205,00.html
  1. #1

    Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Rechtspopulismus

    „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Rechtspopulismus“ so könnte man frei nach Marx und Engels diese Entwicklung bezeichnen.
    Hier tun sich die Politiker und auch die Medien schwer, die Bewegung gerecht einzuordnen. Die Anhänger dieser Parteien sind in der Regel ehemalige Wähler der konservativen Parteien, also beileibe keine Rechtsradikalen.

    Es ist meistens so, dass die Politik längst eine Paralellgesellschaft geworden ist, die bestimmte Phänomene der Einwanderungspolitik völlig ignoriert hat. Eingedenk der rassistischen Wahnvorstellungen des vergangenen Jahrhunderts wollte man sich besonders korrekt und tolerant verhalten. Die Immigranten, besonders die Muslime, hatten nicht die Absicht, sich in den neuen Ländern zu assimilieren oder auch nur zu integrieren. Sie bereiteten deshalb zunehmend Probleme und stellten immer neue Forderungen an das Gastland.
    Ob aus Bequemlichkeit oder wegen der Stimmen bei Wahlen, hielten sich die Politiker vornehm zurück und in ihrem Windschatten auch die Medien.
    Zwar gibt es in den EU-Ländern keine Zensur, aber subtile Richtlinien nötigen Behörden und Presse, „kultursensible“ Sprache anzuwenden.

    Ich betrachte die neuen Parteien rechts von der „Mitte“ als eine Art Volksbewegung und Hilfeschrei an die Politik, endlich konkrete Gesetze zu erlassen, die gezielt die längst bekannten Probleme bekämpfen sollen.
  2. #2

    Das werden die Sytempartein schon verhindern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nun also Schweden: Nach Norwegen und Dänemark mischen auch im Mutterland der Sozialdemokratie Rechtspopulisten die Politik auf. Mit 5,7 Prozent ziehen die ausländerfeindlichen Schwedendemokraten in den Reichstag ein- wie wird dies das Land verändern?

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...719205,00.html
    jedenfalls haben sie es in Detuschland fast geschafft,
    selbt die Ökonzis sind ja schon die FDP der Neunziger.
  3. #3

    Spiegel-Artikel im Stil der End-Achtziger

    Lieber SPON, genau dieser Blickwinkel macht "Rechtspopulismus" erst möglich.
    Mit keinem Wort erwähnt SPON in dem Bericht die Tatsache, dass in die muslimischen Viertel Malmös Krankenwagen nur mit Polizeischutz fahren können.
    SPON scheint die gleiche Politik wie vor 25 Jahren zu verfolgen, nämlich immer nach Wahlen die Parteien am rechten Rand zum Problem zu erklären und nicht die Umstände die dazu führen das rechte Parteien gewählt werden.
    Macht weiter so. Irgendwann haben wir ein europäisches Pulverfass. Verklärt bis zum geht nicht mehr, bis es explodiert.
  4. #4

    Vielleicht ...

    ... könnte es den Politikern 'der Mitte' helfen, sie nähmen endlich die Ängste und Nöte ihrer Bevölkerung zur Kenntnis - speziell jenes teils davon, der früher der Unterschicht zugeordnet wurde, was heute gemeinhin das untere Einkommensdrittel ist.
    Die müssen nämlich da leben, wo auch die nicht-integrierbaren muslimischen Einwanderer leben und alle Nachteile dieses frohen Multikulti Traumes täglich neu erleben. Offensichtlich gefällt es ihnen nicht.

    Und nun?
    Die Kavallerie kann man heute nicht mehr schicken, und den Sonntagsreden der Luftschloßbewohner aus den Vorstädten mag auch keiner mehr zuhören. Sollte man Vergabrielisieren? Zum Sarrazin und bei Buschlowski!
  5. #5

    "Rechtspopulismus" ist für mich das Unwort des Jahres.

    Damit versucht man Unbequeme im Vorfeld zu diskreditieren. Wer will sich schon outen, dass er Argumenten eines "rechtspopulistischen Nazi" zustimmt und sich damit automatisch als Dummkopf zu deklassieren?

    Bei hr2 Der Tag wurde als Beispiel eines Rechtspopulisten ein Statement von Roland Koch eingespielt. Sinngemäß sagte Koch, dass 50% der Gewalttaten von Jugendlichen unter 21 begangen würden und das 50% davon einen "Migrationshintergrund" hätten.
    Für den Journalisten war dies natürlich eine Aussage natürlich eine rechtspopulistische, rassistische Aussage, da seiner Meinung die Statistiken ja etwas ganz anderes aussagen würden (ohne näher auf die "wahren" Statistiken einzugehen) und Koch schlussendlich also gelogen hat.

    Ein Polizist bei der Kripo hat mir erzählt, dass es früher in den Formularen ein Kästchen zum ankreuzen gab, welches Aufschluß über den Migrationshintergrund gab. Heute gibt es dieses Kästchen nicht mehr...
  6. #6

    Ressentiments und Vorurteile?

    Sie schreiben: Die Schwedendemokraten „nutzten die mangelnde Bindungskraft der Sozialdemokraten bei Modernisierungsverlierern und die Ängste vor einem sozialen Abstieg bei den Anhängern der Bürgerlichen geschickt, indem sie ihre braunen Flecken unter dem Vorsitzenden Jimmie Åkesson sorgsam übertünchten und mit fremdenfeindlichen Parolen vor allem gegen Muslime vorhandene Ressentiments und Vorurteile schürten.“

    Sie sind also der Meinung, dass der Erfolg der Schwedendemokraten besonders in Südschweden lediglich darauf beruht, dass es ihnen gelungen ist „Ressentiments und Vorurteile“ gegen Muslime zu schüren.

    Und natürlich gar nichts damit zu tun hat, dass z. B. die Sozialdemokraten etwa bei muslimischen Übergriffen auf die Juden in Malmö einfach weggesehen haben:
    http://www.welt.de/politik/ausland/a...ine-Juden.html

    Ein kleines Zitat aus dem Artikel:
    „Randale in jüdischen Läden und die Drohung auf offener Straße, jüdische Jugendliche halal, also nach islamischem Ritus, zu schlachten, gehörten ebenso dazu wie die Schändung des jüdischen Friedhofs.“

    Das fällt ja wohl eindeutig nicht mehr in die Kategorie „Ressentiments und Vorurteile"!

    Und wenn Sie schon Schwedens Vergangenheit in den Zeiten des deutschen Nationalsozialismus beleuchten, dann bitte ich Sie doch nicht zu vergessen, dass das damals neutrale Schweden einen erheblichen Anteil an der Rettung der dänischen Juden vor der Deportation in die KZs hatte:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rettung...änischen_Juden
  7. #7

    Mit Negation von Problemen

    wie sie im Spiegel und der sonstigen "politisch korrekten" Medienwelt hinsichtlich der Migration stattfindet, werden die Rechtspopulisten erst ermöglicht. Herr Åkesson von den Sverigedemokraterna hat schon recht, wenn er fordert, dass in Schweden auch Schwedisch gesprochen werden sollte. Die sehr auf Toleranz bedachten Schweden haben aber nun tatsächlich vorhandene No-Go-Bezirke in Malmö und Stockholm, in denen sich rechtsfreie Räume von vorwiegend arabischen "Migranten" etabliert haben. Wie sagte Aristoteles so treffend? Toleranz ist die letzte Tugend einer niedergehenden Gesellschaft!
  8. #8

    Kein Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nun also Schweden: Nach Norwegen und Dänemark mischen auch im Mutterland der Sozialdemokratie Rechtspopulisten die Politik auf. Mit 5,7 Prozent ziehen die ausländerfeindlichen Schwedendemokraten in den Reichstag ein- wie wird dies das Land verändern?
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...719205,00.html
    1. Alle Politiker sind Populisten
    2. Die Schwedendemokraten sind nicht "ausländerfeindlich"

    Sie betrachten allerdings Migranten aus bestimmten Herkunftsländern mit einem bestimmten religiösen Hintergrund als Ursache für gewisse gesellschaftliche Probleme.
    Ich habe bisher nicht gelesen, dass es sich dabei um Finnen handelt, die den größten Anteil der Ausländer in Schweden stellen.
  9. #9

    Herr Ertel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nun also Schweden: Nach Norwegen und Dänemark mischen auch im Mutterland der Sozialdemokratie Rechtspopulisten die Politik auf. Mit 5,7 Prozent ziehen die ausländerfeindlichen Schwedendemokraten in den Reichstag ein- wie wird dies das Land verändern?

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...719205,00.html
    Wie kann es sein, dass ein Autor im Spiegel so einseitig und rückwärtsgewandt argumentiert, aha die verdeckten Nazis kommen hervor...? wen wollen Sie damit überzeugen?
    Die toleranten Schweden mussten zusehen, wie ihre Toleranz durch die Migranten ausgenutzt wurden, wie in Dänemark und Holland...Ist Ihnen das entgangen? Und wieder diese Worthülse Rechtspopulist. Ich kann es nicht mehr hören!
    Soviele Foristen haben den Medien dieses Wort schon um die Ohren gehauen,das es nichts mehr aussagt als blah blah...
    Diese Beiträge sind "linkspopulistisch". Aber ich will nicht mit gleicher Münze heimzahlen. Diese Beiträge Herr Ertel sind einseitig, wenn nicht gar dumm.


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