Sein Sohn erschoss 15 Schüler, verletzte 11 weitere und erschoss sich dann selbst: Jetzt steht Jörg K. vor Gericht. Begünstigte er den Amoklauf von Winnenden, weil er die Tatwaffe nicht sicher genug verwahrte? Bislang schweigt er - doch die Angehörigen der Opfer verlangen eine Antwort.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...717297,00.html
Also mein Nachbar läuft von zu Hause quer durch die Ortschaft mit geschultertem Gewehr und Fangschuss- Revolver im Kal. .44 S&W Magnum im Holster ins Revier. Gewehr und Revolver sind ungeladen, aber jederzeit zugriffsbereit. Sie sind nicht verschlossen!
Das Revier muss nicht am Ortsrand liegen, rein theoretisch ist es auch möglich, dass man kilometerweit fahren muss. Dann liegt das Gewehr z.B. auf dem Rücksitz und der Revolver bleibt im Holster.
Wenn er aber auf einen öffentlichen Schießstand geht oder zum Büchsenmacher muss die Waffe so transportiert werden, wie vom WaffG für jedermann vorgesehen: Ungeladen in einem verschlossenen Behältnis
Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt aber so ischt es halt.
Kann man aber auch nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A4ger
und ist Bestandteil des Grundwissens für die Waffen-Sachkunde
Der Artikel ist gut, aber es steht nichts drin, was jemanden zum "Zombie" machen könnte, der auf Menschenjagd geht. "Hostility" oder "Aggression and anger" sind bei Depressiven häufig, auch ohne ADs, aber das ist eine leichte Reizbarkeit und führt nicht zu Mordplänen. Ich kenne die Depression und einige Leute, die darunter leiden oder gelitten haben und ich kenne auch die Nebenwirkungen von Antidepressiva, zumindest einige.
Jolly65
Nicht falsch, in Deutschland dürfen nur Ärzte Medikamente verschreiben.
Es gibt eine Menge Leute, die gegen Psychopharmaka eingestellt sind, fast jeder Depressive muß sich bei Freunden und Bekannten rechtfertigen, wenn er ein Antidepressivum nimmt und davon erzählt, deswegen ist es auch nicht schwer, solche Artikel im Internet zu finden. Richtig ist, daß die Wirksamkeit unzuverlässig ist und in etwa 75 % nicht größer als Placebo ist. Aber in schweren Fällen wirken sie besser. Die Theorie, daß Amokläufe damit zu tun hätten, ist ganz falsch. Die Ursache sind eine narzißtische Persönlichkeit, ständige Kränkungen und Herabsetzungen, die Kompensation durch ein überhöhtes Selbstbild, große Empfindlichkeit und schließlich grandiose Rachephantasien. Wenn sie Antidepressiva bekommen haben, dann weil ihre Kompensation nicht mehr funktioniert hat und sie daher in die Depression gerutscht sind. Ich weiß, das ist etwas schwieriger als die Theorie mit den Zombie-Pillen und man muß sich zuerst ein bißchen mit der narzißtischen Persönlichkeitsstörung beschäftigen, um das zu verstehen. Aber es ist die Wahrheit.Die können sie hier nachlesen:
Antidepressiva und Amok
Wenn der Schalter kippt ... http://www.woz.ch/artikel/rss/17947.html
Jolly65
Richtig, aber ein Psychiater ist kein Psychologe, es wurde ja behauptet, eine Psychologin hätte die ADs verschrieben.
Die Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel sind bei den meisten Medikamenten drastisch, um sich abzusichern, aber es ist noch nie jemand wegen eines ADs zum Amokläufer geworden, das ist alles Quatsch. Ich habe Leute kennengelernt, die durch Antidepressiva erst wieder ein normales Leben führen konnten, der hier z.B. auch:
http://www.amazon.de/Saturns-Schatte.../dp/3100704029
Von jemandem, der dadurch gefährlich wurde, habe ich noch nie gehört. Und ich frage mich, wie Laien ohne eigene Erfahrung darauf kommen, daß sie es besser wüßten als Fachleute und Betroffene.
Jolly65
Diese ganze Legalwaffen-Verbots-Diskussion ist reiner Populismus und nahezu zynisch und zudem unsinnig wie ein Kropf, wenn man sich folgendes vor Augen hält: Wie viele Morde werden mit legal besessenen Schusswaffen durchschnittlich pro Jahr begangen? (Selbstmorde nicht mit eingerechnet)? Es sind bundesweit weit unter 10. Bei der Anzahl an Legalwaffenbesitzern in Deutschland ein lächerlich geringer Prozentsatz. Auf der anderen Seite: Wie viele Menschen sterben pro Jahr im deutschen Straßenverkehr? Ich habe etwas um die 4.500 jährlich im Kopf. Hauptunfallursache: Überhöhte Geschwindigkeiten! Wird über ein Tempolimit auf Autobahnen diskutiert? Nein, natürlich nicht, denn an des deutschen liebstes Kind traut sich die Politik nicht - könnte ja Stimmen kosten. Übrigens: Hätte jedes Auto einen automatischen Bremsassistent eingabaut wäre mit ca. 80 Toten weniger auf Deutschlands Straßen zu rechnen. Das sind pro Jahr mehr Menschenleben als Emsdetten, Erfurt und Winnenden zusammen.
Nun lassen sich aber mit viel Tränen und toten Kinder exzellent Zeitungscover füllen (und verkaufen) und auch hervorragend Politik machen, die Schuldigen, nämlich die Legalwaffenbesitzer waren schnell gefunden, also muss ein Verbot her und eine Bedrohungssituation durch diese seltsame Narrengruppe der Waffenbesitzer wird aufgebaut. Müssen ja schließlich alle was an der Murmel haben, wer sonst hat eine Waffe zu Hause.
So sind hier auf 40 Seiten teils groteske Aussagen zu vernehmen von "Waffenbesitzer sind dumm und geltungsbedürftig" bis über Geistesblitze wie "Wieso nicht mit Laserwaffen schießen". Klar, wieso nicht mit Bobby-Car auf die Arbeit fahren? Hat schließlich auch Räder und ist ein Fahrzeug.
Wer ernsthaft meint, es geht von den Legalwaffenbesitzern eine Bedrohung für den Bürger aus, und ein Waffenverbot (man führe sich die Anzahl ILLEGALER Schusswaffen vor Augen) verhindert Amokläufe und lässt uns im Tal der Glückseeligen leben, der denkt auch ein Verbot von Kugelschreibern verhindert Rechtschreibfehler.
Jedem das Seine, man muss dieses Hobby nicht mögen, man muss es auch nicht verstehen. Aber man muss es akzeptieren.
Muß man nicht!
Ihr Vergleich ist typischer Rechtfertigungsquatsch, wie er bei unhaltbaren Positionen immer benutzt wird, es findet sich für alles eine Begründung, wenn der Unsinn nur groß genug ist.
Keine Toten mehr im Straßenverkehr bedeutet allen Sraßenverkehr einzustellen. Welch ein Unsinn. Keine Toten mehr durch private legale Schußwaffen bedeutet die Abschaffung nahezu allen legalen privaten Waffenbesitzes. Das sollte nun endlich erfolgen. Einzige Ausnahme - besonders gefährdete Personen, nach strengem Maßstab, da geteilte Sicherheit in einer Demokratie nichts zu suchen hat.
Sportwaffen muß es nicht geben, da Schießsport geächtet werden könnte. Die sehr überwiegende Zahl der Bürger legt keinen Wert auf Schießen, was auch sehr vernünftig ist, denn jede Waffe ist eine Potentielle Gefahr.
In Ländern mit stark erhöhtem Amok-Aufkommen wie den USA und seinem kleiner Ableger Deutschland gilt das erst recht. Alle unbewaffneten nicht Waffen besitzenden Bürger haben ein Recht darauf, daß auch jeder andere unbewaffnet ist, was mann bei den Waffennarren nie wissen kann. Mich würde mal die Anzahl der Personen interessieren, die in der Öffentlichkeit versteckt eine Waffe mit sich führen. Wahrscheinlich würden wir laut aufschreien, wenn wir das erführen.
Rechtfertigungsquatsch? Wofür muss ich ich rechtfertigen? Das ich ein unbescholtener Bürger bin, der 1x die Woche Spaß auf dem Schießstand mit eigener Waffe hat? Wo bin ich bzw. wo ist meine Waffe eine "potentielle Gefahr", wenn die Bestimmungen gem. WaffG von mir eingehalten werden? Das müssen Sie mir mal erklären!
Schießsport sollte geächtet werden? Wieso? Wo ist ihre Sicherheit und ihr Leben durch Legalwaffenbesitzer in Gefahr? Wo ist Ihre Rechtfertigung Legalwaffen in Deutschland zu verbieten?
Was, wenn die legalen Waffen verboten sind? Was ist mit den 20.000.000 illegalen Waffen die auf Deutschlands Straßen ausgeht? Verbieten wir die gleich mit?
Bleiben Sie ruhig, nicht so emotional. Sie müssen sich nicht rechtfertigen für Ihr Hobby, denn es gibt dafür keine Rechtfertigung außer seiner Legalität, und die ist ein Gesetz, das Sie nicht zu verantworten haben. Das Gesetz könnte aber auch geändert werden und damit wäre die Diskussion vom Tisch.
Ich habe früher auch sehr gerne und gut geschossen, ich weiß, daß es sehr viel Spaß macht. Ich habe aber auch begriffen, daß sich hinter diesem Spaß etwas latent verbirgt, das eine potentielle (komplexe) Gefahr ist.
Wenn Sie diese Freizeit z.B. mit Reiten oder Segeln verbringen oder einer ehrenamtlichen Tätigkeit für's Allgemeinwohl, gehen Sie damit allen Unwägbarkeiten aus dem Weg, haben ein mindestens ebenso tolles Erlebnis und gewinnen noch diverse Einsichten dazu, die das Schießen definitiv nicht zu bieten hat. Raten Sie mal, warum ausgerechnet die thumben US-Amerikaner so viel balllern. Kommen Sie drauf? Wollen Sie mit denen in einen Sack gesteckt werden? Doch sicher nicht.
Noch kann die UNION sich den Lobbyismus für die Waffennarren leisten. Aber das hat keine Zukunft, für diese Prognose würde ich wetten. Die Uhr tickt.
Warum auch Sie eine statistische! potentielle Gefahr sind, ist doch klar. Erstens ist jeder Mensch nur ein Mensch, also sehr unvollkommen. Die Anwältin Sabine R. hat es ja gerade sehr deutlich bewiesen. Es bedarf aber keiner weiteren Beweise. Zweitens können Sie nicht gänzlich ausschließen, daß Ihre Waffe(n) in falsche Hände geraten.
Habe ich erklärt. Auf die Legalität kommt es hinsichtlich der Gefahr nicht so sehr an. Auch die Träger illegaler Waffen haben nicht unbedingt vor, sie aggressiv einzusetzen oder 3. zu überlassen. Dennoch passiert beides.
Die sind schon verboten. Verdachtsunabhängige Kontrollen an manchen Orten wären allerdings sehr zu begrüßen. Leider wissen FDP und CDU/CSU das zu verhindern, denn sie tun populistisch so, als wären sie die Parteien der Sicherheit, was sie natürlich nicht sind. Sie sind nur Klientelparteien, das ist doch bekannt. Da die Waffennarren und Schießsportfanatiker wissen, wen sie wählen müssen und ein erhebliches Wählerpotential darstellen, kann das nur durch Abwählen von der Gott-sei-Dank-noch-Mehrheit geändert werden. Das wird geschehen, die Frage ist nur, wann.