DPAWieder stammten die Waffen aus dem Arsenal eines Sportschützen: Nach dem unblutigen Ende des Amok-Alarms an einer Memminger Schule wird der Schüler dem Haftrichter vorgeführt. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, hatte der 14-Jährige die drei Pistolen seinem Vater entwendet.
Memmingen: Tatwaffen stammten vom Vater des 14-jährigen Schützen - SPIEGEL ONLINE
Es handelt sich hier um keinem Amoklauf, da der Schüler offenbar keine Tötungsabsichten hatte.
Waffen haben im Privathaushalt nichts verloren. Hätte gerne gesehen, was der mit einem Messer so treibt.
Aber dann gleich drei Pistolen mitzuschleppen, wo er nur zwei Hände hat. Der Papa muss ein Oktopus sein.
Reicht völlig aus, wenn Soldaten und Polizisten Waffen tragen. Allenfalls noch Biathleten. Aber das reicht dann auch!
"Der Bursche hat offenbar die Sicherung (des Waffenschrankes) überwunden" sagt der Staatsanwalt.
Ins Deutsche übersetzt: Er hat sich das Schlüsselchen besorgt. Das ist i.a. in einer Familie nicht so schwer, Papi kann ja nicht auf Alles achten. Bleibt die Frage, warum zuhause bei Sportschützen überhaupt Waffen lagern dürfen, v.a. in Kombination mit Munition.
Da der Täter und alle unbeteiligten unverletzt sind, muss die Polizei sehr professionell und besonnen gehandelt haben. Bravo!