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Amerikas Milliardenspender: Ablasshandel in großem Stil

Wenn reiche Unternehmer reichlich spenden, ist das gut - auch für die Wohltäter selbst. Doch die Mega-Spendenaktion von Bill Gates, Warren Buffett und Co. reduziert die Verantwortung der Eliten auf das Prinzip "Tu Gutes und rede darüber". Ein fataler Irrweg - und kein Vorbild für Deutschland.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...710534,00.html
  1. #1

    Was will der Artikel uns sagen?

    Äh, fehlt da vielleicht der zweite Teil dieses Kommentars? So ergibt er nämlich nicht viel Sinn. Hält der Autor Gates, Buffet etc. für "Räuberbarone"? Dann sollte er das auch sagen und belegen, inwiefern diese Leute im Rahmen ihrer Unternahmen ihre Kernkompetenzen vernachlässigen. So aber entsteht der Eindruck, der Verfasser wolle den genannten 'Super-Reichen' einfach mal ans Bein pinkeln.
  2. #2

    Trotzdem

    Milliardäre sind vor allem deshalb Milliardäre, weil das Geld, das sie "verdient" haben, im Grunde gestohlenes Geld ist. Insofern wären sie weitgehend zu enteignen. Wenn sie dem freiwillig zuvorkommen, ist das so schlecht nicht. Auch die zahllosen Reichen und Superreichen in D sollten einen angemessenen Anteil an dem Kapital, das sie sich angeeignet haben, rausrücken. Dieses Geld wäre nach unten umzuverteilen - denn von dort kommt es ja.
  3. #3

    Recht statt Willkür

    Wir brauchen statt des willkürlichen Wohlwollens einzelner ein gerechtes Steuersystem und eine verantwortliche Politik. Insbesondere in Deutschland geht es jetzt darum, den Begriff soziale Marktwirtschaft wieder mit Inhalt zu füllen. Deshalb: Soziales Konjunkturprogramm statt Not und Realitätsverlust.
  4. #4

    Eliten

    SPON schreibt: "Denn eigentlich darf es Eliten ja gar nicht geben: Wer es mit der Freiheit und der Gleichheit der Bürger ernst meint, dem fällt es nicht leicht zu begründen, warum eine Minderheit etwas gleicher sein sollte als der Rest - warum eine kleine Gruppe über mehr Geld, mehr Macht, mehr Prestige, mehr Einfluss verfügen sollte."

    Vielleicht weil eine kleine Gruppe gebildeter, intelligenter und vor allem fleißig ist und es zielorientiert versteht ihre Vorstellungen auch umzusetzen?

    ... und sich damit vom trägen, biersaufenden und Fernsehglotzendem Anhänger sozialistischer Gleichmacherei unterscheidet?

    War doch gar nicht so schwer zu begründen wie vermutet.
  5. #5

    warum ?

    sollte das ein Problem sein, lieber hungern lassen, nur weil die Aktion nicht in die Ideologie passt ? Ich würde sagen nur her damit.
  6. #6

    Gehälter erhöhen anstatt Milliarden zu spenden

    Sie machen Stiftungen für , z. B. Afrika, das Geld und Gewinn kommt aus den USA. Die Geschenke werden vom Steuer abgesetzt und das Geld selbst landet nicht wo man es vedient hat und im Prinzip wo die Reichen die Bevölkerung verarmt hat. Die Reichen müssen dies als Steuer im Inland lassen damit die Arme Bevölkerung das bekommt oder lieber schmalere Gewinne sollen erzielen werden durch höhere Löne und Gehälter.
  7. #7

    Ach ja, der Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn reiche Unternehmer reichlich spenden, ist das gut - auch für die Wohltäter selbst. Doch die Mega-Spendenaktion von Bill Gates, Warren Buffett und Co. reduziert die Verantwortung der Eliten auf das Prinzip "Tu Gutes und rede darüber". Ein fataler Irrweg - und kein Vorbild für Deutschland.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...710534,00.html
    Wie wäre es, wenn die Kritiker der Spendenwilligen sich einfach ein klitzekleines Bisschen zurücknehmen könnten, anstatt quasi dafür Werbung zu machen, dass diese Menschen ihr Geld lieber nicht für Sachen einsetzen, die (auch) Anderen nutzen. Aber nein, man muss deren Verhalten noch als moralisch fragwürdig hinstellen (Ablasshandel) und damit beweisen, dass man die Beweggründe durchschaut hat. Schlaues Kerlchen! Ein Kerlchen das dabei hilft, den Spendern die Spendenwilligkeit auszutreiben. Super! Damit ist Hilfsbedürftigen natürlich besser geholfen als mit dem Geld der Reichen, die, welche Schande, darüber mitbestimmen wollen, wofür ihre Gelder, die sie auch einfach hätten komplett für sich behalten können, eingesetzt werden.
  8. #8

    solange ceos vor ihren aktionären

    nur bestehen können, indem sie belegschaften bis aufs blut auspressen, wird sich nichts ändern.
  9. #9

    Angst vor Bedeutiungsverlust

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn reiche Unternehmer reichlich spenden, ist das gut - auch für die Wohltäter selbst. Doch die Mega-Spendenaktion von Bill Gates, Warren Buffett und Co. reduziert die Verantwortung der Eliten auf das Prinzip "Tu Gutes und rede darüber". Ein fataler Irrweg - und kein Vorbild für Deutschland.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...710534,00.html
    Da geht wohl ein wenig die Angst um, bei den Anhängern sozialistischer Ideologien.

    Fatal ist dieses Modell nämlich vor allem für linke Umverteilungspolitiker. Sie könnten dann in den Medien nicht mehr als Wohltäter auftreten, wenn sie das Geld anderen Leute verteilen und würden die Macht einbüßen, die mit der Herrschaft über große Budgets verbunden ist.

    Mit anderen Worten: Keiner würde sie brauchen und sie wären arbeitslos!

    Genau deshalb darf dieses Modell von Links so vehement bekämpft. Im Sozialismus steht eben immer das System und das Wohlergehen der Politkommissare an erster Stelle.

    Dann kommen die, die alle gleich sind.








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